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Teil 4 der Blogserie: SEO für Onlineshops

ChatGPT, DeepL oder Neuroflash sind derzeit in aller Munde und zeigen, dass Künstliche Intelligenz, kurz KI, längst den Siegeszug in unseren (Arbeits-)Alltag angetreten hat. Von vielen kritisch beäugt, von anderen bejubelt, bieten die neuen Tools viele spannende Einsatzmöglichkeiten, die Prozesse beschleunigen und Wissenslücken aufdecken können – auch beim Thema SEO.

Im letzten Teil unserer vierteiligen Blogserie SEO für Onlineshops beschäftigen wir uns damit, wie Künstliche Intelligenz Euch gezielt unterstützen kann, um wichtige SEO-Aufgaben für eine bessere Sichtbarkeit Eures Onlineshops anzugehen und zu erledigen. Falls noch nicht geschehen, empfehlen wir Euch auch die Lektüre der ersten drei Beiträge dieser Serie. Dort erfahrt Ihr, welche Bedeutung eine gute Informationsarchitektur im Onlineshop hat, wie Ihr suchmaschinenfreundlichen Content erstellt und welche Aspekte des Technical SEO Ihr angehen solltet, um Euren Onlineshop optimal für Suchmaschinen aufzustellen.

Wie kann KI also genutzt werden, um Euren Onlineshop SEO-freundlicher zu machen, und wo stoßen die Tools an ihre Grenzen? Schauen wir genauer hin!

In welchen Bereichen Ihr KI für SEO in Eurem Onlineshop einsetzen könnt

Wenn wir von Künstlicher Intelligenz sprechen, meinen wir die Fähigkeit von Computern, Aufgaben zu übernehmen, für die bisher menschliche Intelligenz erforderlich war. Dazu gehören beim Thema SEO beispielsweise die Analyse umfangreicher Datenmengen, das Erkennen von Trends, die Erstellung von (hochwertigen) Inhalten und die Keyword-Optimierung.

Auch wenn viele bekannte SEO-Tools bei manchen dieser Aufgaben bereits hilfreich zur Seite standen, so gibt es mittlerweile einen feinen Unterschied: Bisherige Analyse-Werkzeuge fungierten eher als ein- oder wenig dimensionale Messinstrumente in bereits bestehenden Datenmengen. Künstliche Intelligenz hingegen kombiniert viele unterschiedliche Dimensionen, schafft etwas Neues und funktioniert damit wie ein virtueller Ideengeber. Zahlreiche SEO-Tools erweitern derzeit ihr Angebot um die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz, sodass die Übergänge in der Handhabung oft fließend sind und Euch damit erweiterte Funktionalitäten offenstehen, die Ihr zu Eurem Vorteil nutzen könnt. Falls Ihr eine kostenpflichtige Version von ChatGPT nutzt, stehen Euch auch dort verschiedene spezialisierte KI-SEO-Tools zur Verfügung, die einen Blick lohnen. Drei Anwendungsbereiche wollen wir an dieser Stelle besonders hervorheben.

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz kann Euch an einigen Stellen die Arbeit an Eurer SEO-Strategie erleichtern.

Optimierung von Title-Tag und Meta-Description

Gut durchdachte Metadaten wie der Title und die Meta-Description gehören zu den wichtigsten Stellschrauben bei der Suchmaschinenoptimierung. Künstliche Intelligenz kann Euch nicht nur dabei helfen, Meta-Tags zu generieren, die die üblichen SEO-Standards erfüllen, sondern Ihr könnt sie auch gezielt an Eure sortimentsbezogenen und individuellen Bedürfnisse anpassen. Das kann zum Beispiel das Hinzufügen eines Call-to-Action sein, eine emotionale Ansprache oder auch bestimmte Keywords, die im Text einer Meta-Description vorkommen sollen. Dazu müsst Ihr einen genauen Prompt formulieren, also eine Eingabeaufforderung, die dem Bot sagt, welche Anforderungen Ihr an den Text stellt. Besonders effizient ist es, wenn Ihr Eure einzigartigen und relevanten Meta-Informationen für alle Produkte und Kategorien gleichzeitig erstellen lasst. Gerade bei großen Produktkatalogen spart Ihr so enorm viel Zeit.

Mit der richtigen Eingabeaufforderung erstellt ChatGPT im Handumdrehen Meta-Descriptions.

Einige KI-Tools sind zudem in der Lage, den Zustand Eures Onlineshops hinsichtlich fehlender oder verbesserungswürdiger Angaben automatisch zu analysieren und entsprechend Optimierungen an Titeln, Beschreibungen oder auch Bildern vorzuschlagen, um der Sichtbarkeit Eures Shops in den Suchergebnissen auf die Sprünge zu helfen.

Keyword-Recherche, -Clusterung und -Optimierung

Wie viele Stunden habt Ihr bereits vor Eurem Bildschirm gesessen, um relevante Keywords zu recherchieren, sie zu clustern und die Liste regelmäßig zu überprüfen und zu aktualisieren? KI kann Euch helfen, diese Prozesse weitgehend zu automatisieren. Dabei nutzen die Tools Technologien wie Natural Language Processing (NLP), um das Suchverhalten der Nutzer zu analysieren und Euch semantisch relevante Keywords und Phrasen vorzuschlagen, die möglicherweise den Traffic und die Conversions in Eurem Onlineshop steigern können. Gleichzeitig können Keyword-Cluster generiert werden, die die Keywords auf Grundlage der Suchintention thematisch gruppieren.

KI-Tools sind außerdem in der Lage, Trendthemen und Entwicklungen aufzuspüren und die für Eure Domain relevanten Keyword-Sets regelmäßig zu überprüfen und zu aktualisieren. Das spart Zeit und sorgt mit einem langen Atem idealerweise für eine breitere Sichtbarkeit und nachhaltig bessere Ergebnisse in den Suchmaschinen.

Content-Erstellung und Optimierung

Dieser Bereich ist derzeit sicherlich die beliebteste Einsatzmöglichkeit für Künstliche Intelligenz. Die automatisierte Generierung vieler verschiedener Textsorten, von Produktbeschreibungen über FAQ bis hin zu Kategorietexten oder Blogbeiträgen, verkürzt Schreibprozesse erheblich. Außerdem ist es möglich, KI-Tools mit eigenen Texten zu trainieren, sodass das System Euren individuellen Schreibstil imitieren und neue Texte in Eurem Stil generieren kann.

Aber auch wenn Ihr Eure Texte lieber selbst verfasst und mit einer persönlichen Note verseht, könnt Ihr Künstliche Intelligenz für inhaltliche Ideen und Impulse nutzen, an die Ihr vielleicht selbst noch gar nicht gedacht habt.

Das Angebot an KI-Tools für SEO ist groß und wächst täglich weiter. Es lohnt sich also, auf dem Laufenden zu bleiben und kostenlose Versionen auszuprobieren, um mit deren Möglichkeiten zu spielen. Welche KI-Tools bereits getestet wurden, wie sie abschneiden und was sie kosten, könnt Ihr in diesem Vergleich von OMR nachlesen.

Gerade für die sachliche Beschreibung von Kategorien und Produkten kann Euch KI gute Dienste leisten.

Welche Grenzen KI Euch in Sachen SEO setzt

So spannend Künstliche Intelligenz aktuell auch sein mag, sie hat (noch) ihre Grenzen. Das betrifft zum einen die Qualität der generierten Inhalte, die oft weniger kreativ und persönlich sind als von Menschen geschriebene Texte. Die Qualität und die Originalität der Inhalte kann daher stark schwanken und bedarf meist einer Nachbearbeitung. Vor dem Hintergrund der Erstellung des so wichtigen einzigartigen Contents ist das sowieso die bessere Idee.

Gute Nachrichten also für alle, die Freude am Texten haben: Die inhaltliche Tiefe und die Veranschaulichung von Sachverhalten anhand menschlicher Erfahrungswerte sowie die Möglichkeit ein Produkt spannend zu erzählen, wird noch eine ganze Weile in Menschenhand liegen.

Ohne sehr detaillierte Eingabeaufforderungen seitens des Menschen ist ChatGPT nicht in der Lage, emotionale Texte zu schreiben, die die Zielgruppe abholen.

Zweitens kann die Integration von KI-Tools in bereits bestehende SEO-Workflows schwierig sein, da sie spezifisches Fachwissen erfordert und die Arbeitsabläufe verändern. Sollen diese Tools in bestehende Systeme und Prozesse eingefügt werden, kann das technische Anpassungen und Schulungen erfordern, die zeit- und kostenintensiv sein können.

Außerdem solltet Ihr Euch gut überlegen, welche KI-Tools Ihr einsetzt, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Auch wenn einige Tools Eure Effizienz steigern können, solltet Ihr darauf achten, dass sie den spezifischen Anforderungen Eures SEO-Workflows entsprechen, und nur solche Tools einsetzen, die Euch einen echten Mehrwert bieten.

Spannende Entwicklungen, die noch Zeit brauchen

KI-Enthusiasten freuen sich über die neuen Möglichkeiten und den Effizienzgewinn durch Automatisierung und Prozessbeschleunigung. Aber die neuen hilfreichen Werkzeuge sollten nicht die alleinige Grundlage für Eure Anstrengungen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung sein. Menschliche Expertise und das Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse Eurer Zielgruppen sind nach wie vor entscheidend für den Erfolg Eures Onlineshops. Zudem sind die neuen Tools nicht gerade preiswert, auch wenn Ihr mit den angebotenen Basis- oder Testversionen bereits einiges machen könnt, um erste Ideen zu sammeln und Zeit für langwierige Aufgaben einzusparen.

Der regelmäßige Blick über den Tellerrand auf aktuelle KI-Entwicklungen ist allerdings immer ratsam. Genauso wie das Lesen unserer vorherigen Beiträge in der Serie „SEO für Onlineshops“. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit in den zurückliegenden Wochen. Wir wünschen Euch gute Geschäfte und hoffen, dass der ein oder andere Tipp möglicherweise dazu beitragen wird.

Alle Beiträge der SEO-Blogserie im Überblick:
Teil 1: Informationsarchitektur im Onlineshop
Teil 2: Content – Inhalte optimal aufbereiten
Teil 3: Technical SEO zur Verbesserung der Performance
Teil 4: Künstliche Intelligenz – Anwendungsbereiche SEO

Der Beitrag Künstliche Intelligenz – nützliche Anwendungsbereiche für die Suchmaschinenoptimierung von Onlineshops erschien zuerst auf .

michael heisterbach stahlwerk VHjTej

Längst ist Multichannel-Marketing ein Buzzword innerhalb der E-Commerce-Branche, doch was hinter dem Begriff steckt und welche Voraussetzungen Händler schaffen müssen, um auf diesem Gebiet erfolgreich zu sein, ist so individuell wie jeder Onlinehandel. Wer auf mehreren Verkaufskanälen durchstarten möchte, muss sowohl seine Zielgruppe als auch seine internen Verkaufsprozesse gut kennen. Nur so können im hektischen Tagesgeschäft die meist knappen Ressourcen strategisch eingesetzt werden.

Wie dies gelingen kann, hat das Unternehmen Stahlwerk kürzlich im Rahmen des JTL-MeetUp mit Kaufland.de in Köln aus erster Hand berichtet. Im Interview schilderte der Head of Multichannel Marketing Michael Heisterbach, kurz Mick, warum sich Stahlwerk für die Kombination aus Kaufland und JTL entschieden hat und wie das Unternehmen durch die Marktplatz-Integration durchgestartet ist.

Hi Mick, könntest Du uns kurz erzählen, was Deine derzeitige Position und Verantwortlichkeiten bei Stahlwerk sind?

Gerne, ich bin Head of Multichannel Marketing bei Stahlwerk und verantwortlich für die Präsentation unserer Produkte auf verschiedenen Online-Marktplätzen.

Kannst Du uns einen Einblick in das Produktportfolio von Stahlwerk geben?

Stahlwerk gibt es mittlerweile seit 25 Jahren. Wir sind europäischer Marktführer im Bereich Werkzeuge rund um Schweiß- und Schneidtechnik im mittleren Preissegment.

Was hat Euch dazu bewogen, JTL einzusetzen?

Das ERP-System JTL-Wawi ist logisch strukturiert, sodass man ohne Vorkenntnisse seine Waren anlegen, pflegen und verwalten kann. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich sehen lassen. Es gibt andere alternative Systeme mit ähnlichen Funktionen, die um einiges teurer sind. Und mit der Marktplatzanbindung JTL-eazyAuction hat man zusätzlich alles zentral in einem System.

JTL-Wawi ist einfach ein tolles Instrument und aus meiner Sicht für Unternehmen aller Größen die perfekte Lösung.

Michael Heisterbach, Head of Multichannel Marketing, Stahlwerk

Warum habt Ihr Euch für Kaufland als Verkaufsplattform entschieden?

Bei meinem alten Arbeitgeber waren wir auch bei Kaufland zum ersten Mal gelistet. Wir haben den Marktplatz an JTL-Wawi mit einem alternativen Schnittstellenanbieter angebunden. Das hat alles wunderbar funktioniert. Es ist eben diese Einfachheit, sowohl bei JTL als auch bei Kaufland. Bei Stahlwerk wollte ich es dann genauso machen. Zudem ist es für uns wichtig, auf mehreren Plattformen gleichzeitig unterwegs zu sein. Kaufland bietet als international wachsender Marktplatz hier eine ganze Reihe von Möglichkeiten.

Warum habt Ihr Euch für JTL-eazyAuction entschieden und wie verlief die Integration der Marktplatzanbindung?

Die Anbindung wurde vor meiner Zeit bei Stahlwerk implementiert. Aber laut unserem Geschäftsführer war der entscheidende Faktor neben der Einfachheit des Systems, dass wir auf jeden Fall auch auf eBay verkaufen wollten. Hierfür bot JTL-eazyAuction schon damals eine besonders gute Kompatibilität. Wir konnten die bestehenden Artikel direkt auf Knopfdruck verknüpfen und alles verwalten und verkaufen. Alles in allem war es eine reibungslose Integration.

Nach dem Vortragsprogramm hatten die Teilnehmer des JTL-MeetUps mit Kaufland.de Gelegenheit, bei Getränken und Snacks zu networken.

Bei dem MeetUp waren sowohl JTL-Kollegen aus dem Vertrieb als auch aus der Entwicklung präsent, um teilnehmenden Händlern möglichst viele Fragen beantworten zu können.

E-Commerce Influencer Michael Atug (links) und Michael Heisterbach, Head of Multichannel Marketing bei Stahlwerk

Inwiefern hat sich der Einsatz von JTL bzw. JTL-eazyAuction positiv auf Euer Business ausgewirkt, gerade in Kombination mit Marktplätzen wie Kaufland?

Insgesamt hat es uns einfach eine immense Arbeitsersparnis gebracht – wir nutzen neben der Marktplatzanbindung JTL-eazyAuction ja viele JTL-Lösungen, das Lagermanagement-System JTL-WMS, das Kassensystem JTL-POS in unseren beiden Showrooms und auch JTL-Vouchers für den Gutscheinverkauf. Mit JTL als ganzheitliche All-in-One-Lösung steuern wir unseren gesamten Handel auf allen Ebenen. Die unterschiedlichen Module greifen wie „Zahnräder“ ineinander und lassen sich individuell an unsere Bedürfnisse anpassen. Wir haben einfach den Kopf frei, um uns auf unser Geschäft zu konzentrieren. Mit Insellösungen von unterschiedlichen Anbietern ist es weitaus schwieriger, wirklich effiziente Workflows auf die Beine zu stellen.

Das hört sich sehr gut an! Welche Dinge optimierst Du kontinuierlich, um das Marktplatzgeschäft am Laufen zu halten?

Bei der Produktdatenpflege, also der Content Creation, gibt es immer Luft nach oben. Hier sollten Händler meiner Erfahrung nach immer eine gute Portion Zeit und Mühe investieren, egal auf welchem Marktplatz sie durchstarten wollen oder mit welchem System sie arbeiten – von nichts kommt nichts, aber die Mühe lohnt sich! Die Tatsache, dass bei Kaufland und JTL die Aktualisierung der Daten sehr schnell und stabil funktioniert, spielt uns da wunderbar in die Karten. Wir können immer etwas an den Produktdaten anpassen und flexibel schauen, was funktioniert und was nicht.

Kannst Du Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Kaufland und JTL nennen?

Das Go-Live der Kaufland-Marktplätze in Tschechien und der Slowakei im März 2024 war ein voller Erfolg! Der Prozess hat nur kurze Zeit in Anspruch genommen. Innerhalb eines Tages waren wir mit unseren Produkten in beiden Ländern online und haben schon nach etwa fünf Stunden erste Umsätze eingefahren. Der osteuropäische Markt ist für uns sehr interessant.

Gab es etwas, das vielleicht nicht so gut lief oder verbesserungswürdig ist?

Es gab einen Flaschenhals mit den Übersetzungen. Diese wurden nicht sofort auf den neuen Marktplätzen hochgeladen. Das konnte aber der Kaufland-Support schnell lösen. Danach ging alles flott! Egal ob man sich an Kaufland oder an JTL wendet, man bekommt immer die Hilfe, die man braucht. In beiden Unternehmen arbeiten Menschen mit Leidenschaft für ihren Job. Mit der Zusammenarbeit sind bei uns über die Jahre auch kollegiale Freundschaften entstanden.

Was kann Kaufland als Marktplatz in puncto Internationalisierung besser machen, um Euch für noch mehr neue Zielländer zu begeistern?

Grundsätzlich sind wir da sehr offen. In der Seller University von Kaufland findet man auch schnell Hilfestellungen, um in einer neuen Region an den Start zu gehen. Wenn da zum Beispiel eine neue Sprache drin ist, weiß man schon, wo die Reise hingeht. Wir haben unsere Produktdaten inzwischen ins Polnische übersetzt und sind hier gut vorbereitet. Und das verdanken wir dem Einsatz von JTL. Mit unserem aktuellen System sind wir flexibel und können bei Bedarf schnell reagieren.

Dann seid Ihr ja optimal gewappnet! Vielen Dank Mick für die tollen Einblicke und weiterhin viel Erfolg mit Kaufland und JTL!

Multichannel funktioniert nicht ohne Datenqualität und Prozessoptimierung

Micks Erfahrungen bei Stahlwerk zeigen, der Erfolg einer Multichannel-Strategie fußt im Wesentlichen auf zwei Säulen: Erstens hochwertige Produktdaten, die dem Kunden die Informationen geben, die er braucht, um eine Kaufentscheidung zu treffen – hier sollte man auch bereit sein, die entsprechenden Ressourcen zu investieren. Zweitens ist es empfehlenswert, eine Strategie der Diversifizierung zu fahren und sich nicht nur auf wenige verkaufsstarke Marktplätze zu konzentrieren; so werden Abhängigkeiten und Risiken minimiert. Wer hier, zum Beispiel mit JTL-eazyAuction, die entsprechende technische Infrastruktur hat, um einen effizienten Prozess zu entwickeln, wird diese beiden Säulen problemlos im täglichen Business umsetzen können.

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Teil 3 der Blogserie: SEO für Onlineshops

Der Erfolg von SEO-Maßnahmen resultiert aus ganz unterschiedlichen Teilbereichen, deren Beachtung Euch ein stabiles Fundament legen, um im E-Commerce erfolgreich zu sein. In unserer vierteiligen Blogserie So geht gute Suchmaschinenoptimierung haben wir bereits die Themen Informationsarchitektur im Onlineshop und Content optimal aufbereiten ausführlich behandelt. In diesem dritten Teil konzentrieren wir uns auf wichtige technische Grundlagen Eures Onlineshops, die für eine gelingende Suchmaschinenoptimierung insgesamt unverzichtbar sind. Sie bilden die Voraussetzungen dafür, dass Euer Onlineshop und Eure Angebote überhaupt wahrgenommen werden und bestmöglich zugänglich sind und bleiben. Wir befassen uns mit Crawlbarkeit und Indexierung, den Seitenladezeiten und deren Optimierung sowie der Überwachung und Behebung technischer Fehler.

Crawlbarkeit und Indexierung

Die wohl wichtigste Voraussetzung für SEO ist, dass Suchmaschinen der nötige Zugriff zu all den Seiten gewährt wird, die in den Suchergebnissen erscheinen sollen. Denn ungesehen bringt auch erstklassiger Content keinen Traffic. Hier gibt es technische Hilfsdateien und Anweisungen, über die Ihr Zugriffsrechte für Crawler und die Indexierung von Seiten genauestens festlegen könnt.

Die robots.txt macht den Anfang

Die robots.txt-Datei ist eine der ersten Informationen, die von den Bots ausgelesen wird und damit ein entscheidendes Werkzeug zur Steuerung der Crawler von Suchmaschinen. In dieser Textdatei legt Ihr fest, welche Verzeichnisse, Unterverzeichnisse oder auch einzelnen Seiten oder Dateien von Google & Co. aufgesucht werden dürfen und welche Ihr sperren möchtet. Es steht Euch dabei frei, den verschiedenen Bots und User Agents unterschiedliche Anweisungen und Rechte zu geben.

Was soll und darf eine Suchmaschine auslesen und was nicht? Das entscheiden robots.txt und Meta-Tags.

Um sicherzustellen, dass Suchmaschinen die Datei robots.txt finden und berücksichtigen, müsst Ihr sie im Hauptverzeichnis Eurer Domain ablegen. Es ist wichtig zu verstehen, dass die robots.txt lediglich eine Hilfe und ein Wegweiser für Crawler ist. Durch das Sperren bestimmter Bereiche ist keinesfalls sichergestellt, dass Suchmaschinen diese Orte und Seiten nicht doch untersuchen, einlesen und ggf. auch indexieren. Zum Beispiel dann, wenn die Seite auf einer crawlbaren externen Seite verlinkt ist. Das „Disallow“ aus der robots.txt darf deshalb nicht verwechselt werden mit dem „noindex“-Tag für die Indexsteuerung (siehe weiter unten).




Beachtet bitte, dass die robots.txt keinen Schutz vor unbefugten Zugriffen bietet. Vielmehr gibt sie auch ungebetenen Gästen Hinweise darauf, wo sich ggf. verborgene oder kritische Bereiche befinden. Zur Sicherheit empfehlen wir die Verwendung eines Passwortschutzes auf Eurem Webserver.

Wie könnt Ihr die robots.txt konfigurieren?

Beim Umgang mit der robots.txt-Datei ist besondere Sorgfalt geboten! Kleine Fehler in der Syntax können ganze Seiten oder Verzeichnisse blockieren. Macht Euch also mit den Besonderheiten Eures Onlineshops und Sortiments und den individuell zu treffenden Einstellungen innerhalb der Datei vertraut und schließt beispielsweise die Seiten des administrativen Backends oder Seiten des Checkout-Prozesses aus. In den meisten Fällen bieten auch Filter- und Merkmalseiten Eures Shops keinen relevanten Mehrwert für die Crawler und erzielen auch im Index keine vorderen Plätze. Klare Anweisungen und der Ausschluss nicht relevanter Seiten und Bereiche spart also nicht nur Crawl-Budget, sondern fördert auch ein besseres Verständnis bei Google und anderen Suchmaschinen durch die Fokussierung auf wichtige Inhalte.

Saubere und eindeutige Anweisungen für Crawling und Indexierung schaffen die Voraussetzungen für eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung.

Das Crawl-Budget bezeichnet übrigens die Anzahl der Seiten, die Google maximal in Eurem Onlineshop durchsucht. Es wird von Google festgelegt und hängt von Eurem Ranking ab. Seiten mit einem höheren Ranking erhalten ein größeres Crawl-Budget, das bestimmt, wie oft wichtige Seiten durchsucht werden und wie tief das Crawling erfolgt.

Die Verwendung von (Robots-)Meta-Tags

Wie zuvor schon angerissen, erfüllen Meta-Tags wichtige Funktionen, um Suchmaschinen zusätzliche Informationen über die aktuelle Seite mitzuteilen. So könnt Ihr beispielsweise mit dem Robots-Meta-Tag und der Regel <meta name=“robots“ content=“noindex“>, die im <head>-Abschnitt der Seite platziert wird, Suchmaschinen anweisen, die Seite nicht in ihren Index aufzunehmen.




Bei Verwendung von „Noindex“ darf dieselbe Seite nicht gleichzeitig über ein „Disallow“ in der robots.txt ausgeschlossen werden. Der Crawler hätte sonst keinen Zugriff, könnte den <noindex>-Tag nicht auslesen und die Seite würde möglicherweise ungewollt im Index verbleiben.

In der äußerst hilfreichen Dokumentation von Google kannst Du mehr über die Spezifikationen für Robots-Meta-Tags erfahren. Auch die anderen Abschnitte des Kapitels „Crawling und Indexierung“ sind lesenswert und versetzen Euch in die Lage, die richtigen Einstellungen für Euren Onlineshop zu finden.

XML-Sitemaps unterstützen die Suchmaschine

Die XML-Sitemap erleichtert es den Suchmaschinen, eine umfassende Liste aller Seiten Eures Onlineshops zu erhalten – insbesondere auch von solchen Seiten, die schwer zugänglich sind oder keine internen Links aufweisen. Gerade bei neuen (noch wenige externe Links) oder großen Onlineshops mit möglicherweise tieferen Verzeichnisstrukturen solltet Ihr auf den Einsatz von einer oder auch mehrerer Sitemaps (für Videos, Bilder etc.) nicht verzichten. Sie können den Suchmaschinen zudem wichtige Angaben zur letzten Aktualisierung oder auch zu alternativen Sprachversionen der Seite liefern.

In vielen Fällen wird die Sitemap automatisch durch den Onlineshop, das CMS oder ein separates Sitemap-Plugin generiert.

Die Struktur Eurer XML-Sitemap sollte logisch aufgebaut sein und die Hierarchie Eures Onlineshops widerspiegeln. Stellt sicher, dass die wichtigsten Seiten am Anfang stehen und dass keine redundanten oder doppelten Seiten enthalten sind. Fertig eingerichtet – und so schließt sich der Kreis – sollte die XML-Sitemap auch in der robots.txt-Datei referenziert werden.

Seitenladezeit und Geschwindigkeitsoptimierung

Die Ladezeit einer Webseite wird auch als Pagespeed bezeichnet. Es erklärt sich von selbst, dass kurze Ladezeiten Eure Shopbesucher glücklich machen, während ein langsamer und verzögerter Seitenaufbau schnell zum Kaufabbruch führen kann und die Conversion Rate schrumpfen lässt. Auch die Suchmaschinen haben das längst erkannt und Google hat Pagespeed als maßgeblichen Rankingfaktor schon vor Jahren bestätigt. Wachsende Zugriffszahlen über mobile Geräten erhöhen zusätzlich den Druck, die Geduld der Nutzer nicht zu strapazieren. Doch welche technischen Faktoren verbergen sich hinter langen Ladezeiten und was kann man dagegen tun?

Keine Zeit für lange Ladezeiten: Über gute Performance freuen sich nicht nur Suchmaschinen, sondern vor allem Shopbesucher, die schnell und ohne Frust ans Ziel gelangen.

Dateigröße von Bildern, Videos und Code optimieren

Eine große Rolle für die Ladegeschwindigkeit spielt die Gesamtdatenmenge, die ein Server zum Laden der Shopseite bereitstellen muss. Hier fallen Inhalte wie Bilder oder Videos am stärksten ins Gewicht. Haben beispielsweise Artikelbilder eine Größe von über 1 MB, kann die Größe einer Seite bei mehreren Bildern, die gleichzeitig abgerufen werden, sehr schnell in die Höhe schießen und den Seitenaufbau enorm verzögern. Bilder und Videos sollten deshalb nie in einer höheren Auflösung hochgeladen werden, als jeweils benötigt wird. Für die mobile Variante einer Seite sollte daher immer eine eigene Mobil-Version der jeweiligen Datei bereitgestellt werden. Zudem stehen viele weitere Tools oder Plugins zur Verfügung, die die Datenmenge von Bildern, CSS, HTML oder JavaScript nochmals komprimieren und so Eure Performance verbessern.

Daten über ein Content Delivery Network bereitstellen

Bei einem Content Delivery Network (CDN) handelt es sich um ein Netzwerk aus Servern an unterschiedlichen Standorten, die angefragte Daten durch geografische Nähe schnellstmöglich an die Nutzer ausspielen. Dafür werden die Daten vom Ursprungs-Hoster auf andere Server gespiegelt und der Server mit der geringsten Entfernung ruft diese für den Nutzer ab, was die Ladezeit nochmals verkürzt. Diese Form der Datenbereitstellung kommt in der Regel beim Streaming zum Einsatz, wird aber auch von anderen Seiten mit großer Reichweite genutzt, um die Lastverteilung und Performance zu optimieren.

Wie könnt Ihr Pagespeed und Performance überprüfen?

Zur Prüfung der Ladezeiten stehen Euch zahlreiche Onlinetools zur Verfügung. Auch Google stellt mit der Browsererweiterung Lighthouse und den PageSpeed Insights eigene Werkzeuge bereit, um die Geschwindigkeit und das Verhalten von Seiten zu prüfen und zu optimieren. Analysiert wird hier anhand unterschiedlicher Metriken, wie zum Beispiel dem „Largest Contentful Paint“ (wie lange das Laden bzw. Rendern des größten Bild- oder Textblocks dauert). Schaut Euch hier gerne auch die weiteren Messwerte genauer an und profitiert von den detaillierten Angaben und Verbesserungsvorschlägen im Diagnosebereich des Tools.

Zusammengefasst werden solche Indikatoren als Core Web Vitals bezeichnet. Google hat diese 2021 mit dem Ziel der Bewertung und Verbesserung der User Experience von Webseiten definiert. Für Euren Onlineshop könnt ihr die vorrangig performance-orientierten Metriken und die empfohlenen Richtwerte als Checkliste für schnelle Ladezeiten und allgemein gute Usability verstehen.

Technische Prüfung und Fehlerbehebung

Zu den zentralen Maßnahmen der technischen Suchmaschinenoptimierung zählen die regelmäßige Überprüfung und das Monitoring Eurer Seiten. Für das Überwachen wichtiger Performancewerte, das Nachjustieren sensibler Stellschrauben und eine unter Umständen zügige Fehlerbehebung solltet Ihr ausreichend Zeit und Ressourcen kalkulieren. Durch die zahlreichen Teilaspekte, die Technical SEO mit sich bringt, vor allem aber auch durch die häufigen (Core-)Updates die von Google & Co. ausgerollt werden, ergeben sich immer wieder neue Rahmenbedingungen, die eine Reaktion Eurerseits erforderlich oder mindestens empfehlenswert machen. Ein äußerst hilfreiches Tool zur technischen Überwachung und Analyse ist die Google Search Console.

Wie könnt Ihr die Google Search Console nutzen?

Die Google Search Console (GSC) ist ein kostenloser Dienst von Google, der es Website- und Shopbetreibern ermöglicht, ihre Präsenz in den Google-Suchergebnissen zu überwachen, zu verwalten und Ansätze zu finden, die Performance zu verbessern oder Fehler zu beheben. Ihr erhaltet über die GSC wertvolle Einblicke, wie Google Euren Onlineshop sieht und bewertet, und könnt Informationen zur (technischen) Gesundheit, zur Usability und zur Suchmaschinenfreundlichkeit erhalten.

Die Google Search Console bietet umfangreichen Einblick und ist einer der Startpunkte für effektive Suchmaschinenoptimierung.

Zu den wichtigsten Funktionen der GSC im Bereich Crawling und Indexierung zählen die Einblicke in den Indexierungsbericht und den Bericht der Crawling-Statistiken. Hier könnt Ihr nicht nur das Verhältnis und den Gesamtstatus Eurer indexierten und nicht-indexierten Seiten einsehen, der Bericht gibt Euch auch detailliert Auskunft, warum Seiten nicht indexiert sind. Damit ist dieser Bericht ein häufiger Ausgangspunkt, um beispielsweise Umleitungsfehlern oder falsch gesetzten Canonical-Tags auf die Spur zu kommen.

Die Crawling-Statistiken (der Bericht ist etwas versteckt unter den Einstellungen der GSC zu finden) wiederum zeigen Euch, wie häufig und mit welchem Ergebnis die unterschiedlichen Googlebots mit Eurem Onlineshop bzw. dem Server interagieren. So lassen sich beispielsweise sämtliche Crawling-Anfragen nach den Antwortcodes des Servers aufschlüsseln, um hier 404-Seiten, 5xx-Serverfehler oder das Ausmaß der 3xx-Weiterleitungen zu identifizieren.

Es gibt zahlreiche weitere Analysefunktionen und empfehlenswerte Strategien, um die Google Search Console effektiv für Euren Onlineshop einzusetzen. Wir ermutigen Euch daher, Euch eingehender mit diesem Thema zu befassen, alle verfügbaren Optionen zu erkunden und in regelmäßigen Abständen nachzuschauen, was Euch das Tool zu sagen hat. Auch hierzu steht Euch online eine Fülle an hochwertigen Videos oder Webinaren zur Verfügung, nicht zuletzt die Dokumentation von Google selbst: https://search.google.com/search-console/about

Eine solide Grundlage für weitere SEO-Maßnahmen

Es gilt viele technische Aspekte zu berücksichtigen, um Euren Onlineshop gut und besser für Suchmaschinen aufzustellen. Indem Ihr unsere Tipps und Ratschläge befolgt oder auch die wichtigsten Erkenntnisse von Tools wie der Google Search Console beherzigt, schafft Ihr bereits sehr gute Voraussetzungen, um eine bessere organische Sichtbarkeit zu erreichen. Im Idealfall werden Eure technischen Verbesserungen begleitet von anderen wichtigen Maßnahmen im Rahmen einer ganzheitlichen übergeordneten SEO-Strategie.

Falls Ihr also die vorherigen Artikel aus unserer vierteiligen Serie zur Suchmaschinenoptimierung noch nicht gelesen habt, empfehlen wir dringend, dies nachzuholen. Der vierte und letzte Teil, der sich mit KI-Tools im E-Commerce und deren Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, wird am 11. April veröffentlicht.

Bisher erschienen in der SEO-Blogserie:
Teil 1: Informationsarchitektur im Onlineshop
Teil 2: Content – Inhalte optimal aufbereiten
Teil 3: Technical SEO zur Verbesserung der Performance

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Alle guten Dinge sind 5.3. Um den Erwartungen an die neue Version von JTL-Shop 5 gerecht zu werden, haben wir einige Neuheiten im Gepäck, deren Umsetzung Ihr Euch am meisten gewünscht habt, ganz im Sinne des Community-driven developments. In diesem Blogbeitrag erfahrt Ihr, welche neuen Funktionen Euch in der Stable Version von JTL-Shop 5.3 erwarten.

Digitales Schaufenster – mehr Personalisierbarkeit beim Product-Stream

Der Product-Stream ist das digitale Schaufenster Eures Shops und daher besonders wichtig. Für mehr Gestaltungsspielraum könnt Ihr dort die Sortierung der angezeigten Artikel ändern und festlegen, wie viele Produkte je nach Bildschirmauflösung ausgespielt werden sollen.

Im NOVA-Template haben wir die Einsatzmöglichkeiten der Artikelsticker erweitert: Wo Ihr bisher eine begrenzte Auswahl an verfügbaren Badges hattet, könnt Ihr nun Farben und Texte individuell über die Funktionsattribute festlegen. Schritt-für-Schritt-Anleitungen findet Ihr wie immer im JTL-Guide.

Mit JTL-Shop 5.3 könnt Ihr die Artikel-Badges individuell gestalten.

Im Product-Stream könnt Ihr jetzt die Sortierung der angezeigten Artikel ändern und festlegen, wie viele Produkte je nach Bildschirmauflösung ausgespielt werden sollen.

Verbesserte Performance

Für Eure Kunden zwar nicht direkt sichtbar, aber dennoch spürbar sind folgende Verbesserungen des Einkaufserlebnisses:

Das Stöbern nach Artikeln in Eurem Shop führt dazu, dass sich der Cache füllt. Mit JTL-Shop 5.3 haben wir dafür gesorgt, dass der Speicherverbrauch bei Seitenaufrufen wesentlich geringer ausfällt und die Performance dauerhaft hoch bleibt.

Darüber hinaus könnt Ihr nun einstellen, dass z.B. bei Aktionen wie Bestellabschlüssen nur priorisierte E-Mails direkt rausgeschickt werden, alle anderen zunächst in einer Warteschleife landen und in einem separaten Prozess per Cronjob verschickt werden. Der Vorteil ist eine kürzere Ladezeit der Seiten, die einen E-Mail-Versand anstoßen. Mehr Infos dazu findet Ihr im JTL-Guide.

Versandklassen-Assistent

Bei der Auslieferung von Bestellungen kommen je nach Produkteigenschaft unterschiedliche Versandarten in Frage, die Ihr Euren Kunden im Checkout vorschlagen könnt. Für etwas Sperriges wie ein Bett bietet es sich an, eine Speditionslieferung wählen zu können, bei einem Buch hingegen „Warenpost/Päckchen“. Damit Euren Kunden beim Kaufabschluss immer nur Versandarten angeboten werden, die zu der jeweiligen Bestellung passen, könnt Ihr Euren Artikeln bestimmte Versandklassen wie z.B. „Sperrgut“ zuordnen. Ungeeignete Versandarten wie etwa „Warenpost“ für ein Bett werden dann gar nicht mehr als Option angezeigt. Bisher mussten alle möglichen Kombinationen von Versandklassen für die einzelnen Versandarten händisch festgelegt werden. Mit dem Versandklassen-Assistenten geht dies weitestgehend automatisiert, was Euch eine Menge Arbeit erspart. Im JTL-Guide findet Ihr die Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Der Versandklassen-Assistent erspart Euch viel Arbeit, da dieser automatisch passende Versandarten auswählt.

Cookie-Auswahl und Lieferzeiten

Um diese zwei kleinen aber für Euch wichtigen Anpassungen haben wir uns ebenfalls gekümmert: Im Consent Manager besteht nun die Möglichkeit, „technisch notwendige Cookies“ auszuwählen. Außerdem kann die Lieferzeit jetzt auch in Wochen oder Monaten statt nur in Tagen angegeben werden.

Bald verfügbar: Retouren, Rabatte und Offline-Bestellungen

Aktuell noch nicht implementiert, aber bereits in den Startlöchern / ab der Stable-Version von JTL-Wawi 1.9 verfügbar, ist die Möglichkeit, Retouren über JTL-Shop anzumelden. Eure Kunden werden in Ihrem Konto unter der Kategorie „Meine Retouren“ eine Rücksendung anlegen und aus der Liste der Bestellungen auswählen können, was zurückgeschickt werden soll. Zur Auswahl stehen dann nur die Artikel, die für eine Rücksendung infrage kommen. Auch der Status der Retoure wird im Kundenkonto sichtbar sein.

Für diejenigen unter Euch, die im B2B-Bereich handeln, wird die Neuerung der kundenindividuellen Rabatte pro Kategorie besonders interessant. Einzelnen Geschäftskunden, die bestimmte Produkte in großer Stückzahl bestellen, könnt Ihr dann auf sie zugeschnittene Rabatte in Eurem Shop anzeigen lassen.

Ein weiteres Highlight, auf das Ihr Euch schon jetzt freuen könnt, ist die Offline-Bestellung. Eine Order geht per E-Mail oder Telefon ein? Mit dem neuen Feature wird der Auftrag anschließend von JTL-Wawi zum Shop-Account übertragen, sodass Euer Kunde alle bestellten Artikel in seinem Konto einsehen kann.

Erreicht Eure Ziele mit neuen Funktionen

Wenn Ihr auf der Suche nach weiteren Features seid, die Euren JTL-Shop aufwerten, so werdet Ihr garantiert im JTL-Extension Store fündig. Dort bieten wir Euch eine große Auswahl an Plugins und Erweiterungen z.B. für Eure Internationalisierung oder neue Zahlungsmethoden mit PayPal Checkout. Wir wünschen Euch viel Erfolg!


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Teil 2 der Blogserie: SEO für Onlineshops

Das Geheimnis einer guten SEO-Strategie liegt darin, sowohl Suchmaschinen als auch (potenzielle) Kunden mit Eurem Content zu überzeugen. Nachdem wir im ersten Beitrag unserer vierteiligen Blogserie „SEO für Onlineshops“ die Vorzüge einer guten Informationsarchitektur beleuchtet haben, konzentrieren wir uns im zweiten Teil auf die Gestaltung Eurer Inhalte und die Content-Auszeichnung. Dabei geht es insbesondere darum, den Suchmaschinen Eure Inhalte und Texte so zu präsentieren, dass sie sie besser verstehen, einordnen und bewerten können.

Warum ist gut aufbereiteter Content für Onlineshops so wichtig?

Die Inhalte, die Ihr in Eurem Onlineshop veröffentlicht, erfüllen wichtige Funktionen. In erster Linie dienen sie der zielführenden Information Eurer Shopbesucher. Diesen Punkt solltet Ihr immer im Auge behalten, denn nicht selten gehen die Bemühungen um ein besseres Suchmaschinenranking zulasten der Prägnanz und Lesbarkeit von Texten. Dies geschieht beispielsweise dann, wenn sogenanntes Keyword Stuffing betrieben wird, bei dem Seitenbetreiber versuchen, möglichst viele Keywords in einem Text unterzubringen, und diesen so zu einer seelenlosen Bleiwüste verkommen lassen.

Guter Content überzeugt Shopbesucher und Suchmaschinen gleichermaßen.

Andererseits sollte Euer Content hinreichend viele und relevante Signale für die Suchmaschinen bereithalten. Vereinfacht gesagt, scannen und durchsuchen deren Bots Euren Onlineshop in regelmäßigen Abständen und bewerten anschließend, wie die gefundenen Informationen hinsichtlich Qualität und Einzigartigkeit im Index einzuordnen sind. Dabei spielen auch Zugänglichkeit und Barrierefreiheit wichtige Rollen, denn Menschen, die Euren Onlineshop z.B. mit Hilfe von Sprachausgabegeräten benutzen, sind auf strukturierten und sauber ausgezeichneten Content angewiesen, um ihn verstehen zu können.

Mit der richtigen Mischung aus hohem Informationsgehalt, der Zugänglichkeit für Suchmaschinen und einer möglichst durchgängig positiven Nutzererfahrung erarbeitet Ihr Euch nachhaltige Wettbewerbsvorteile. Die Qualität Eurer Inhalte legt dabei das Fundament.

Duplicate Content vermeiden – Expertise zeigen!

In einem Onlineshop gibt es einige Bereiche, die viel hilfreichen Text enthalten können, z.B. die Produktbeschreibungen oder auch übergeordnete (Kategorie-)Texte, die Euer Sortiment oder Euren Onlineshop näher beschreiben. Diese Texte eignen sich hervorragend, um relevante Suchbegriffe für Eure Angebotsthemen zu integrieren.

Damit Ihr auf den gewünschten Suchergebnisseiten (SERPs) auf den vorderen Plätzen landet, braucht Ihr aber nicht nur die passenden Keywords – ebenso wichtig ist einzigartiger Content mit hohem Mehrwert. Achtet also bitte darauf, keinen Duplicate Content zu veröffentlichen, indem Ihr z.B. die Produktbeschreibungen des Herstellers eins zu eins übernehmt oder Texte kopiert und unverändert auf mehreren Seiten einfügt und ausspielt. Es sind vor allem qualitativ hochwertige und unterscheidbare Inhalte, die Euren Besuchern gefallen und mit guten Rankings bei den Suchmaschinen belohnt werden.

Die wichtigsten Hinweise zur Gestaltung Eures Contents finden sich in den Bedürfnissen Eurer Besucher und Kunden.

Um diese einmaligen Inhalte erstellen zu können, solltet Ihr immer die Suchintention Eurer Shopbesucher im Fokus haben: Was genau suchen sie? Welche Informationen benötigen sie, um ihr Informationsbedürfnis zu stillen und eine Kaufentscheidung zu treffen? Und wie könnt Ihr die Inhalte aufbereiten, um Eure Produkte besonders attraktiv in Szene zu setzen? An welchen Stellen braucht es beschreibende und wo eher emotionale Texte? Sind eigene hochwertige Bilder sinnvoll oder gar Erklärvideos?

Auch Themen, die Ihr bspw. in einem dem Onlineshop angeschlossenen Blog oder Ratgeberbereich diskutiert, positionieren Euch als Experten und können interessierte Leser direkt zum Produkt führen und im besten Falle den Bestellprozess anstoßen.

Welche Regeln gelten für die Content-Auszeichnung?

Content-Auszeichnung bedeutet, die Informationen digitaler Inhalte für Suchmaschinen und Nutzer gleichermaßen leicht verständlich und eingängig zu kennzeichnen. Dazu solltet Ihr Euch bei der Aufbereitung der Inhalte an gewisse Regeln halten, um den Suchmaschinen klare und eindeutige Signale zu senden und gleichzeitig eine optimale Lesbarkeit für Eure Besucher zu gewährleisten. Wir stellen Euch hierzu fünf essenzielle Punkte vor:

1. Title Tag und Meta-Description

Die sorgfältige Auswahl eines seitenspezifischen Title Tags und einer passenden Meta-Description zählen zu den wichtigsten SEO-Aufgaben für Euren Onlineshop. Für Nutzer von Suchmaschinen sind diese Angaben in vielen Fällen der erste Berührungspunkt zu Eurem Shop und sollten daher ansprechend gestaltet sein und zum Klicken animieren. Der Aufbau eines optimalen Snippets, das in den Suchergebnissen angezeigt wird, ist in der folgenden Grafik dargestellt:

Werft für die Optimierung Eurer Snippets auch gerne einen Blick auf die Ergebnisse Eurer Mitbewerber: Wie könnt Ihr Euch positiv unterscheiden und absetzen?

Überlegt Euch ggf. ein aussagekräftiges Schema, dass zu Eurem Sortiment und Eurer Zielgruppe passt. Um ein Snippet besonders ansprechend zu gestalten, könnt Ihr z.B. den Preis Eures Angebots in den Titel einfügen oder auch Emojis im Titel oder der Meta-Description verwenden. Hier ist es auch ratsam, den USP Eures Shops oder Eures Produktes, also das, was Euch von der Konkurrenz abhebt, in den Vordergrund zu stellen.

2. Headline-Struktur

Die Anordnung Eurer Inhalte sollte einer stringenten Hierarchie folgen. Die Hauptüberschrift H1 fasst zusammen, worum es auf der Seite geht. Eine nachfolgende H2 gibt an, was im nächsten Absatz zu erwarten ist. Wenn Euer Inhalt es hergibt, könnt Ihr mit H3 und H4 auch noch tiefer verschachteln. Innerhalb der Überschriften solltet Ihr wichtige und thematisch passende Keywords unterbringen. Auch Synonyme sind hier gern gesehen. Diese Hierarchie sorgt für Klarheit und Übersicht bei Mensch und Maschine und garantiert ein rasches Erfassen der Inhalte beim Scannen der Seite.

3. Einsatz von Listen

Auch der Einsatz von Listen fördert die Klarheit und Betonung Eurer Inhalte. Durch den Einsatz von <ul> (unordered list) wird Euer Content stichpunktartig geordnet, <ol> (ordered list) sortiert sie nach Reihenfolge oder Wichtigkeit durch 1., 2., 3. usw.

Listen bieten zumeist hervorragende Orientierung und prägnante Verdichtung. Das schätzen Besucher und Suchmaschinen.

4. Interne Verlinkung und Linktexte

Interne Links, die auf weiterführende relevante Inhalte innerhalb Eures Onlineshops verweisen, signalisieren Suchmaschinen thematische Zusammenhänge und leiten gleichzeitig die Besucher durch Euren Onlineshop. Wichtig für die Gestaltung Euer internen Links sind prägnante und eindeutige Ankertexte, die ankündigen, wohin sie führen. Anstatt also „Hier klicken“ oder „Mehr erfahren“ zu schreiben, solltet Ihr lieber einen Text wie „Kostenlosen SEO-Guide herunterladen“ verwenden.

5. Strukturierte Daten

Mithilfe der Angabe von strukturierten Daten schafft Ihr Euch Voraussetzungen, mit sogenannten „Rich Snippets“ in den Ergebnissen der Suchmaschinen zu erscheinen. Dabei kann es sich z.B. um Rezensionen, Videos, FAQ oder auch bestimmte produktspezifische Infos handeln, die Ihr bespielen könnt. Diese Angaben helfen den Suchmaschinen, den Inhalt Eurer Website und Eures Angebots besser zu erfassen und einzuordnen.

Stuft Google die zusätzlichen Daten als nützlich ein, werden sie als Rich Snippets prominent in den Ergebnissen angezeigt. Für die Suchenden und Google-Nutzer ist diese Form der Darstellung sehr viel ansprechender und erhöht die Chancen auf den gewünschten Klick beträchtlich.

Die folgende Grafik zeigt Rich Snippets in den Google Suchergebnissen, die neben einem Produktbild, dem Namen und der Farbe auch die Sternebewertungen sowie Preis und Verfügbarkeit ausspielen.

Zentrale Fragen der Suchenden unmittelbar beantworten: Rich Snippets machen es möglich!

Die jeweiligen strukturierten Daten pflegt Ihr über sogenannte Schema-Markups. Im obigen Beispiel wird z.B. ein Produkt-Markup ausgelesen. Der einfachste, zuverlässigste und schnellste Weg, um Schema-Markups zu implementieren, ist die Verwendung entsprechender Plugins. Auf der Website schema.org gibt es aber auch eine große Bibliothek aller verfügbaren Datentypen, die als Vorlage verwendet werden können. Diese könnt Ihr kopieren und an Eure eigenen Daten anpassen. Wie das funktioniert und wie Ihr hier genau vorgehen solltet, könnt Ihr in der Google-Dokumentation zu strukturierten Daten nachlesen.

Mit dem Einsatz strukturierter Daten und dem Ausspielen von Rich Snippets erhöht Ihr in jedem Fall die Aufmerksamkeit für Eure Inhalte, verbessert die Click-Through-Rate (CTR) und sorgt insgesamt für eine Steigerung qualifizierten Traffics auf die Produktdetailseiten Eures Onlineshops.

Wie optimiert Ihr Bilder für Google & Co.?

Gerade in einem Onlineshop sind Bilder das A und O, um Euren potenziellen Käufern Design und Funktion Eurer Produkte zu veranschaulichen. Auch hier gibt es einige Regeln zu beachten, wie Ihr das Bildmaterial optimal aufbereitet und für Suchmaschinen auffindbar macht. Unser Blogbeitrag Bilder-SEO für JTL-Shop: 7 Tipps, um Eure Verkäufe zu steigern erklärt Euch alles, was Ihr zum Thema SEO für Bilder wissen müsst.

Mensch vor Maschine

Über SEO im Allgemeinen und Content-Auszeichnung im Speziellen wurden bereits ganze Bücher geschrieben. Unser Artikel kann daher nur einen kleinen, aber wichtigen Ausschnitt zu diesem Thema wiedergeben. Eines wollen wir an dieser Stelle aber unbedingt erwähnen: Auch wenn es verlockend erscheint, viele Keywords zu verwenden und den Content zu „perfektionieren“, sollten Eure Inhalte in erster Linie für Menschen, ihr Verständnis und ihre Bedürfnisse geschrieben werden. Ihr könnt Euch sicher sein: Google kann vieles messen und wird ein solches Grundverständnis und Herangehen von Euch früher oder später honorieren. Eure Texte sollen also Lust auf mehr machen und dürfen neben allen technisch notwendigen Details wie Schlüsselwörtern und Hierarchieebenen auch emotional sehr ansprechend und überzeugend sein.

Im dritten Teil unserer SEO-Blogserie widmen wir uns den technischen Aspekten Eures Onlineshops und erklären, wie Ihr diese SEO-freundlich bearbeiten könnt. Der Beitrag erscheint am 28.03.2024.

Bisher erschienen in der SEO-Blogserie:
Teil 1: Informationsarchitektur im Onlineshop
Teil 2: Content – Inhalte optimal aufbereiten

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onlinehandel international umsatzsteuer countx 7ozV38

Eine Internationalisierung im E-Commerce bietet enorme Wachstumschancen bei moderaten Aufwänden bzw. Kosten. Ein Beispiel ist das Amazon PAN-EU-Programm. Jedoch stehen Unternehmen im Vorfeld vor bürokratischen Herausforderungen, mit denen sie sich auseinandersetzen sollten. Insbesondere im Bereich der Umsatzsteuer gibt es Punkte, die beachtet werden müssen, um problemlos international skalieren zu können. Wir – countX – präsentieren Euch in diesem Beitrag fünf wesentliche Schritte, die dabei relevant sind.

1. Marktanalyse und Zielsetzung

Bevor Ihr in neue Märkte expandiert, ist eine gründliche Marktanalyse unerlässlich. Identifiziert potenzielle Zielmärkte, basierend auf Faktoren wie Nachfrage, Wettbewerb und rechtliche Rahmenbedingungen. In gewissen Warengruppen gibt es länderspezifische Restriktionen, die Ihr vorher recherchieren solltet.

Exkurs: Amazon FBA

Über das Amazon FBA Programm kann eine Internationalisierung per Knopfdruck angestoßen werden. Hier lassen sich Kosten, mögliche Ersparnisse sowie Wachstumspotenzial vergleichsweise einfach berechnen.

Die Gebührentabelle für den Versand ist bei Amazon öffentlich einsehbar. Bei Zielkunden in Frankreich zahlt Ihr für einen Versand aus Deutschland im Schnitt 2€ pro Produkt mehr im Vergleich zu einer lokalen Lagerung in Frankreich. Für eine valide Zahl in Bezug auf Eure individuellen SKUs steht Euch der FBA Rechner von countX zur Verfügung. Dieser analysiert auf Basis Eurer Amazon-Daten, in welchen Ländern sich die Lagerung für Euch lohnt.

Über den FBA Rechner von countX könnt Ihr Kosten, mögliche Ersparnisse sowie bestehende umsatzsteuerliche Pflichten Eures Online Handels einfach berechnen.

Die Berechnung des Wachstums hängt von individuellen Faktoren ab. Im Schnitt kann man aber von 30 Prozent je Marktplatz ausgehen. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.

2. Bei Internationalisierung die Bürokratie berücksichtigen

Wenn Ihr als Onlinehändler Produkte ins Ausland verschickt, entstehen zusätzliche Umsatzsteuerpflichten. Der E-Commerce ist in seiner Logistik und Dezentralisierung jedoch sehr komplex geworden und diese Komplexität muss bürokratisch korrekt abgebildet werden. Dies gilt z.B. für den direkten Versand an Endkunden oder für die Lagerung in ausländischen Fulfillment-Zentren.

Dabei müssen verschiedene umsatzsteuerliche Prozesse beachtet werden, die jeweils abhängig von der physischen Warenbewegung sind:

Verkauf über Grenzen ins EU-AuslandLagerung in anderen EU-LändernVerkauf nach UKVerkauf aus Drittländern in die EU (z.B. über Dropshipping)u.v.m.

Solltet Ihr Euch in oben genannten Szenarien wiederfinden oder diese in Angriff nehmen wollen, habt Ihr zusätzliche umsatzsteuerliche Pflichten. Hier sind die Logistik sowie die Verantwortung über die Warenbewegung maßgeblich. Diese sollte man initial im Detail durchleuchten und zur Not von Experten prüfen lassen, ob das steuerliche Setup zu dem passt, was man logistisch vorhat.

3. Konsequenzen für die Rechnungsstellung

Bei der Internationalisierung von Geschäften entstehen neue Warenbewegungen, insbesondere bei Nutzung ausländischer Fulfillment-Zentren und dem Hinzufügen weiterer Marktplätze. Es bleibt dabei besonders wichtig, in Rechnungen klar darzustellen, wie die Waren physisch versandt wurden, und die umsatzsteuerliche Situation korrekt zu dokumentieren.

Umsatzsteuerregeln beim Handel innerhalb der EU

Jede grenzüberschreitende Transaktion gilt per Definition als OSS-Transaktion. Das bedeutet, dass selbst bei Versand in Länder, in denen bereits eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID) vorhanden ist, Meldungen und Rechnungen entsprechend angepasst werden müssen.

Auch hier gilt also: Passt die Belegerstellung der physischen Warenbewegung an. Sorgt außerdem dafür, dass sowohl Buchhaltung als auch Melder der Umsatzsteuer Zugang zu den Daten haben und die Daten auch korrekt interpretieren können.

4. Konsequenzen für die deutsche Buchhaltung

Es ist notwendig, Umsatzsteuermeldungen nicht nur in Deutschland und ggf. über das OSS-Verfahren einzureichen, sondern auch in jedem Land, in dem eine aktive USt-ID besteht. Dies hat Auswirkungen auf Kontenführung, Dateninterpretation und -integration. Die Umsatzsteuer wird nicht mehr nur auf ein bis zwei, sondern auf zwei bis sieben Kanäle aufgeteilt. Es ist wichtig, die Kontrolle über Daten und Prozesse zu behalten.

Wenn ein Steuerberater aufgrund mangelnder Erfahrung im E-Commerce nicht geeignet ist, können Vorsysteme verwendet werden oder Daten können von Dienstleistern wie countX aufbereitet und interpretiert werden. Auf diese Weise kann die Verantwortung für die Validierung, Vorbereitung und Übertragung der Daten teilweise abgegeben werden.

Wichtig: Ändert Ihr Eure Logistik (gerade bei der Internationalisierung), ändern sich häufig auch buchhalterische Prozesse und/oder Pflichten. Verständlicherweise denkt man an diese Prozesse häufig als letztes. Sie bilden aber eine fundamentale Grundlage und können Euch später doppelt um die Ohren fliegen.

5. Konsequenzen für die OSS-Meldungen

Vor allem bei der internationalen Lagerung innerhalb der EU gibt es fundamentale Änderungen bei der Einreichung des OSS-Verfahrens. Eure Produkte werden nun über deutlich mehr Ländergrenzen in der EU verschickt. Das sind relevante Grenzüberschreitungen, die überwacht werden müssen. Früher gab es möglicherweise nur Versendungen von Deutschland ins EU-Ausland, also 1×26 Grenzen. Mit der Aktivierung des PAN-EU-Programms gibt es in der Regel nun 6×26 Grenzen, also 156 insgesamt.

Bei Lagerungen in anderen EU-Ländern gibt es einiges innerhalb des OSS-Verfahrens zu beachten.

Es ist wichtig, zwischen lokalen und OSS-Transaktionen unterscheiden zu können. Diese müssen im ERP-System oder Rechnungsprogramm korrekt abgebildet und vom Steuerberater richtig interpretiert werden.

Exkurs: Fehler beim internationalen Setup

Wir haben bisher angenommen, dass alle Umsatzsteuerpflichten ordnungsgemäß erfüllt werden und eine aktive USt-ID im Ausland vorhanden ist. Was passiert jedoch bei Rechnungsstellung, Buchhaltung, OSS-Verfahren und lokalen Meldungen, wenn z.B. keine aktive USt-ID im Ausland besteht – sprich das Setup nicht so aufgesetzt ist, wie es sein sollte?

Was tun im Worst Case?

Rechnungen können nicht korrekt ausgestellt werden und passen nicht zu den physischen Warenbewegungen. Entsprechend ist die deutsche Buchhaltung und die Kalkulation der deutschen Umsatzsteuermeldung falsch, sowie die OSS-Meldung. Von ausbleibenden Meldungen im Ausland ganz zu schweigen. Hier bauen sich fehlerhafte Prozesse auf, die je nach Zeit und Anzahl der Fälle Existenzen bedrohen können.

Folgende Schritte sollten nun durchgeführt werden:

Registrierung der Ust-IDs im AuslandRückwirkende Rechnungskorrektur anhand der vorgekommenen TransaktionenRückwirkende Korrektur der deutschen UmsatzsteuermeldungenKorrektur der OSS-MeldungenRückwirkende Nachreichung der lokalen Meldungen im AuslandRückwirkende Korrektur der deutschen Buchhaltung

Das soll nur als Beispiel dienen. Das Problem im Umsatzsteuerrecht ist, dass es keine laufende Sanktionierung gibt. Das bedeutet, dass fehlerhafte Prozesse durchlaufen, ohne dass es sofort ein Finanzamt registriert. Über kurz oder lang (spätestens bei Routine-Prüfungen) werden diese Fehler aber aufgedeckt und Ihr in der Pflicht seid, rückwirkend aufzuräumen.

Euer Rundum-Sorglos-Paket für die Umsatzsteuer

Wie Ihr seht, bringt die Internationalisierung im E-Commerce zahlreiche umsatzsteuerliche Herausforderungen mit sich, darunter die Registrierung für die Umsatzsteuer in verschiedenen Ländern, die Einhaltung von Meldepflichten und die korrekte Abrechnung der Steuer. countX automatisiert die grenzüberschreitende Umsatzsteuer für JTL-Kunden. Mit intuitiver Software, strenger Qualitätsprüfung und proaktiven persönlichen Ansprechpartnern schaffen wir das, was es im E-Commerce in Bezug auf Umsatzsteuer braucht: Transparenz und Sicherheit!

Ihr könnt jetzt grenzüberschreitende Umsatzsteuern von countX automatisieren lassen

Erfahrt mehr darüber, wie countX Euch dabei helfen kann, die Umsatzsteuer im Rahmen Eurer Internationalisierungsstrategie zu managen und erfolgreich zu expandieren. Bucht jetzt ein kostenfreies Beratungsgespräch mit den Experten von countX.

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Etwa 40 % des Traffics im E-Commerce wird über Suchmaschinen bereitgestellt. Die Websuche bei Google & Co. ist neben den Direktzugriffen somit die wichtigste und größte Quelle für den Besuch von E-Commerce-Websites. Wer also einen erfolgreichen Onlineshop betreiben oder aufbauen möchte, kommt an der Optimierung seiner Webpräsenz und seines Verkaufskanals für ein verbessertes Suchmaschinenranking nicht vorbei!

Deshalb geben wir Euch in unserer vierteiligen Blogserie So geht gute Suchmaschinenoptimierung wichtige Tipps zum Thema SEO. Dabei gehen wir auf die Themen Informationsarchitektur, Content, Technical SEO sowie KI-Tools im E-Commerce ein.

Den richtigen Weg finden, um nachhaltige SEO-Erfolge zu erzielen!

Unser erster Teil beschäftigt sich mit der Frage, wie Ihr Eure Inhalte organisieren, strukturieren und aufbauen solltet, um die Usability für Eure Besucher und die Chancen auf eine bessere Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu steigern. Besonderen Fokus legen wir dabei auf die Kategoriestruktur, die Navigation und das URL-Design.

Aber Vorsicht! Anpassungen an der Informationsarchitektur und Kategoriestruktur haben weitreichende Folgen und können erhebliche Verluste in der Sichtbarkeit bewirken, sofern begleitende Maßnahmen ausbleiben. Geht hier also bitte planvoll vor und beachtet auch unsere Hinweise am Ende dieses Beitrags.

Was bedeutet Informationsarchitektur im Hinblick auf SEO?

Die Informationsarchitektur eines Onlineshops beschreibt die strukturierte Organisation und Ausgestaltung von Information und Produktangebot. Eine gute Architektur sorgt einerseits für gute Usability und Nutzererfahrung bei den Besuchern, weil sie gut geführt schnell das finden, was sie erwarten. Andererseits bewirkt ein strukturierter Aufbau auch die trennscharfe Clusterung relevanter Inhalte und sorgt mit deren cleveren Verknüpfungen für positive Signale bei den Suchmaschinen.

Die maßgeblichen Elemente mit denen Ihr Einfluss auf eine stabile und zielführende Informationsarchitektur in Eurem Onlineshop nehmen könnt, sind die Kategorisierung und Navigation, das URL-Design und der Verzeichnisaufbau sowie die Suche und Filterung. Nachfolgend zeigen wir Euch, was eine gute Informationsarchitektur auszeichnet und womit Ihr bei Mensch und Maschine punkten könnt.

Hierarchie, Kategoriestruktur und Navigation

Eines vorweg: Amazon ist das beste Beispiel dafür, dass eine Vielzahl von Kategorien und Unterkategorien auch in einer einfachen und schnörkellosen Darstellung funktionieren kann. Das hat seine Gründe, auf die wir hier aber nicht näher eingehen wollen.

Trotzdem gilt der Grundsatz: Weniger ist oft mehr. Deshalb solltet Ihr den Aufbau Eures Onlineshops von der Zielgruppe her betrachten und einen genauen Blick auf das eigene Sortiment werfen. Wie werden Eure Kunden nach ihrem Wunschartikel suchen und mit welchen Fragen nähern sie sich dem Produkt?

Eure Aufgabe ist es, aus diesen Überlegungen abzuleiten, wie der hierarchische Aufbau und die Struktur Eurer Inhalte die Shopbesucher elegant zum Ziel lenken können. Je weniger Eure Kunden selbst denken müssen, desto besser. Deshalb solltet Ihr die notwendigen Klickwege zum Produkt genau unter die Lupe nehmen und übersichtlich und schnell erreichbar gestalten.

Eine übersichtliche Kategorie- und Verzeichnisstruktur erleichtert die Orientierung für Eure Shopbesucher.

Bei der Planung der einzelnen Kategoriebereiche ist auch zu überlegen, ob diese unbedingt vorhanden sein müssen oder ob sie nicht unter anderen Überkategorien zusammengefasst oder ganz gestrichen werden können. Gleichzeitig solltet Ihr immer die Erweiterbarkeit im Auge behalten. Denn wenn Ihr in Zukunft Eure Produktpalette ausbauen wollt, sollte es möglich sein, diese sinnvoll in die dann bestehende Kategoriestruktur einzufügen.

Wir empfehlen Euch, hierfür einen detaillierten Plan zu erstellen und dabei auf Eure eventuell vorhandenen Erfahrungen und auch auf das Feedback Eurer Kunden zurückzugreifen. So findet Ihr heraus, wie Ihr Euren Aufbau inhaltlich und strukturell verbessern könnt, um mehr Orientierung zu bieten und die Klickwege zu verkürzen.

Tipps für die Gestaltung der Kategoriestruktur und der Navigation

Gewohnheiten beachten
Wählt für die Navigation einen Platz, den Eure Shopbesucher bereits gewohnt sind und räumt ihr ausreichend Platz ein. In der Desktop-Version solltet Ihr mit maximal sieben Menüpunkten auskommen – für die mobilen Ansichten hat sich das Burger-Menü etabliert und bewährt.Lesbarkeit und Aussagekraft
Menüpunkte und Kategoriebezeichnungen haben vor allem eine Aufgabe: Orientierung. Daher solltet Ihr diese Punkte möglichst kurz und prägnant benennen.Übersichtliches Menü
Insbesondere bei großen (Mega-)Menüs solltet Ihr viel Liebe ins Detail investieren, damit Übersichtlichkeit und Attraktivität im Wust der Informationen nicht verloren gehen.Responsive Design
Für eine übergreifende Bedien- und Erreichbarkeit Eurer Sortimentsseiten solltet Ihr beachten, dass Ihr für die Navigation (und am besten gleich für den gesamten Onlineshop) ein auf allen Devices gut funktionierendes Design nutzt.

URL-Design und Verzeichnisaufbau

Das URL-Design und der Verzeichnisaufbau geben den Pfad wieder, über den die Shopbesucher Eure Produkte finden. Sie sollten nicht nur den Menschen vor dem Bildschirm, sondern auch den Suchmaschinen klar zeigen, wo sie sich gerade im Shop bewegen und was dort zu finden ist. Dafür gibt es einige klare Basics, die Ihr bei der Benennung Eurer URLs beachten solltet.

Die URLs sind sprechend und leicht verständlich

Gut: https://www.beispiel.de/blog/seo-tipps-onlineshop
Schlecht: https://www.beispiel.de/index.php?id=12345

Die URL-Struktur zeigt die Seitenhierarchie der Domain auf

Gut: https://www.beispiel.de/kategorie/unterkategorie/seitenname
Schlecht: https://www.beispiel.de/page123

Die URLs sind nicht übermäßig lang

Gut: https://www.beispiel.de/smartphones/iphone
Schlecht: https://www.beispiel.de/kategorie/handys/iphone/apple/smartphones

Jede URL gibt Aufschluss darüber, was unter dieser Adresse zu erwarten ist

Idealerweise enthält die URL auch das passende und relevante Keyword zum Seiteninhalt.

Gut: https://www.beispiel.de/handy-testberichte/apple-iphone-13
Schlecht: https://www.beispiel.de/p=123

Bitte nicht! Fehler, die Ihr vermeiden solltet

Wenn URLs kryptische Zeichenfolgen wie Zahlen- oder Buchstabenkombinationen enthalten, die keinen Sinn ergeben, ist das nicht nur für die Benutzer nicht nachvollziehbar, sondern es ist auch für die Suchmaschinen wenig attraktiv, URL und Pfad auf den Suchergebnisseiten anzuzeigen.URLs können Parameter enthalten, also zusätzliche Informationen, die an die Basis-URL angehängt werden. Die Parameter in diesem Beispiel zeigen, dass die Sprachausgabe des Shops auf Deutsch gestellt wurde: https://www.beispiel.de/schuhe/sneaker?lang=de
URLs mit einer großen Anzahl von Parametern sind schwer zu lesen und zu verstehen. Sie sollten nach Möglichkeit vermieden werden.Wenn verschiedene URLs auf den gleichen Inhalt verweisen, stellt das für Suchmaschinen ein Problem dar. Wir sprechen dann von Duplicate Content. Um solche Duplikate zu vermeiden, empfehlen wir das Setzen eines Canonical Tags, der auf die ursprüngliche Quelle des Inhalts der Seite verweist.Eine zu tiefe Verzeichnisstruktur in einer URL kann das Nutzererlebnis beeinträchtigen und die Navigation erschweren. Eine flache Verzeichnisstruktur hilft an dieser Stelle, die URLs kurz zu halten.Einige Webserver und Betriebssysteme behandeln Groß- und Kleinschreibung in URLs unterschiedlich. Wir raten Euch, bei der Erstellung der URLs darauf zu achten, alles klein zu schreiben und ausschließlich Bindestriche zur Worttrennung einzusetzen.
Shopbesucher wollen finden und nicht lange suchen …

Interne Suche und Filteroptionen

Gute Suchfunktionen und Filteroptionen im Onlineshop sind weitere wichtige Tools, um Euren Besuchern das gezielte Auffinden von Produkten zu ermöglichen. Angefangen bei einer prominenten Platzierung und dem schnell zugänglichen Suchfeld (bzw. der Lupe in den mobilen Ansichten) berücksichtigt eine intelligente Suche Synonyme, Rechtschreibfehler und ggf. weitere Variationen, um sicherzustellen, dass die Suchergebnisse für Eure Kunden relevant und zielführend sind.

Das verbessert nicht nur die Nutzererfahrung, sondern erhöht auch die Verweildauer (Duration Time) auf den Seiten Eures Onlineshops, was wiederum ein eindeutig positives Signal für Google & Co. ist.

Zielführende Filter- und auch Sortiermöglichkeiten erlauben es den Benutzern, die Produktauswahl basierend auf ihren individuellen Vorlieben und Bedürfnissen einzugrenzen. Eine Vielzahl von Filtern, wie beispielsweise Preis, Marke, Größe und Farbe, ermöglichen es den Nutzern, schnell und effizient die für sie relevanten Artikel zu finden. Dies trägt nicht nur zur Verbesserung der Conversion-Rate bei, sondern verschafft auch den Suchmaschinen detailliertere Einsichten, um die Relevanz der Seiten besser einschätzen und damit möglicherweise auch höher ranken zu können.

Daher sind eine gut optimierte interne Suche und ausreichende Filteroptionen sehr entscheidende Komponenten für eine erfolgreiche und nachhaltige SEO-Strategie.

Die Informationsarchitektur ist das Fundament – aber da geht noch mehr

Für alle, die starten wollen: Wenn Ihr plant, neu aufbaut oder einen großen Relaunch vor der Brust habt, solltet Ihr unsere Empfehlungen beherzigen und versuchen, diese weitgehend umzusetzen. Damit seid Ihr gut aufgestellt.

Vorsicht für alle, die bereits im produktiven Shopbetrieb sind: Wenn Ihr einen etablierten Shop mit Sichtbarkeit in der organischen Suche habt und darüber bereits wertvollen Traffic generiert, dann solltet Ihr genau überlegen, wo und wie sich Verbesserungen lohnen. Und Ihr solltet genau wissen, was Ihr tut, um nicht durch fehlende Weiterleitungen herbe Verluste einzufahren. Im Zweifel empfiehlt es sich, Hilfe zu holen und unser Partnernetzwerk für die Umsetzung zu nutzen.

Der Aufbau und die Informationsarchitektur sind Schlüsselkriterien für die Suchmaschinenfreundlichkeit Eures Onlineshops. Sie beeinflussen nicht nur, wie Nutzer mit Eurem Onlineshop interagieren, sondern auch, wie Suchmaschinen Eure Inhalte erfassen und bewerten. Hinsichtlich einer guten Suchmaschinenoptimierung ist eine durchdachte Informationsarchitektur aber erst der Anfang!

Im zweiten Teil unserer SEO-Blogserie gehen wir auf das Thema Content näher ein und wie Ihr ihn für Besucher und Suchmaschinen optimal aufbereitet. Der Artikel erscheint am 07.03.2024.

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In der Welt der Elektronik ist MediaMarktSaturn zweifellos eine Größe für sich. Mit über 1000 Stores und Onlineshops in 12 Ländern hat das Unternehmen eine marktbeherrschende Präsenz in Europa erreicht. Doch was macht MediaMarktSaturn so besonders und warum sollten sich Verkäufer darauf konzentrieren, auf diesem Marktplatz präsent zu sein?

Was zeichnet MediaMarktSaturn aus?

MediaMarktSaturn ist nicht nur die Nummer eins der Onlineshops für Elektroartikel in Deutschland, sondern auch in ganz Europa bekannt. Die Markenbekanntheit liegt bei fast 100 Prozent¹, was auf die starke Präsenz und das Vertrauen der Verbraucher zurückzuführen ist. Pro Tag erreicht MediaMarktSaturn über 6 Mio. Kundenkontakte in Europa. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2022/2023 bei 22,2 Mrd. Euro. Im Jahr 2020 hat MediaMarktSaturn sein Geschäft über einen eigenen Marktplatz ausgeweitet.

Neben Deutschland (2020) existiert der MediaMarktSaturn Marketplace bereits in Spanien (2021) und Österreich (2022). Weitere Länder wie die Niederlande und Italien stehen kurz vor dem Rollout. Der Ausbau des Marktplatzes ermöglich MediaMarktSaturn die Vielfalt und die Menge an Angeboten deutlich zu steigern. Kunden profitieren nicht nur von einem großem Spektrum an Produkten in den Hauptkategorien: IT, Haushaltsgroß- und kleingeräte oder TVs. Auch Angebote aus den Bereichen Gaming, Sport & Freizeit, Spielzeug & Baby oder Haushalt & Wohnen sind dort zu finden.

Darum lohnt es sich als Seller bei MediaMarktSaturn präsent zu sein:

Ein Marktplatz – Zwei Shops: Als Partner habt Ihr die Möglichkeit, offizieller Verkäufer Eurer Produkte sowohl auf mediamarkt.de als auch auf saturn.de zu sein, und somit von der enormen Reichweite beider Plattformen zu profitieren.Große Reichweite: Mit über 600 Millionen Klicks und einer Conversionrate von 2,2 Prozent bietet MediaMarktSaturn allein in Deutschland eine enorme Reichweite und Verkaufschancen für registrierte Seller.Hohe Kundenzufriedenheit: Beide Shops weisen eine beeindruckende Kundenzufriedenheit von über 80 Prozent auf, was auf die Qualität des Service und der Produkte hinweist.Partnerschaft: Das Netzwerk des MediaMarktSaturn Marktplatzes zählt bereits über 800 registrierte und aktive Seller.Vertrauen und Markenbekanntheit: MediaMarktSaturn genießt das Vertrauen von Millionen von loyalen Kunden in 12 Ländern. Die Markenbekanntheit liegt zwischen 95 Prozent (Saturn) und 96 Prozent (MediaMarkt), was deutlich über der der Konkurrenz liegt.

Mit JTL-eazyAuction und der reibungslosen Anbindung zum Marktplatz MediaMarktSaturn erlebenden wir nicht nur eine Umsatzsteigerung, sondern auch eine deutliche Zeitersparnis. Für uns ist diese Schnittstelle nicht mehr wegzudenken.

Nadim Issa, Cybernerds

Was erwartet Euch als Seller bei MediaMarktSaturn?

Als Seller erwartet Euch bei MediaMarktSaturn eine enge Partnerschaft mit gemeinsamen Vorteilen:

Starkes Wachstum: Durch ein breites Markensortiment, hohe Verfügbarkeit und große Angebotsvielfalt könnt Ihr Euer Geschäft schnell ausbauen.Einfache Zahlungsabwicklung: MediaMarktSaturn bietet ein faires und transparentes Konditionsmodell ohne zusätzliche Kosten.Große Kundenbasis: Mit mehr als 21 Mio. loyalen Kunden habt Ihr Zugang zu einer großen potenziellen Kundschaft.Vertrauen: Als Partner von MediaMarktSaturn könnt Ihr von dem Vertrauen profitieren, das die Verbraucher dem Unternehmen entgegenbringen.

Mit JTL-eazyAuction Euren Multichannel-Handel starten

Den Marktplatz MediaMarktSaturn könnt Ihr genau wie andere Plattformen über JTL-eazyAuction nahtlos an Eure Warenwirtschaft anbinden. Alle Vorgänge verwaltet Ihr dann gebündelt in JTL-Wawi und habt Eure Angebote für alle Plattformen immer im Blick. Lagerbestände werden automatisch aktualisiert, sodass Waren stets in passender Stückzahl angeboten werden. Mit JTL-eazyAuction schafft Ihr beste Voraussetzungen für Euren Erfolg in der Welt der Online-Marktplätze!

Let’s Go – werdet Teil der MediaMarktSaturn Familie!

Wenn Ihr als Seller Euer Geschäft ausbauen und von den Vorteilen einer starken Partnerschaft profitieren möchtet, bietet MediaMarktSaturn die ideale Plattform. Nutzt diese Chance und werdet Teil der Erfolgsgeschichte von Europas führendem Elektronikhändler!

¹ https://de.statista.com/themen/4367/ceconomy-ag/#topicOverview

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Viele von Euch nutzen die Möglichkeit, Waren nicht nur im eigenen Onlineshop, sondern auch über JTL-eazyAuction auf Amazon zu verkaufen. Ist doch der Platzhirsch unter den digitalen Marktplätzen die wichtigste Plattform, um besonders viele potenzielle Kunden zu erreichen. Um diese Möglichkeit effizient zu nutzen, bietet Euch Amazon eine Vielzahl an kostenfreien Reports an, die Euch detailliert Auskunft darüber geben, welche Produkte sich gut und welche sich schlecht verkaufen. In diesem Beitrag erfahrt Ihr, wie Ihr mit dem Amazon Report Scheduler diese Berichte über Eure Warenwirtschaft abrufen könnt.

Was ist der Amazon Report Scheduler?

Mit dem Amazon Report Scheduler könnt Ihr die von Amazon bereitgestellten Berichte kostenfrei anfordern. Das funktioniert über eine API (Programmierschnittstelle), über welche die unterschiedlichen Systeme Daten austauschen. Ihr könnt diese Berichte anschließend als Excel-Datei exportieren und als Grundlage für Eure Analysen nutzen. So habt Ihr z.B. die Möglichkeit, unterschiedliche Performance-Auswertungen, FBA-Umlagerungskennziffern und Reports über Lagerbestände zu erhalten.

Um diese Daten regelmäßig in Eure Analysen miteinzubeziehen, lässt sich in JTL-Wawi eine Regelung implementieren, mit der Ihr die gewünschten Reports in individuell festgelegten Abständen erhaltet.

Welche Reports gibt es und was nützen Sie mir?

Die von Amazon bereitgestellten Berichte helfen Euch dabei, Eure Effizienz zu steigern, Eure Geschäftsstrategie zu optimieren und fundierte Entscheidungen für Euer Amazon Business und den eigenen Onlineshop zu treffen. Hier ein paar Beispiele, für welche Bereiche die Reports nützlich sind:

Performance: Durch die Analyse von Performance-Berichten könnt Ihr Trends und Muster in Bezug auf die Leistung bestimmter Produkte identifizieren. Ihr erhaltet Einblicke in wichtige Metriken wie Verkaufszahlen, Bestellvolumen, Rücksendungen und Kundenzufriedenheit, um Eure Produktstrategie dahingehend anzupassen und zu optimieren.Rücksendeverwaltung: Ihr erhaltet Daten zu Rücksendemustern, Gründe für Rücksendungen und Rücksendekosten. So könnt Ihr Maßnahmen ergreifen, um Rücksendequoten zu reduzieren und die Rentabilität zu steigern.Finanzmanagement: Settlement-Reports und Zahlungsberichte geben Aufschluss über Transaktionen, Gebühren und Zahlungen von Amazon. Ihr könnt Eure finanzielle Leistung überwachen, Buchhaltungsprozesse optimieren und Euer Cashflow-Management verbessern.Kundenverhalten: Durch Bestell- und Rücksendeberichte erfahrt Ihr Nützliches über das Kaufverhalten Eurer Kunden. Diese Informationen können z.B. dafür genutzt werden, Angebot und Präsentation von Produkten im eigenen Onlineshop zu optimieren und die Kundenzufriedenheit zu steigern.Steuer- und Rechnungsmanagement: Steuerberichte und Rechnungsdaten bieten Euch die erforderlichen Informationen zur Steuererklärung und Rechnungsstellung. Durch die Verwendung dieser Berichte könnt Ihr Steuererklärungen korrekt einreichen und Buchhaltungsprozesse vereinfachen.

Eine vollständige Übersicht der möglichen Berichte zeigt Euch die Amazon-Report-Liste.

Wie lassen sich die Berichte in JTL-Wawi anfordern?

Um die Reports anzufordern, wählt Ihr in JTL-Wawi unter dem Reiter „Plattformen“ die „Verkaufskanalverwaltung“ aus. In dem nun geöffneten Fenster findet Ihr in dem Bereich Eures Amazon-Kontos den neuen Tab „Berichte“. Über den Button „Hinzufügen“ öffnet sich die Eingabemaske für den gewünschten Berichtstyp, wo Ihr den entsprechenden Namen aus der Amazon-Report-Liste eintragt.

Ansicht des Amazon Report Schedulers in JTL-Wawi

Eine detaillierte Beschreibung der Nutzung sowie Erklärungen der einzelnen Features findet Ihr im JTL-Guide.

Optimiert jetzt Eure Geschäftsstrategie

Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion ist, dass Ihr mindestens die Version 1.8.9.0 von JTL-Wawi nutzt. Solltet Ihr Eure Warenwirtschaft noch nicht upgedatet haben, dann ist jetzt die ideale Gelegenheit. Denn nur so bekommt Ihr Zugang zu den Performance-Analysen von Amazon, die Euch nicht nur wertvolle Einblicke in Euren Marktplatzhandel geben, sondern einen hohen Mehrwert für Euren gesamten Onlinehandel bereithalten.

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Die Welt des Onlinehandels ist schnelllebig und anspruchsvoll. Um sich in diesem Wettbewerbsumfeld zu behaupten, ist es entscheidend, nicht nur qualitativ hochwertige Produkte anzubieten, sondern auch einen exzellenten Service zu gewährleisten. Ein Schlüsselelement dieses Services ist die Zustellung Eurer Waren. Hier kommt die DHL Wunschzustellung ins Spiel, die Euren Kunden die Kontrolle über ihre Paketzustellung ermöglicht und die Ihr kostenfrei in Euren JTL-Shop integrieren könnt.

Was ist die DHL Wunschzustellung?

Bei der DHL Wunschzustellung handelt es sich um einen flexiblen Service, mit dem Eure Kunden die Möglichkeit haben, den Tag und den Ort ihrer Paketzustellung nach ihren individuellen Bedürfnissen festzulegen. So können sie etwa einen Ablageort auf ihrem Grundstück angeben, Pakete in die bevorzugte Filiale umleiten oder zu einer Packstation liefern lassen. Alternativ besteht auch die Option, einen anderen Tag für die Zustellung auszuwählen, wenn zum geplanten Liefertermin niemand zu Hause ist, oder einen Nachbarn anzugeben, der die Sendung annehmen kann. Aber nicht nur Eure Kunden profitieren von diesem Service:

Eure Vorteile im Überblick:

Effizienzsteigerung: Durch die Planung von Zustellzeitpunkt und -ort minimiert Ihr Zustellprobleme und reduziert Aufwand und Kosten für erneute Zustellversuche oder Retouren.Kundenbindung: Indem Ihr Euren Kunden die Möglichkeit gebt, ihre Paketzustellung nach eigenen Wünschen zu gestalten, erhöht Ihr die Kundenzufriedenheit und fördert die Bindung an Eure Marke.Wettbewerbsvorteil: Bietet einen Service, der nicht selbstverständlich ist. Die DHL Wunschzustellung ist nicht nur bequem, sondern auch ein echter Mehrwert für Eure Kunden.

Wie integriere ich die DHL Wunschzustellung in meinen JTL-Shop?

Die Antwort ist einfach: Ladet das Plugin „DHL Wunschzustellung“ aus dem JTL-Extension Store herunter. Nach der Installation könnt Ihr die Einstellungen im Backend Eures JTL-Shops konfigurieren und genau festlegen, welche Zustelloptionen Ihr Euren Kunden im Checkout-Prozess anbieten möchtet. Zur Installation findet Ihr eine Schritt-für-Schritt-Anleitung im JTL-Guide.

Die DHL Packstation freut Eure Kunden und die Umwelt

Vor allem die Option, die Ware an eine von 13.000 bundesweit verfügbaren Packstationen liefern zu lassen, bietet enorme Vorteile. Die Abholung ist zeitlich unabhängig und örtlich flexibel. Eure Kunden können sich kostenfrei für die Nutzung registrieren und bei der Bestellung als Lieferadresse einfach die Packstation auswählen, die am nächsten zu Ihrem Zuhause oder Arbeitsplatz gelegen ist. Sie sind nicht an Öffnungszeiten* gebunden und entscheiden selbst, wann Ihnen die Abholung am besten passt.

Zudem ist die Lieferung an eine Packstation gut für die Ökobilanz. Das einmalige Anfahren einer Packstation spart jede Menge Energie im Vergleich zu Lieferungen an viele unterschiedliche Adressen. Erfolglose Zustellversuche und Rücksendungen werden dadurch deutlich verringert: 30 Prozent CO2-Emissionen werden auf der letzten Meile gegenüber der gewohnten Zustellung an die Haustür eingespart.

Jetzt JTL-Shop optimieren und Kunden mehr Flexibilität bieten

Ihr seht: Die DHL Wunschzustellung ist der Schlüssel dazu, die Paketzustellung zu einem positiven Kundenerlebnis zu machen. Darüber hinaus steigert Ihr die Effizienz Eures Versandhandels und leistet einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Ladet Euch jetzt das Plugin für JTL-Shop aus dem JTL-Extension Store herunter und bietet Euren Kunden eine Zustellung, die sich optimal in ihren Alltag integriert.

*An einzelnen Standorten können die Öffnungszeiten abweichen.

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stephanus werkstaetten fulfillment zentrum scaled DU5Pc6

Jeder von uns kommt in seinem Leben irgendwann an den Punkt, wo er Hilfe benötigt. Für manche ist dies der Einstieg oder die Rückkehr ins Berufsleben. Zum Glück gibt es Einrichtungen wie die Stephanus-Werkstätten, die als christlich gemeinnütziges Unternehmen benachteiligte Menschen mit Einschränkung beim (Wieder-)Eintritt in ein Beschäftigungsverhältnis unterstützen.

Wir sind stolz darauf, dass unsere Lösungen auch in solchen Organisationen zum Einsatz kommen und möchten Euch in diesem Beitrag zeigen, wie bei den Stephanus-Werkstätten am Standort Grenzbergeweg in Berlin der Umgang mit JTL-Wawi & Co. von der Pike auf gelernt wird.

So wurden die Stephanus-Werkstätten durch Corona zum Fulfillment-Profi

Marco Fülle-Löwe, Gruppenleiter im Bereich Fulfillment bei den Stephanus-Werkstätten, nimmt uns mit in die Werkstätten, in denen seine Beschäftigten kommissionieren, Pakete packen und versenden. Alles begann hier vor drei Jahren, als in der ganzen Stiftung Corona-Schutzmittel verteilt werden mussten. Die unterschiedlichen Abteilungen bestellten im eigens dafür eingerichteten Fulfillment-Zentrum die benötigten Artikel und bekamen sie von hier aus zugestellt. Schon bald kam die erste Anfrage von außerhalb. Heute lagert und versendet das Team Ware für 14 Unternehmen.

JTL von Anfang an mit dabei

Unterstützt wird das Fulfillment-Team seit Beginn von JTL-Software. „JTL-Wawi ist für mich wie ein zusätzlicher Mitarbeiter, der mir viel Arbeit abnimmt und sich ständig weiterentwickelt. In der Regel gibt es alle zwei Wochen ein Update, bei dem etwas verbessert wird – das kenne ich von keiner anderen Software“, so Marco. „Wir haben damals mit JTL-Wawi 1.4 angefangen und sind inzwischen bei der Version 1.8. Es ist faszinierend, was für große Sprünge dabei in der Software gemacht wurden.“ Den Umgang mit dem ERP-System haben sich die Gruppenleiter selbst beigebracht und auch die Beschäftigten nutzen JTL täglich. Sie sind schnell so fit in der Bedienung, dass sie selbst Neuzugänge anlernen können.

Über die Warenwirtschaft hinaus nutzen die Stephanus-Werkstätten die Kassenlösung JTL-POS, die Lagerverwaltung JTL-WMS und das Shopsystem JTL-Shop für standortbezogene Bestellungen. JTL-WMS Mobile kommt beim Picken und bei Inventuren zum Einsatz. Langfristig soll eine Permanent-Inventur eingeführt werden. Das heißt, dass ein kleines Team jeden Tag Stellplätze kontrolliert und inventiert. Da in den Werkstätten mittlerweile über 30.000 Artikel lagern, wird eine saubere Jahresabschlussinventur sonst fast unmöglich.

Gruppenleiter Marco Fülle-Löwe erklärt den erfolgreichen Arbeitsablauf. Dieser gelingt mit den Lösungen von JTL.

Stück für Stück an Aufgaben wachsen

Das Erfolgsrezept der Stephanus-Werkstätten: Die Beschäftigten werden Schritt für Schritt an die Prozesse herangeführt und können sich so kontinuierlich verbessern. Für die Einarbeitung gibt es vier Versandtische mit aufsteigenden Schwierigkeitsgraden. Als nächster Einarbeitungsschritt steht das Kommissionieren auf dem Programm. Anschließend geht es im Wareneingang weiter. Das ist der Bereich mit den größten Herausforderungen, aber auch mit dem größten Lerneffekt. Von hier aus geht es meist zu einer Praktikumsstelle außerhalb der Werkstatt, wo die Beschäftigten zeigen können, was sie gelernt haben.

Marco fasst seine Beschäftigten bewusst nicht mit Samthandschuhen an: „Für mich ist es wichtig, die Beschäftigten zwar nicht zu überfordern, aber auch ein gesundes Stresslevel zu erreichen. Denn Stress ist man auf dem freien Arbeitsmarkt immer wieder ausgesetzt. Auch Menschen mit Beeinträchtigung müssen lernen, damit umzugehen.“ Dieses Prinzip hat sich bewährt: 99 Prozent der Programm-Teilnehmer sind am Ende bereit für den erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben.

Gute Berufschancen in der Lagerlogistik

Wie wichtig eine Einrichtung wie die Stephanus-Werkstätten nicht nur für die Lernenden selbst, sondern auch für die Gesellschaft ist, zeigt ein Blick auf den vorherrschenden Personalmangel, gerade in der Lagerlogistik. In diesem Bereich sind in den Werkstätten aktuell die höchsten Vermittlungsquoten zu verzeichnen. Mit ihrem Einsatz leisten die ausgebildeten Kräfte wertvolle Unterstützung für Facharbeiter und ersparen ihnen zahlreiche Handgriffe.

Für unsere Beschäftigten sieht auch Dank JTL die Zukunft sehr gut aus!

Marco Fülle-Löwe, Stephanus-Werkstätten

Mit JTL Zukunft gestalten

Das Potenzial der Einrichtung ist noch lange nicht ausgeschöpft. Bei vielen geplanten Großprojekten wird auch JTL eine wichtige Rolle einnehmen. Marco sieht gerade in JTL-Plan&Produce enorme Wachstumschancen für seinen Standort auch in anderen Arbeitsbereichen und resümiert: „Für unsere Beschäftigten sieht auch Dank JTL die Zukunft sehr gut aus!“

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e commerce trends 2024 omnichannel oomAoI

Wie sieht das ideale Einkaufserlebnis der Zukunft aus? Die Antwort ist eindeutig: Omnichannel! Das belegen die Ergebnisse der Google Omnichannel Excellence Study (GOES) von 2022, deren herausgestellte Potenziale für den deutschen Markt auch im Jahr 2024 noch aktuell sind. Die Studie wirft ein aussagekräftiges Schlaglicht auf die Erwartungslücke zwischen dem, was sich Eure Kunden wünschen, und dem, was Händler ihnen derzeit bieten. Doch wir schauen über den Tellerrand hinaus: In diesem Beitrag verraten wir Euch nicht nur die spannendsten Entwicklungen im Omnichannel-Sektor, sondern beleuchten auch vier weitere Trends, die im E-Commerce 2024 wegweisend sein werden.

1. Omnichannel ist König, aber in Deutschland noch nicht auf dem Thron

Wer im Jahr 2024 erfolgreich verkaufen will, muss seine Kunden ganzheitlich über verschiedene Kanäle ansprechen. Soweit die Theorie. Modelle wie Click & Collect oder die Rückgabe von Onlinebestellungen im Ladengeschäft haben die Verschmelzung von digitalem und stationärem Handel längst besiegelt und zum Standard erhoben.


Die oben genannte Google-Studie zeigt jedoch Erwartungslücken auf, die es in Zukunft zu schließen gilt, um Frustrationspotenziale abzubauen und den Einkauf für Eure Kunden zu einem rundum positiven Erlebnis zu machen. Sie nennt drei Ansätze, die Euer Omnichannel-Angebot verbessern:

Alle verfügbaren Kanäle sichtbar machen, d.h. sowohl den stationären Handel online erwähnen, als auch im Geschäft visuell auf die Möglichkeiten im digitalen Bereich hinweisen.Kontaktpunkte on- und offline nutzbringend gestalten, um einen ausgezeichneten Kundenservice zu gewährleisten und alle wichtigen Informationen jederzeit verfügbar zu machen.Die Benutzerfreundlichkeit kontinuierlich verbessern, d.h. Frustrationspunkte minimieren und die Customer Journey so angenehm wie möglich anlegen, z.B. indem Produktverfügbarkeit und Lieferoptionen jederzeit einsehbar sind.

Die Systemvernetzung innerhalb der JTL-Produktfamilie unterstützt Euch effektiv beim Erreichen Eurer Omnichannel-Ziele. Das nahtlose Zusammenspiel von JTL-Wawi, JTL-eazyAuction, JTL-Shop und JTL-POS automatisiert nicht nur im Tagesgeschäft Eure Verkäufe, sondern stellt auch die Weichen für ein hervorragendes Shoppingerlebnis. Lager- und Versandlösungen wie JTL-WMS und JTL-Shipping beschleunigen die Auftragsabwicklung, stellen aber auch wichtige Informationen wie Verfügbarkeit, Lieferzeit und Status bereit, die das Einkaufen und Bestellen für Eure Kunden angenehmer machen.

2. Künstliche Intelligenz schlägt auch im E-Commerce hohe Wellen

Mittlerweile gibt es neben dem viel zitierten ChatGPT von OpenAI hunderte KI-Tools, die Unternehmen und Organisationen bei der Automatisierung von Prozessen, der Datenanalyse, der Vorhersage von Trends und vielen anderen Aufgaben helfen. Auch im E-Commerce macht künstliche Intelligenz rasante Fortschritte, die Ihr als Händler für Euren Verkaufserfolg nutzen könnt.

Die Möglichkeiten für den Onlinehandel sind vielfältig. Sie reichen von intelligenten Chatbots zur Bearbeitung von Kundenanfragen über personalisierte Customer Journeys bis zur Prozessoptimierung in der Lagerlogistik. Insbesondere das Retourenmanagement könnte in Zukunft mithilfe von KI für eine bessere Zuordnung der zurückgesendeten Ware auf dem Zweitmarkt, für die Ersatzteilgewinnung oder das Recycling genutzt werden.

Auch wir bei JTL stecken gemeinsam mit unseren Technlogiepartnern die Köpfe zusammen, um unsere Produkte durch die Integration von KI noch effizienter und individueller auszurichten. Ein erster Schritt wird die automatische Textgenerierung von Artikelbeschreibungen und Übersetzungen direkt in JTL-Wawi sein. Über alle Updates halten wir Euch natürlich u.a. hier im JTL-Blog auf dem Laufenden.

3. Self Service unterstützt informierte Kaufentscheidungen

Beim Onlinekauf fehlt Kunden oft ein hilfreiches Beratungsgespräch, um eine Kaufentscheidung treffen zu können. Abhilfe schaffen virtuelle Tools, die im Onlinebereich eine persönliche Beratung ersetzen und als digitale Helfer das Geschäft beleben.

Ein Onlineanbieter für Inneneinrichtung könnte dem interessierten Shopbesucher beispielsweise einen Tapetenrechner zur Verfügung stellen, der nach Eingabe der Wandmaße genau berechnet, wie viele Rollen Tapete für ein Wohnprojekt benötigt werden; auch eine virtuelle Farb- und Stilberatung für die eigenen vier Wände ist denkbar. Ein weiteres Praxisbeispiel findet sich bereits in Onlineshops mancher Fahrradhändler: Dort wird potenziellen Käufern anhand eines kurzen Fragebogens zu Körpermaßen und Fahrstil die passende Rahmengröße für das neue Fahrrad empfohlen.

Self Service Tools werden 2024 mit Sicherheit Fahrt aufnehmen und Kunden ein neues Einkaufserlebnis bescheren, das gerade im hochpreisigen Produktsegment die Kaufentscheidung erleichtern und den eigenen Onlineshop deutlich vom Wettbewerb abheben kann.

4. Social Commerce: Teleshopping reloaded

Im kommenden Jahr werden die Einkaufsmöglichkeiten über Social Media Kanäle wie TikTok oder Instagram weiter an Bedeutung gewinnen. Laut der Unternehmensberatung Accenture wird das Marktvolumen von Social Commerce bis 2025 weltweit auf 1.2 Milliarden US-Dollar anwachsen. Es ist an der Zeit, die Kamera zu zücken und vor allem per Livestream Euren Followern die Vorzüge Eurer Produkte zu präsentieren. Denn ähnlich wie beim Teleshopping vor dem Fernseher macht das Zuschauen Spaß und kann durch die Funktionen innerhalb der Plattformen interaktiv gestaltet werden.

Ein weiterer Pluspunkt: Livestreams sind mobil von jedem Ort aus abrufbar, ob im Wartezimmer, im Zug oder vom Sofa aus. Ob es sich um den integrierten In-App-Checkout von Instagram, den TikTok-Shop oder den Shopping-Tab von Pinterest handelt: Mit Social Commerce seid Ihr immer ganz nah an Eurer Zielgruppe und könnt eine persönliche Bindung zu Euren Kunden aufbauen.

5. Ein Blick in die Kristallkugel: Voice Commerce und Virtual Reality

Technologien wie Voice Commerce oder der Einsatz von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sind zwar noch nicht so weit entwickelt, dass sie die breite Masse an kleineren Händlern bedienen können, doch es lohnt sich, auch hier die Möglichkeiten für den E-Commerce im Auge zu behalten.

Domino’s Pizza beispielsweise hat in den USA bereits die Möglichkeit geschaffen, Pizza auf Zuruf über Alexa, Siri oder Google Assistant nach Hause zu bestellen, und testet das Angebot derzeit in 20 weiteren Ländern, um den Service auszuweiten. Bei der Comdirect Bank kann per Sprachbefehl der Kontostand abgefragt oder eine Überweisung getätigt werden. Auch Virtual Reality wird bereits vereinzelt eingesetzt, etwa um im Reisebüro einen ersten Eindruck vom Urlaubsort zu bekommen oder eine Hausbesichtigung bequem vom Maklerbüro aus durchzuführen.

Doch auch wenn die Möglichkeiten von Voice Commerce und Virtual Reality enorm vielfältig sind, wird es noch einige Zeit dauern, bis sie für alle Händler erschwinglich und integrierbar sind. Zumal die Technologie selbst bei Marktgrößen noch nicht ausgereift ist. Eine technische Spielerei, die auch für den Endkunden interessant ist, bleibt sie aber vorerst.

Bleib trendy und up to date!

Manche Trends für 2024 sind nicht wirklich neu. Vielmehr handelt es sich um Technologien, die in den letzten Jahren große Entwicklungssprünge gemacht haben und ihren Platz im E-Commerce zunehmend zementieren. Für Euch als Händler gilt es, die Marktentwicklungen stets im Blick zu behalten und zu schauen, welche Möglichkeiten Ihr für Eure eigenen Verkaufskanäle adaptieren möchtet. Als Euer verlässlicher Partner halten wir Euch natürlich immer auf dem Laufenden und tüfteln im Hintergrund fleißig, um vielversprechende Entwicklungen in unsere Produkte einfließen zu lassen. Es bleibt also spannend! Abonniert unseren Newsletter, um keine Produktneuigkeit zu verpassen.

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Wer seine Ware über Amazon verkauft, kann die Rechnungserstellung sowie die Umsatzsteuerberechnung bequem mit dem sogenannten VAT Calculation Service (VCS) erledigen. Wir sind nun dabei, die Funktionen für Euch einfacher und besser zu machen. Was genau wir vorhaben, erfahrt Ihr in diesem Entwicklertagebuch.

VCS ist die Kurzform für das „VAT Calculation Service“ von Amazon (VAT steht für Valued Added Tax und ist die englische Bezeichnung für die Mehrwertsteuer). Der VCS bietet Händlern die Möglichkeit, die Umsatzsteuerberechnung an Amazon zu delegieren. Es gibt zwei Varianten dieses Services: VCS und VCS Lite.

Bei VCS übernimmt Amazon die gesamte Umsatzsteuerberechnung für den Händler. Dies beinhaltet nicht nur die Berechnung selbst, sondern auch das Ausstellen von Rechnungen und Gutschriften. Die entsprechenden Dokumente werden dann in Form von Berichten bereitgestellt und sind für Kunden und Händler als PDF im Seller Central einsehbar.

Die VCS Lite-Variante stellt lediglich die Umsatzsteuerberechnung bereit. Der Händler ist selbst dafür verantwortlich, auf Grundlage dieser Berechnung seine Rechnungen zu erstellen. Diese lädt er dann per API-Schnittstelle auf die Amazon-Plattform hoch. Mehr Infos hierzu findet Ihr im JTL-Guide.

Es gibt auch die Option IDU (Invoice Data Upload), bei welcher der Händler den Umsatzsteuerberechnungsservice von Amazon nicht in Anspruch nimmt. Stattdessen lädt der Händler seine eigenen Rechnungen direkt hoch und kümmert sich selbst um die Umsatzsteuerabwicklung.

VCS und JTL-Wawi neu gedacht

Um die Funktionen noch stabiler und userfreundlicher zu gestalten, haben wir uns für eine klarere Darstellung von Aktionen und Status in einer benutzerfreundlichen Oberfläche entschieden.

Fußend auf unseren Erfahrungen seit Einführung der VCS-Funktionalität und unter Berücksichtigung der in den letzten Jahren erfolgten Änderungen durch Amazon, haben wir das Projekt VCS „unter der Haube“ komplett neu konzeptioniert.

Diese Änderungen erwarten Euch:

JTL-Wawi wird automatisch anhand der vorliegenden Daten erkennen, ob VCS- oder VCS-Lite-Daten bereitgestellt werden oder ein IDU-Upload erforderlich ist.

Dies ermöglicht eine präzisere Identifizierung und Verarbeitung der Buchungsdatensätze. Wir haben das Feature außerdem fehlertoleranter gemacht. Beispielsweise können unbeabsichtigte Fehlkonfigurationen der VCS-Funktion im Amazon Seller Central konsequenter erkannt und abgefangen werden. Ebenso werden Bestellungen, für die keine VCS-Buchungsdaten von Amazon bereitgestellt werden, für eine eigene Rechnungsstellung freigegeben und können so z.B. per IDU für Amazon zur Verfügung gestellt werden.
Verarbeitungsstatus der Belege und Fehlerhandling in JTL-Wawi einsehbar

Nach dem Einlesen von VCS und VCS-Lite Buchungsdaten könnt Ihr den Verarbeitungsstatus der Belege, Buchungsdatensätze sowie die automatisch umgesetzten Korrekturen bequem in JTL-Wawi einsehen.
Kommt es bei der Verarbeitung von VCS oder VCS-Lite Buchungsdaten zu einem Verarbeitungsfehler, wird dieser im Status anzeigt und kann im Nachgang selbstständig behoben werden. Wurden z.B. fehlende steuerliche Konstellationen in JTL-Wawi bemängelt, ist dies nun klar sichtbar. Nach Korrektur der Steuereinstellungen könnt Ihr den Datensatz zukünftig erneut bearbeiten.
Eigene Ansicht für Beleg-Upload

Der Beleg-Upload, der über VCS-Lite oder direkt aus JTL-Wawi heraus erstellt wurde, erhält eine eigene Ansicht. Es ist dann klar ersichtlich, in welchem Status sich die PDF-Generierung und der nachfolgende Upload zu Amazon befinden.
Eigener Bereich für Externe Belege in der Verkaufsansicht

Externe Belege erhalten in der Verkaufsansicht einen eigenen Bereich und werden in der Benutzeroberfläche klar von Belegen abgegrenzt, die JTL-Wawi generiert hat. Auch Vernichtungsbelege von Amazon werden zukünftig eingelesen und in der Warenwirtschaft abgebildet.

Aktueller Stand der Amazon VCS Neukonzeption

Derzeit befindet sich die Neukonzeption von VCS in JTL-Wawi in der internen Qualitätskontrolle (QA). In diesem Stadium werden umfassende interne Prüfungen und Tests durchgeführt, um sicherzustellen, dass alle Aspekte des Projekts unseren Standards und Anforderungen entsprechen.

Im Anschluss werden wir erstes externes Feedback von Technologiepartnern einholen. Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, praxisnahe Einblicke zu gewinnen, mögliche Herausforderungen zu identifizieren und konstruktive Anregungen für noch anstehende Verbesserungen zu erhalten.

Ein Blick in Zukunft

Wir peilen an, das neue VCS im kommenden Jahr nach erfolgreicher QA-Phase mit einem Update von JTL-Wawi einzuführen. Die offene Pilotphase soll dann mit der Betaphase von JTL-Wawi 1.10 starten und mit der Stable Version in finaler Form verfügbar sein. Bis dahin werden wir Euch über weitere Entwicklungsschritte z.B. in unserem Newsletter auf dem Laufenden halten:

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Sehr gute Neuigkeiten: Seit dem Release von JTL-Wawi 1.8 stehen neben Amazon und eBay diese neuen Marktplatzanbindungen für Euch bereit:

Kaufland (Deutschland, Tschechien, Slowakei)OTTO MarketvoelknerMediaMarktSaturn

In diesem Beitrag schauen wir uns den Marktplatz OTTO Market etwas näher an. Was genau unterscheidet OTTO Market von anderen Marktplätzen? Warum sollten Händler gerade bei OTTO verkaufen und warum gibt es so viele Kunden, die regelmäßig bei OTTO einkaufen?

OTTO – die wichtigsten Fakten im Überblick:

OTTO ist der größte deutsche Onlineshop mit 11,3 Millionen aktiven Kunden und ca. 2,9 Millionen qualifizierten Visits pro Tag. Seit 2019 können Händler OTTO Market, den Marktplatz von OTTO, nutzen, um ihre Produkte online zu verkaufen. Das Wachstum der Plattform ist nach wie vor sehr stark. Mittlerweile verkaufen mehr als 6.000 Händler ihre Produkte bei OTTO und erhöhen somit das Sortiment auf ca. 17 Millionen Produkte von mehr als 19.000 verschiedenen Marken. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden gemeinsam 6,3 Milliarden Euro umgesetzt.


Das macht OTTO Market aus

OTTO Market ist nicht als vollständig offener Marktplatz zu verstehen, insbesondere im Vergleich zu anderen Marktplätzen wie Amazon oder eBay. Hier sind einige wichtige Punkte, die OTTO Market auszeichnen:

Auswahl und Qualität der Händler: OTTO legt großen Wert auf die Auswahl und Qualität der auf seinem Marktplatz vertretenen Händler. Das Unternehmen hat spezifische Grundvoraussetzungen, die Händler erfüllen müssen, um ihre Produkte auf dem Marktplatz anbieten zu können. Drei dieser Voraussetzungen sind: Ein Firmensitz in Deutschland, ein deutsches Warenlager und ein deutschsprachiger Kundenservice. Eine vollständige Checkliste findet Ihr hier: Voraussetzungen zum Verkauf auf OTTO Market
Eine frühzeitige Prüfung der Grundvoraussetzungen ist tatsächlich zu empfehlen, damit Händler ihren Verkauf bei OTTO zum geplanten Zeitpunkt starten können.Fokus auf bestimmte Sortimentsbereiche: Bei OTTO können Händler in sieben Sortimentsbereichen verkaufen: Drogerie, Einrichten & Wohnen, Fashion & Lifestyle, Garten & Heimwerken, Gesundheit, Sport & Freizeit und Technik & Medien. Andere Sortimente wie z.B. Autoteile, Bücher oder B-Ware können aktuell nicht bei OTTO verkauft werden. Die Produktentwickler von OTTO haben es sich zum Ziel gesetzt, die Plattform kontinuierlich weiterzuentwickeln. Aktuell arbeiten sie daran, Produkte mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7% und 0% verkaufsfähig zu machen. Eine Realisierung hierfür ist im Jahr 2024 geplant. Wenn es soweit ist, können Händler auch Sortimente mit Produkten verkaufen, die diesen Mehrwertsteuersätzen unterliegen, z.B. Tiernahrung, Pflanzen und Solaranlagen.Nachhaltigkeit: „Was gut für uns ist, darf nicht schlecht für andere sein!“ Nach diesem Grundsatz lebt OTTO bereits seit vielen Jahrzehnten. Die Verantwortung für Mensch und Natur ist im Leitbild der Otto Group fest verankert und soll sich auch in der Zusammenarbeit mit ihren Geschäftspartnern widerspiegeln. Jeder Händler stimmt der Business Partner Declaration on Sustainability zu und leistet damit seinen eigenen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit. Es ist kein Muss, jedoch werden Händler mit mehr Sichtbarkeit belohnt, wenn sie zertifizierte Produkte mit ausgewählten Nachhaltigkeitssiegeln anbieten. Darüber hinaus hat jedes Sortiment einen eigenen Shop, in dem ausschließlich nachhaltige Artikel vorgestellt werden. Wenn Händler nachhaltig gekennzeichnete Produkte anbieten, werden diese automatisch mit im Sortimentsshop aufgelistet.Fokus auf deutschen Markt: Bei Marktplätzen wie Amazon, eBay oder Kaufland.de ist es möglich, international zu verkaufen. Im Gegensatz dazu fokussiert sich OTTO nur auf den deutschen Markt. Internationale Händler haben daher aktuell keine Möglichkeit, bei OTTO zu verkaufen. Auch der Versand der Produkte bei OTTO erfolgt an Lieferadressen innerhalb von Deutschland. OTTO konzentriert sich demnach voll und ganz auf den deutschen Markt und richtet alle Marketing-Aktivitäten, sowohl online als auch offline, auf verschiedene Kundensegmente in Deutschland aus.Potenziale: Trotz des starken Wachstums durch den Zuwachs der Marktplatz-Händler in den letzten vier Jahren, gibt es noch zahlreiche Chancen, die neue Händler nutzen können. OTTO hat sich ambitionierte Marken- und Sortimentsziele gesetzt, um den Kunden eine große Vielfalt zu bieten. In allen sieben Sortimentsbereichen von OTTO Market gibt es noch unausgeschöpfte Potenziale aufgrund von Sortimentslücken und noch fehlenden Marken. Insgesamt wirkt der Marktplatz nicht so „überlaufen“ und der Wettbewerb am Artikel ist damit noch relativ gering, sodass Händler sich die „Buybox“ nicht so hart erkämpfen müssen wie in manch anderen Marktplätzen.

Diese Unterschiede tragen dazu bei, dass OTTO Market eher als ein Marktplatz gesehen wird, der seinen Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und ein spezifisches Sortiment legt. Händler, die bei OTTO verkaufen möchten, müssen daher bereit sein, diesen Standards zu entsprechen. Bisher sind es mehr als 6.000 Partner, die bei OTTO verkaufen und alle Grundvoraussetzungen erfüllen. Hier können sich neue Händler bei OTTO Market anmelden: Registrierungsformular – otto.market

Warum sollten Händler gerade bei OTTO verkaufen?

Der Verkauf über die Plattform bietet mehrere Vorteile, insbesondere für Händler und Marken, die ihre Produkte einem breiten und vielfältigen Publikum präsentieren möchten. Hier sind einige Gründe, warum OTTO eine attraktive Option ist.

Große Reichweite: OTTO ist der größte deutsche Onlineshop mit 11,3 Millionen aktiven Kunden und ca. 2,9 Millionen qualifizierten Visits pro Tag.

Vertrauenswürdige Marke: Als etablierte und angesehene Marke genießt OTTO seit 1949 das Vertrauen vieler Verbraucher. Dies kann sich positiv auf die Kaufentscheidung auswirken.

Marketing und Sichtbarkeit: Produkte bei OTTO profitieren von der Marketing- und Werbekraft der Plattform, was die Sichtbarkeit und den Absatz der Produkte steigern kann.

Etablierte E-Commerce-Infrastruktur: Als erfahrener Onlinehändler verfügt OTTO über eine verlässliche E-Commerce-Plattform, die eine effiziente Abwicklung von Bestellungen und Zahlungen ermöglicht und kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Wie interessant ist OTTO Market für Euch? Nutzt bei Interesse vorerst das Anmeldeformular von OTTO Market, damit geprüft werden kann, ob Ihr bereits alle Grundvoraussetzungen (z.B. Firmensitz in Deutschland) erfüllt. Das Ergebnis der Prüfung wird Euch noch am selben Tag per E-Mail zugeschickt.




Achtung: Vom 01. Dezember 2023 bis zum 31. Januar 2024 können JTL-Nutzer, die noch nicht bei OTTO verkaufen, mehr über die Potenziale in den o. g. sieben Sortimentsbereichen erfahren. Schreibt hierzu einfach eine leere E-Mail an sales@otto.market mit dem Betreff „JTL und OTTO Market“. Vergesst nicht Eure Signatur mitzusenden, um zeitnah eine Antwort zu erhalten.

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Den Black Friday haben wir hinter uns gebracht. Jetzt gilt es, aus dem Jahresendspurt das Beste zu machen. Neben attraktiven Rabattaktionen gilt auch der Gutscheinverkauf als bewährter Umsatz-Pusher zur Weihnachtssaison. Wer modernen Multichannel-Handel betreibt, braucht hier eine flexible Lösung, die über alle Vertriebskanäle hinweg einsetzbar ist – genau hier kommt JTL-Vouchers ins Spiel! In diesem Beitrag präsentieren wir Euch die Top-Features unserer Gutscheinlösung und geben einen Überblick der wichtigsten steuerlichen Basics rund um Euren Gutscheinverkauf.

Gutschein-Goldrausch: Darum sind sie gut für Euren Handel

Für Menschen, die ihre Weihnachtseinkäufe gerne aufschieben, sind Gutscheine praktisch, – für Händler, die sie verkaufen, ebenfalls. Immerhin zahlen sie in eine ganze Reihe verkaufsstrategisch wichtiger Aspekte ein. Sie stärken die Kundenbindung, insbesondere, wenn sie mit kreativem Design versehen und personalisiert werden können oder in Teilbeträgen über einen längeren Zeitraum hinweg einlösbar sind. Bei Retouren sind sie zusätzlich ein bewährtes Mittel, um den Umsatz bei Euch zu halten, auch wenn die Ware zurückgeht. Last but not least: Statistisch betrachtet wird eine relevante Anzahl von Gutscheinen erst gar nicht eingelöst – ein Pluspunkt für Eure Liquidität.

Mit JTL-Vouchers zum perfekten Multichannel-Gutscheinverkauf

Gutscheinsysteme gibt es viele, doch es gibt wenige, mit denen sich Euer Verkauf so kundenfreundlich und flexibel gestalten lässt. Da wir Euren Handel immer als „Schaltzentrale“ denken, haben wir unsere Gutscheinlösung direkt in Eure zentralen Verkaufssysteme JTL-Wawi, JTL-Shop und JTL-POS integriert. Doch das ist noch nicht alles. Hier die Top-Benefits von JTL-Vouchers im Überblick:

Gutscheinverkäufe zentral verwalten: Händler, die sowohl einen Onlineshop als auch ein Ladenlokal betreiben, können ihren gesamten Gutscheinverkauf zentral über das cloudbasierte Vouchers-Portal via Browser steuern.Cross-Channel-Verkauf fördern: Eure Kunden haben die Wahl: Ob sie lieber online shoppen oder im Store vor Ort stöbern möchten: Gutscheine, die Ihr mit JTL-Vouchers erzeugt, können Eure Kunden flexibel an beiden Orten einlösen – auch in Teilbeträgen.Markenwahrnehmung pushen: Egal, ob Ihr Eure Gutscheine digital, in Papier- oder Kartenform anbieten möchtet – mit JTL-Vouchers könnt Ihr jede der drei Varianten anbieten und Euch in puncto Design kreativ austoben.Steuerlich voll abgesichert: JTL-Vouchers kann sowohl Einzweck- als auch Mehrzweckgutscheine. Die Umsatzsteuer wird dabei immer korrekt abgeführt.Flexibel umsteigen: Ihr habt JTL-Vouchers erst kürzlich entdeckt und möchtet wechseln? Kein Problem: Ausgestellte Gutscheine, die sich bereits im Umlauf befinden, können problemlos via CSV-Datei importiert werden.JTL-Vouchers einrichten – so geht’s

JTL-Vouchers jetzt auch für Shopware 6 verfügbar

Als Anbieter von Multichannel-Lösungen stehen wir für Systemoffenheit und möchten daher Händlern, die Drittsysteme nutzen, ebenfalls die Möglichkeiten bieten, von JTL-Vouchers zu profitieren. Die flexible REST-API-Technologie ermöglicht es Euch, das Gutscheinverwaltungssystem an jede Software anzubinden. Jetzt hat unser Servicepartner itratos ein JTL-Vouchers Plugin für die Anbindung an Shopware 6 entwickelt. Wenn Ihr mit diesem Shopsystem arbeitet, könnt Ihr somit in Zukunft ebenfalls JTL-Vouchers nutzen.

Kaffeefachhändler startet mit JTL-Vouchers durch

Dass JTL-Systeme auch in Kombination mit Drittsystemen einwandfrei funktionieren, beweist der Kaffeespezialist gscheid-haferl aus dem bayerischen Bad Kötzting. Inhaber Matthias Wutz nutzt eine Kombination aus JTL-Wawi und Shopware, welche durch die Drittshopanbindung JTL-Connector miteinander kommunizieren. Im Ladenlokal kommt die mobile Kassen-App JTL-POS zum Einsatz. Für einen effizienten Gutscheinverkauf hat er nach einer Lösung gesucht, die sich nahtlos in seine Systemlandschaft integriert. „Unsere Kunden sollen ihre Gutscheine sowohl online als auch im Laden kaufen und einlösen können. Hinweise wie ‚nur im Laden einlösbar‘ können wir uns mit JTL-Vouchers sparen.“ Das Vouchers-Plugin hinterlegt, zum Beispiel im Falle von Personalisierungen, spezielle Kauf- und Versandinformationen. Die Auslieferung erfolgt dann via JTL-Packtisch+.

Reibungslose Integration durch JTL-Partner

Auch die Integration von JTL-Vouchers verlief ohne Probleme. Hier stand der JTL-Partner itratos dem Kaffeehändler zur Seite. Als Pilotkunden konnten sie ihre Anforderungen an das Plugin schon während der Entwicklung einfließen lassen. „Durch die Zusammenarbeit mit den Beta-Testern haben wir tolle Anregungen erhalten – zum Beispiel die Möglichkeit, größere Gutscheinmengen mit unterschiedlichen Werten über einen Warenkorb zu kaufen, wie 50×20 Euro. Das ist vor allem für Unternehmen, die Mitarbeiter-Goodies erwerben, praktisch“, erklärt Walter Panitz von itratos. Auch über das JTL-Forum konnte der JTL-Servicepartner durch die Community kontinuierlich Feedback sammeln.

Auch wenn ausgeklügelte Lösungen wie JTL-Vouchers Euch beim Gutscheinverkauf eine Menge abnehmen, solltet Ihr Überblick über die wichtigsten steuerlichen Aspekte haben – hier ein Rundumschlag:

Aus Kundensicht sind Gutscheine nichts anderes als im Voraus bezahlte Guthaben, die innerhalb ihrer Gültigkeitsdauer eingelöst werden können. Steuerlich betrachtet unterscheidet man zwischen Mehrzweck- und Einzweckgutscheinen. Beim Einzweckgutschein liegen bereits alle Infos (Leistungsort, Steuersatz) vor, um die jeweilige Umsatzsteuer zu berechnen, sodass diese direkt während der Ausstellung erhoben wird. Auf der Rechnung muss in diesem Fall die Mehrwertsteuer ausgewiesen werden. Der Hinweis kommt bei Warensortimenten mit einheitlicher Mehrwertsteuer, meist 19%, zum Einsatz. Beim Einlösen des Gutscheins wird somit keine Umsatzsteuer erhoben.

Mehrzweckgutscheine werden ausgestellt, wenn die Einlösung weder an eine bestimmte Leistung noch an einen Leistungsort gebunden ist. Erst wenn dieser eingelöst wird, kommt die Umsatzsteuer der erworbenen Ware zum Tragen. In diesem Sinne dient der Mehrzweckgutschein als eine Art Geldkarte ohne Besteuerung. Mehrzweckgutscheine gelten für Sortimente mit unterschiedlichen Steuersätzen. Sie werden auch unabhängig vom konkreten Leistungsort ausgegeben und können außerhalb Deutschlands eingelöst werden, wodurch die Umsatzsteuer des Lieferlandes anfällt.

Ein Gutschein ist in der Regel übertragbar, sodass Aussteller dazu verpflichtet sind, den Gutschein von Dritten anzunehmen. Jedoch besteht die Möglichkeit, die Übertragung zu untersagen, wenn der Gutschein ausdrücklich und eindeutig auf eine bestimmte Person ausgestellt ist.

Perfekt beraten mit dem Steuerberater-Netzwerk von JTL

Wer alles sauber bei seiner Buchführung haben möchte, sollte nicht nur auf die richtigen Software-Lösungen schauen, sondern sich auch von einem Steuerberater betreuen lassen, der sich mit den spezifischen Richtlinien im E-Commerce auskennt. Denn je nach Produkt, Branche, Land und Region können sich eine ganze Reihe von Eigenheiten ergeben.

In unserem Steuerberater-Netzwerk findet Ihr deutschlandweit zahlreiche Kanzleien, die sich auf den (Online)-Handel spezialisiert haben. Nutzt die präzisen Filtermöglichkeiten bei Eurer Suche und findet Euren perfekten Experten.

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Ob Kunden sich in Eurem Onlineshop mühelos zurechtfinden, einen Kaufvorgang abschließen und im besten Falle bald wiederkommen, hängt maßgeblich vom UI- und UX-Design Eures Shops ab. Doch was ist der Unterschied zwischen UI und UX und worauf solltet Ihr bei der Gestaltung Eures Shops achten? Wir geben hilfreiche Tipps, mit denen Ihr Benutzerfreundlichkeit, Vertrauen und die Conversion Rate Eures Shops steigern könnt.

Was bedeutet UI- und UX-Design?

User Experience Design konzentriert sich auf die Gestaltung von digitalen (Einkaufs-)Erlebnissen. Ein gelungenes UX-Design berücksichtigt verschiedene Faktoren, die dem Kunden ein positives Nutzererlebnis bieten. Dazu gehören beispielsweise eine sinnvolle und intuitive Kategorisierung und Navigation oder ein einfacher und schneller Checkout, der aus einem Interessenten einen Käufer macht. Das User Interface, kurz UI, bezieht sich auf die visuelle Gestaltung des Shops. Dazu gehören z.B. das Layout, Farben, Schriften, Icons und andere visuelle Elemente.

Unausgereiftes UX- und UI-Design birgt nämlich das Risiko, dass Onlineshop-Besucher ihren Einkauf nicht abschließen und möglicherweise nie wieder kommen. Wer sich jedoch an bewährten Standards für Usability und User Experience orientiert, erzielt für das Geschäft zahlreiche Vorteile: Ihr steigert nicht nur Euren Umsatz und Gewinn, sondern zieht auch mehr Neukunden an, da die Absprungraten sinken und die allgemeine Qualität Eures Shops verbessert wird. Zudem könnt Ihr durch gesteigerte Produktivität und die Reduzierung von Supportanfragen sogar Kosten einsparen. Es zahlt sich also aus, in gutes UI- und UX-Design zu investieren.

Unsere nachfolgende Checkliste zeigt Euch, welche Bereiche sich anpassen lassen, um User Experience in Onlineshops entscheidend zu verbessern und welche Erweiterungen aus dem JTL-Extension Store Ihr zur Optimierung Eures JTL-Shops einsetzen könnt.

Eure Checkliste für optimiertes UI- und UX-Design

Design

Besucher brauchen in der Regel nur eine Zehntelsekunde, um sich eine Meinung über Euren Shop zu bilden. In 94% der Fälle ist das Design ein entscheidender Faktor für diesen ersten Eindruck. Folgende Faktoren solltet Ihr daher bei der Gestaltung berücksichtigen:

Eine aufgeräumte Navigation mit sinnvoller Kategorisierung ist das A und O im digitalen Business. Mit unserem Plugin für präzise Merkmalfilter, das Ihr über JTL-Shop Euren Kunden zur Verfügung stellen könnt, finden diese schnell genau das, was sie suchen.Beim Thema Produkte finden ist auch gleich das nächste hilfreiche JTL-Shop Tool angesiedelt: eine fehlertolerante Suche wie z.B. JTL-Search, die selbst bei der Eingabe von Tipp- und Rechtschreibfehlern oder synonym verwendeten Suchbegriffen schnell zum Ziel führt. JTL-Search bietet den großen Vorteil der After Search Navigation, bei der die Suchergebnisse weiter gefiltert werden können, z.B. nach Farbe oder Preis.Stöbern, Finden, Glücksgefühle: Das Plugin Endless / Infinite Scroll für Artikel ermöglicht Euren Kunden ein bequemes Entdecken des Sortiments ohne zusätzliche Klicks und erhöht durch automatisches Nachladen die Shop-Usability.Auch die Gestaltung der Produktseiten sollte kundenorientiert sein: Ein übersichtliches Design, das das Produkt in den Mittelpunkt stellt und gerade so viele Informationen bietet, wie für eine Kaufentscheidung notwendig sind, ist ein Muss. Schaltflächen, die für einen reibungslosen Bestellprozess notwendig sind, müssen hervorgehoben werden und sowohl am Desktop als auch an mobilen Endgeräten leicht zugänglich sein. Hier sind z.B. der „In den Warenkorb”-Button, der Warenkorb selbst sowie der „Bezahlen”-Button von großer Bedeutung.

Das bekannte Credo „Weniger ist mehr” ist also auch beim Shopdesign ein guter Ratgeber, denn nicht alle Features, die technisch oder visuell machbar wären, sind auch für eine übersichtliche und zielgruppengerechte User Experience förderlich. Der OnPage Composer von JTL-Shop hilft Euch auch ohne tiefgehende Programmierkenntnisse einen ansprechenden Shop zu gestalten, der in Sachen Optik und Usability überzeugt. Übrigens: Ein kostenfreies Upgrade auf JTL-Shop 5 bringt automatisch auch viele Usability-Vorteile in Sachen UI und UX mit sich!

Ladezeiten und Optimierung für mobile Endgeräte

Der „Mobile First”-Ansatz hat sich längst zum Standard gemausert, auch im digitalen Handel. Genau deswegen legt JTL-Shop so großen Wert auf responsive Darstellung. Doch neben dem für mobile Endgeräte ausgelegten Design spielen auch schnelle Ladezeiten eine große Rolle. Plugins wie der JTL Speed Optimizer verhelfen zu einem Geschwindigkeits-Boost, mit dem Onlineshopping noch mehr Spaß macht.

Unnötige Klicks und Schritte vermeiden

Apropos Schnelligkeit: Kunden kaufen online, weil sie es gerne bequem haben. Diesem Anspruch muss Euer Shop gerecht werden. Je schneller User finden, was sie suchen, desto besser wirkt sich das auf die User Experience aus. Deshalb ist es wichtig, Euren Kaufprozess auf die nötigsten Schritte einzudampfen und Kunden entspannt und direkt zum Ziel zu führen: Suchen. Finden. Kaufen.

Die Auswahl mag groß sein, aber Ihr liefert genau die Produkte, die Eure Kunden interessieren: Durch intelligentes Up- und Cross-Selling, bei dem Ihr Euren Usern ähnliche oder ergänzende Produkte wie z.B. passendes Zubehör empfehlt, entlastet Ihr Eure Kunden von weiteren Suchanfragen und steigert gleichzeitig Euren Umsatz.Wenn’s drauf ankommt: Sobald Artikel im Warenkorb gelandet sind, beginnt ein unsichtbarer Wettlauf gegen die Zeit. Hier gilt es, Kunden sicher vom Warenkorb zum Kaufabschluss zu bewegen und die Absprungrate kurz vor dem Ziel auf ein Minimum zu reduzieren. Ein müheloser Checkout ist deswegen einer der wichtigsten Faktoren bei der Gestaltung Eures Shops. In JTL-Shop ist der Checkout deswegen auf drei wesentliche Schritte reduziert: Adresseingabe, Versand und Zahlung sowie eine letzte Prüfung beim Bestellabschluss.Noch bequemer und schneller geht es mit dem 1-Click-Checkout in JTL-Shop. Haben Kunden bereits bei Euch bestellt und dabei ein Kundenkonto eingerichtet, können sie beim nächsten Kauf mit nur einem Klick die Bestellung abschließen. Das System übernimmt dazu die bei der vorherigen Bestellung eingegebenen Daten. Diese Option kann z.B. auch direkt auf einer Produktkachel in der Übersicht angeboten werden, um den Einkauf noch zügiger abschließen zu können.Ein Express-Checkout kann übrigens auch automatisch über unterschiedliche
Zahlungsdienstleister erfolgen. Anbieter, wie PayPal, Amazon oder Apple Pay ersparen Euren Kunden dabei die Eingabe persönlicher Daten und führen den Zahlungsvorgang dabei in wenigen Schritten durch. Generell ist es ratsam, Kunden unterschiedliche Zahlungsdienstleister anzubieten, da diese unterschiedliche Präferenzen haben. Passende Lösungen hierfür findet Ihr ebenfalls im JTL-Extension Store.

️Rezensionen als Vertrauensstifter – Social Proof

Ob Sternebewertung, ausführliche Rezension oder ein Trusted Shops Siegel: Menschen interessieren sich für die Erfahrungen anderer. Tatsächlich sind Kundenbewertungen für mehr als die Hälfte der Onlineshopper die wichtigste Informationsquelle vor dem Kauf. Mit dem kostenfreien Plugin Trusted Shops Easy Integration implementiert Ihr Europas bekanntestes Symbol für Sicherheit und Service in Eurem Shop und könnt gleichzeitig authentische Rezensionen und Bewertungen sammeln und vermarkten. Im Blogbeitrag „Greift nach den Sternen! So kommt Ihr zu mehr Kundenbewertungen” haben wir zusätzlich weitere Tipps zum Thema „Onlineshop- und Produktbewertungen” für Euch auf Lager.

️Fragen beantworten, bevor sie gestellt werden – FAQ und Hilfeseiten

Wenn Kunden zu lange über eine Kaufentscheidung nachdenken müssen und in Eurem Shop keine Antworten auf ihre Fragen finden, führt dies meist zum Kaufabbruch. Deshalb haben sich Hilfeseiten und FAQs auf den Produktdetailseiten als nützliches Instrument erwiesen. Sie liefern erhellende Antworten auf die häufigsten Fragen auf Kundenseite und senken damit nicht nur die Hürden im Kaufprozess, sondern minimieren auch Supportanfragen. Das spart wiederum wertvolle Zeit und damit auch personelle Ressourcen.

Das Auge kauft mit – Investition in UI- und UX Design lohnt sich!

Ihr seht: UI- und UX Design kann auf dem Weg zur abgeschlossenen Bestellung das Zünglein an der Waage sein. Ein durchdachtes User Interface und eine positive User Experience belohnen mit höheren Conversion Rates, stärkerer Kundenbindung und letztendlich mit mehr Umsätzen. Ein ansprechendes UI- und UX Design ist also nicht nur ein ästhetischer Aspekt, sondern ein entscheidender Vorteil gegenüber Euren Mitbewerbern.

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Wie jeden November läutet auch diesmal der Black Friday die – für die meisten Händler – umsatzstärkste Zeit des Jahres ein. Sowohl im E-Commerce als auch im stationären Handel nutzen viele Kunden den Startschuss für die Vorweihnachtszeit, um auf Schnäppchenjagd zu gehen. Da die Auftragsspitzen an diesem Tag für Euch eine besondere Herausforderung sein können, möchten wir Euch dabei unterstützen, dass alles glattläuft: Daher haben wir für den Black Friday selbst sowie für den darauffolgenden Samstag einen erweiterten Support für Euch eingerichtet.




Unser Black Friday-Support für Euch:

24.11.2023 – 08:30 bis 19:00 Uhr

25.11.2023 – 09:00 bis 17:00 Uhr


Der Support an den beiden Tagen ist kostenfrei – unabhängig von Eurem gebuchten Tarif.

Und so geht’s:

An besagtem Freitag und Samstag tragt Ihr einfach „BLACK FRIDAY SUPPORT“ im Betreff Eures Tickets ein, das Ihr wie gewohnt im JTL-Kundencenter erstellt. Mitarbeiter aus jedem Supportbereich setzen alles daran, Euch so schnell wie möglich weiterzuhelfen. Zusätzlich haben wir eine temporäre Hotline eingerichtet, die Ihr im Notfall nutzen könnt: 02433 8056803

Um möglichst all unseren Kunden helfen zu können, werden wir die Tickets und Anrufe nach Dringlichkeit priorisieren. Daher bitten wir Euch, die Hotline nur bei akuten Problemen zu nutzen, die aufgrund des erhöhten Bestellaufkommens auftreten, z.B. bei Ausfall des Bestell- oder Auslieferungsprozesses.

Woher kommt der Black Friday? Vom US-Feiertag zum globalen Shopping-Phänomen

Traditionell wird in den USA am vierten Donnerstag im November im Kreis der Familie Thanksgiving gefeiert. Für ein verlängertes Wochenende nehmen sich viele den darauffolgenden Freitag frei und nutzen den Tag, um erste Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Auch wenn er hierzulande kein Brückentag ist, so hat sich der Black Friday auch bei uns zum beliebten Shopping-Tag entwickelt – und das sowohl im stationären als auch im Onlinehandel.

Auch wer nicht schon die Päckchen unterm Tannenbaum im Blick hat, nutzt den Black Friday oftmals für kleine oder größere Anschaffungen. Und das kann sich lohnen, denn schließlich locken an diesem Tag an jeder Ecke Angebote – von stark reduzierten Preisen über kostenfreien Versand bis hin zur 0%-Finanzierung.

Mit smarten JTL-Shop-Funktionen Kunden zum Kauf animieren

Es gibt viele Möglichkeiten, die Besucher Eures Shops auf Eure Black Friday-Angebote aufmerksam zu machen. Mit JTL-Shop 5 könnt Ihr z.B. individuelle Preise und Rabatte einstellen und den Blick Eurer Kunden auf bestimmte Artikel lenken. Legt mit der Sonderpreisfunktion zeitlich begrenzte Angebote fest oder variiert die Preise je nach Kundengruppe. Zudem könnt Ihr ausgesuchte Artikel mit Boxen oder Overlay-Grafiken optisch hervorheben, sodass sie Kunden schneller ins Auge springen.

Zusätzlich lohnen sich natürlich auch Social-Media-Posts und eine erweiterte Anzeigenschaltung auf diversen Kanälen. Mit einem Newsletter, der über aktuelle Angebote informiert, könnt Ihr außerdem Bestandskunden einen Besuch in Eurem Shop schmackhaft machen.

Jetzt gilt: Füllt Eure Lager, greift tief in die Aktionskiste und nutzt die Kauflust am Black Friday, um Eure Umsätze zu maximieren. Mit unserem Black Friday-Support stehen wir an Eurer Seite und halten Euch den Rücken frei!

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Wer seinen JTL-Shop bei einem Drittanbieter hostet und das Betriebssystem Windows 10 nutzt, sollte folgendes auf dem Schirm haben: Zum Jahreswechsel werden die ersten Anbieter die Umstellung auf das Sicherheitsprotokoll TLS 1.3 einleiten. Was das genau ist und welche Auswirkungen das auf Eure Systeme haben wird, erklären wir in diesem Beitrag.

Umstellung auf TLS 1.3 – das müsst Ihr jetzt tun

JTL-Shop-User, deren Hosting von einem Drittanbieter übernommen wird, sollten sich zeitnah darüber informieren, ob der Drittanbieter eine Umstellung auf „TLS 1.3 Only“ plant. In diesem Falle würde er ausschließlich dieses Sicherheitsprotokoll unterstützen. Falls ja, benötigen JTL-Shop-User ab dem Zeitpunkt der Umstellung mindestens Windows 11 bzw. Windows Server 2022 als Betriebssystem. Wer JTL-Wawi noch auf einer Vorgängerversion installiert hat, sollte das Update möglichst zeitnah einplanen. Für TLS 1.3 müsst Ihr außerdem mindestens die Versionen 1.7.14.0 bzw. 1.8.6.0 von JTL-Wawi installiert haben. So weit zu den konkreten To-dos, aber welche Hintergründe hat die Umstellung und was genau ist TLS?

TLS – kurz erklärt

TLS steht für „Transport Layer Security“. Dabei handelt es sich um ein Verschlüsselungsprotokoll, das für die Sicherung internetbasierter Kommunikation verwendet wird. Die Verschlüsselungstechnologie wurde 1999 erstmals eingeführt und ist inzwischen Standard im World Wide Web. Nicht zuletzt bildet sie auch die Grundlage für das HTTPS-Kommunikationsprotokoll, das nahezu jeder Website-Anbieter heutzutage für seine Domain nutzt.

TLS 1.2 ist seit seiner Einführung 2008 inzwischen in die Jahre gekommen. In den letzten Monaten sind erste Hosting-Betreiber daher auf das neue TLS 1.3 gewechselt. Bei Webshop-Hostings dient TLS dazu, die Verbindung zwischen dem Webbrowser des Users und dem Webshop-Server abzusichern. Gegenüber seinem Vorgänger bietet es in sicherheitstechnischer Hinsicht klare Vorteile:

Modernere Verschlüsselungsalgorithmen sorgen für Vertraulichkeit und Integrität.Webbrowser nutzen SSL/TLS-Zertifikate, um die Identität eines Webshops zu überprüfen. Mit TLS 1.3 wird es noch schwieriger, diese zu fälschen oder zu kompromittieren.Die neue TLS-Version bringt Website-Betreibern außerdem eine verbesserte Performance.

Anbieter, die auf TLS 1.3 umstellen, werden die Vorgängerversion TLS 1.2 weiterhin, voraussichtlich bis Ende 2026, unterstützen. Wer jedoch JTL-Wawi in Verbindung mit Windows 10 nutzt, sollte sich zeitnah auf einen Wechsel zur neuen Version des Betriebssystems einstellen. Darüber hinaus gibt es, wie bereits oben erwähnt, auch Anbieter, die mit „TLS 1.3 Only“ nur das aktuelle Sicherheitsprotokoll unterstützen.

Warum ist ein Wechsel auf Windows 11 notwendig?

Das neue TLS 1.3 wird seitens Windows 10 zwar von üblichen Webbrowsern unterstützt, jedoch nicht von Microsofts Entwicklungsplattform .NET Framework, eine Middleware, welche die technische Grundlage zahlreicher Anwendungen bildet, darunter auch die der JTL-Systeme. Wechselt ein Hosting-Anbieter auf „TLS 1.3 Only“, ist eine Warenwirtschaft, die auf Windows 10 installiert ist, nicht mehr in der Lage, die Synchronisation mit dem Shop durchzuführen. Um sicherzustellen, dass Euer Shop weiterhin problemlos funktioniert, ist Windows 11 bzw. Windows Server 2022 also Mindestvoraussetzung. Microsoft hat Windows 11 veröffentlicht, das TLS 1.3 unterstützt. Alternativ könnt Ihr auch in Betracht ziehen, zu einem anderen Hosting-Anbieter zu wechseln, der TLS 1.2 noch unterstützt. Das wäre jedoch nur eine mittelfristige Lösung, denn ältere Windows-Versionen, einschließlich Windows 10 bzw. Windows Server 2019 und älter, entsprechen nicht mehr den aktuellsten Sicherheitsstandards.

Es ist also nicht zuletzt auch ratsam, ein möglichst aktuelles Betriebssystem zu nutzen, um Eure Onlineshop-Sicherheit zu gewährleisten. Spätestens Ende Oktober 2025, wenn Windows 10 sein „End of Life“ erreicht hat, ist auch die Deadline für die Umstellung auf TLS 1.3 abgelaufen. Handelt also lieber jetzt als später!

Software-Sicherheit geht nicht ohne Software-Aktualität

Neben der Gewährleistung guter Usability und Effizienz ist der Faktor Software- und Datensicherheit mit Abstand der wichtigste Grund, Euch regelmäßig um Updates zu kümmern. Das bringt auf den ersten Blick zwar keinen direkten Gewinn für Euren Handel, bildet jedoch die Grundvoraussetzungen für unternehmerischen Erfolg. Schließlich ist das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern im E-Commerce eine der wertvollsten Währungen überhaupt.

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Ab sofort ist JTL-Wawi 1.8 in der Stable Version verfügbar – und sie steht ganz im Zeichen von JTL-eazyAuction und vielen neuen Möglichkeiten rund um das Thema Marktplatz- und Multichannel-Handel. Denn neben Amazon und eBay sind jetzt auch Anbindungen zu Otto.de, Kaufland (Deutschland, Tschechien, Slowakei), voelkner und MediaMarktSaturn als Stable Version verfügbar. In der Warenwirtschaft selbst sowie der dazugehörigen App haben wir ebenfalls Hand angelegt und viele Wünsche der JTL-Community umgesetzt. In diesem Beitrag erfahrt Ihr, was Euch mit dem Release von JTL-Wawi 1.8 alles erwartet. 

Here we grow – das ist neu in JTL-eazyAuction

Neue Marktplatzanbindungen

Es war noch nie so leicht, seinen Multichannel-Handel auszubauen. JTL-eazyAuction ermöglicht es Euch, mit gleich vier neuen Marktplatzanbindungen Euren Kundenstamm erheblich zu erweitern und international durchzustarten. Die Marktplätze Otto.de, Kaufland (Deutschland, Tschechien, Slowakei), voelkner und MediaMarktSaturn stehen jetzt für Euch bereit. Darüber hinaus könnt Ihr auch die Schnittstellen zu Conrad (Open Beta) sowie Check24 und Cdiscount (Closed Beta) in der kostenfreien Betaversion innerhalb Eurer Warenwirtschaft nutzen.

Bessere Bedienbarkeit

Auch wenn Ihr nun mehrere Marktplätze bespielt, heißt das nicht, dass es komplizierter wird – ganz im Gegenteil. Denn mit der neuen Version haben wir die Verwaltung über JTL-Wawi vereinheitlicht. Jede der neuen Marktplatzanbindungen managt Ihr nach ein und demselben Workflow.

Eure Vorteile im Überblick:

Verkaufskanalverwaltung mit einheitlichem WorkflowKomfortable Pflege der ArtikeldatenKein Update von JTL-Wawi bei neuen Marktplätzen notwendigMarktplatzlizenzen selbst buchen, verwalten, kündigen

Lizenzabgleich erfordert ab sofort eine Verknüpfung zum JTL-Kundencenter

Die Nutzung lizenzpflichtiger Produkte erfordert einen Lizenzabgleich. Ab JTL-Wawi 1.8.7.3 funktioniert dieser Abgleich nicht mehr über den ursprünglichen Lizenzschlüssel von JTL-Wawi. Daher ist es nun notwendig, JTL-Wawi für den Zugriff auf die Lizenzinformationen in Eurem JTL-Kundenkonto zu autorisieren. Falls Ihr JTL-Wawi mit lizenzpflichtigen Produkten oder Modulen nutzt, müsst Ihr sie im Rahmen des Updates JTL-Wawi erstmalig oder erneut mit Eurem JTL-Kundencenter verbinden. Dazu benötigt Ihr Eure Zugangsdaten zum JTL-Kundencenter (Firmenlogin).

Bitte prüft genau, in welchem JTL-Kundenkonto Eure Lizenzen liegen, um Eure JTL-Wawi mit dem richtigen Kundenkonto zu verbinden. Die Nutzung eines JTL-Kundenkontos mit mehr als einer JTL-Wawi-Datenbank (Mandant) ist nicht möglich. Ihr benötigt für jeden Mandanten ein separates JTL-Kundenkonto.

Hinweis für Kunden mit einer komplexeren Infrastruktur: Es wird in Kürze eine Wawi-Version geben, die eine Reihe von Features enthält, welche das Verwalten mehrerer JTL-Wawi-Mandanten und Kundenkonten erheblich verbessert. Beispiel: Kunden mit einer eigenständigen Staging-Umgebung oder mit Mehr-Firmen-Mehr-Mandaten-Konstellationen.

Wie verknüpfe ich JTL-Wawi mit meinem JTL-Kundenkonto?Wie gehe ich vor, wenn meine Lizenzen in mehreren JTL-Kundenkonten verteilt liegen?Wie betreibe ich eine Test/Staging-Umgebung?Bei JTL registrieren

Offen für Neues

Ihr möchtet einen Marktplatz anbinden, der bei JTL-eazyAuction noch nicht gelistet ist? Kein Problem! Denn mit der von uns neu entwickelten Schnittstelle SCX (Sales Channel Extension) habt Ihr die Möglichkeit dazu. Wer dabei Unterstützung benötigt, kann sich seine Wünsche von unseren Servicepartnern erfüllen und Anbindungen zu beliebigen Marktplätzen erstellen lassen. Wenn Ihr mehr darüber wissen möchtet, könnt Ihr jederzeit unser Sales-Team kontaktieren!

Details zu den Konditionen, dem kostenfreien Testzeitraum sowie den weiteren Einsatzmöglichkeiten und Funktionen findet Ihr auf unserer neuen Produktseite von JTL-eazyAuction.

The one for the Road – was ist neu in der JTL-Wawi-App?

Ob auf Geschäftsreise, beim Kundentermin oder auf dem Weg in die Mittagspause – mit der JTL-Wawi App habt Ihr Eure Warenwirtschaft immer griffbereit. Um Euch Euren Arbeitsalltag noch einfacher zu machen, sind wir den Wünschen aus der JTL-Community nachgekommen und haben einige Funktionen integriert und optimiert:

Erweiterte Artikelansicht: Wir haben die Artikelansicht um viele nützliche Informationen ergänzt. Zusätzlich zu Brutto- und Einkaufspreisen aller Lieferanten werden nun auch UVPs und eigene Felder angezeigt.Statistikvorlagen: Einen schnellen Überblick der wichtigsten KPIs findet Ihr ab jetzt auf dem Dashboard. Statistikvorlagen, die Ihr am PC in Eurer Warenwirtschaft angelegt habt, lassen sich nun mit der App nutzen.Notizen bearbeiten: Auch von unterwegs aus könnt Ihr einfach alle wichtigen Infos, die Ihr Euch für Kunden oder Aufträge notiert habt, ganz bequem editieren.Filter- und Sucheinstellungen: Ihr möchtet bei sich wiederholenden Anwendungsfällen nicht immer wieder aufs Neue die gleichen Angaben bei Such- und Filterfunktionen eintragen? Müsst Ihr auch nicht mehr, denn diese Einstellungen werden jetzt automatisch gespeichert.Anhänge öffnen: Mit dem Release von JTL-Wawi 1.8 könnt Ihr Anhänge in Aufträgen auch auf Eurem Handy oder Tablet öffnen.

Das „Herz” Eures Handels – was ist neu in JTL-Wawi?

Auch unser Herzstück JTL-Wawi ist von unseren fleißigen Entwicklern aufgemöbelt worden und kann sich mit einigen neuen Features sehen lassen. Ihr habt sie Euch gewünscht, wir haben geliefert:

Bestellvorschlag: Umlagerungen, die sich aus einem Bestellvorschlag ergeben, können jetzt problemlos in eine einzige Lieferung integriert werden. Wenn das Ziellager und die Versandart übereinstimmen, werden Zentral- und Warenlager nun mit nur einem Transportvorgang beliefert – ebenso bei Waren, die über einen Bestellvorschlag eingekauft wurden.Mahnwesen: Ab sofort könnt Ihr für die Erstellung und den Versand von Mahnungen mit JTL-Workflows einen eigenen Prozess festlegen. So müsst Ihr Euch nicht mehr um unbezahlte Rechnungen kümmern, sondern regelt alles über das Automatisierungstool.Umsatzsteuerbefreiung: Auch innerhalb Deutschlands gibt es je nach Region Besonderheiten zu beachten. Um Euch den Handel dort zu erleichtern, könnt Ihr nun in den Auftragsdaten im Reiter Details bei „Sonderbehandlung“ angeben, ob die Ware umsatzsteuerfrei sein soll.

Das kommt als nächstes: JTL-Wawi-API

Mit JTL-Wawi 1.8 wird bald auch die Open Beta-Version der JTL-Wawi API verfügbar sein. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: So lassen sich mit der Programmierschnittstelle maßgeschneiderte Multichannel-Lösungen entwickeln – von kleinen individuellen Funktionen bis hin zu umfangreichen Geschäftsprozessen. Egal ob Ihr selbst technisch versiert seid oder Unterstützung aus unserem Servicepartner-Netzwerk in Anspruch nehmen möchtet: Mit der JTL-Wawi API werdet Ihr die Möglichkeit haben, Euren E-Commerce exakt auf Eure Ansprüche zuzuschneiden. Mehr zur JTL-Wawi API gibt es in unserem Blogbeitrag.

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Das Jahr geht schon wieder dem Ende zu und damit stehen die umsatzstärksten Monate im Onlinehandel an. Rund 15 Prozent des Jahresumsatzes werden im Jahresendgeschäft erzielt. Wer Bücher oder Spielwaren verkauft, macht üblicherweise sogar ein Viertel seines Umsatzes im November und Dezember. Nicht nur die bevorstehende Weihnachtszeit lässt die Verkaufszahlen steigen. Besondere Rabatt-Tage, wie der Black Friday und Cyber Monday, sorgen ebenfalls für sehr steile Anstiege der Verkäufe innerhalb weniger Tage.

„Kräfte schonen und Effizienz steigern!“, so lautet deshalb jetzt die Devise für viele Onlinehändler. Um diese anstrengende Zeit zu meistern und so lukrativ wie möglich zu gestalten, haben wir hier 10 Tipps für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft zusammengestellt.

10 Tipps für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft:

1. Kulante Umtauschfristen einräumen

Ein großer Stressfaktor im Weihnachtsgeschäft ist der hohe Andrang innerhalb weniger Wochen. Gebt Euren Kunden einen Anreiz, die Bestellungen schon früh zu erledigen. Mit besonderer Kulanz, z.B. Umtauschmöglichkeit bis Januar, gewinnt Ihr Frühkäufer für Euch.

2. Lieferzeiten transparent und prominent kommunizieren

Passt die Angabe Eurer Lieferzeiten für die Weihnachtszeit an. Berücksichtigt werden sollten Faktoren wie Lagerbestand, Aufwand, die Bestellungen versandfertig zu machen (Geschenkverpackung), erhöhtes Bestellaufkommen und wann und wie häufig Euer Logistiker Sendungen abholt. Genau kommunizierte Lieferzeiten und letzte Bestellmöglichkeit für Weihnachtsgeschenke erhöhen die Kundenzufriedenheit.

3. Sendungsstatus mitteilen

Die Möglichkeit, den Sendungsstatus zu verfolgen, wird von Kunden das ganze Jahr erwartet. Bei der Bestellung von Geschenken, die zu einem bestimmten Zeitpunkt eintreffen müssen, gewinnt diese Leistung noch mehr an Relevanz. Deshalb könntet Ihr die Sendungsverfolgung prominent auf Eurer Webseite kommunizieren oder auf dhl.de verlinken. Mit JTL-Track&Trace habt Ihr innerhalb Eurer Warenwirtschaft die Staus Eurer Sendungen stets im Blick.

4. Günstige und schnelle Versandoption Warenpost nutzen

Falls Ihr kleine und leichte Produkte verkauft, solltet Ihr auf jeden Fall auch die Warenpost für Euer Weihnachtsgeschäft nutzen. Sie verbindet perfekt die Vorteile von Brief und Paket zu einem günstigen Preis. Aufgrund des Sendungsformats ist es möglich, die Warenpost auch in den Briefkasten zu werfen. Hier findet Ihr alle Vorteile der Warenpost:

5. Alternative Zustellorte anbieten

Mit dem Angebot alternativer Zustellorte, wie die Abgabe beim Nachbarn, am gewählten Ablageort, in der Packstation oder in der nächsten Filiale, gebt Ihr Euren Kunden die Sicherheit, dass ihre Sendung rechtzeitig ankommt. Vor allem die Option „Packstation“ ist attraktiv, da hier die Pakete rund um die Uhr 7 Tage die Woche abgeholt werden können.

6. Bestimmung des Liefertages für die Zustellung anbieten

Bietet die Auswahl eines Liefertages für den Paketempfang an. Gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit sind Eure Kunden dankbar, wenn sie wissen, dass sie einen Tag für den Empfang wählen können, an dem sie sowieso zuhause sind.

7. Rücksendungen wegen Unzustellbarkeit vermeiden

Aufgrund fehlerhafter Adressen oder unzureichender Angaben an der Wohnungstüre treten sehnlichst erwartete Geschenke manchmal leider wieder den Rückweg in Euer Lager an. Das ist ärgerlich für Eure Kunden und für Euch. Den daraus entstehenden Mehraufwand könnt Ihr Euch mit dem Service Filial-Routing von DHL sparen. Denn mit diesem Service können unzustellbare Sendungen – sowohl Pakete als auch Warenpost – am nächsten Werktag in der Filiale abgeholt werden.




Filial-Routing von DHL mit JTL-Shipping

Die Aktivierung des Filial-Routing Services über JTL-Shipping ist denkbar einfach. Ihr müsst nur zur Versandart navigieren und den entsprechenden Haken bei Filial-Routing setzen. Im Falle der Unzustellbarkeit wird die Sendung in die nächste Filiale umgeleitet und kann dort sieben Werktage lang abgeholt werden.

Mehr zu den Vorteilen erfahrt Ihr in unserem Blogartikel.

8. Kundenfreundliche Retourenmöglichkeiten gewähren

Transparente und kundenfreundliche Retourenoptionen sind für den Einkauf zum Jahresende besonders wichtig. Wer unsicher ist, ob das Geschenk Oma, Opa oder der besten Freundin gefallen wird, kann sich leichter entscheiden, wenn die Rücksendung einfach und ggf. darüber hinaus sogar noch kostenfrei ist.

9. Klimafreundlichen Versand nutzen und kommunizieren

Klimaschutz ist selbstverständlich das ganze Jahr lang wichtig. Doch bei besonders hohem Versandaufkommen bringt die Einsparung von CO2 noch mehr als sonst. Grundsätzlich gilt: DHL bietet Euch als klimafreundlichster Paket- und Briefdienstleister der Branche einen möglichst niedrigen CO2-Fußabdruck im nationalen Warenversand an. Außerdem bietet DHL die meisten Empfängerservices an, um zusätzliche Wege aufgrund mehrfacher Zustellungsversuche zu vermeiden.

Bereits seit 2011 habt Ihr die Möglichkeit, den Service GoGreen zu buchen. Wer für einen geringen Aufpreis GoGreen wählt, kompensiert CO2 für nationale und internationale Pakete und Warenpost durch zertifizierte Offsetting-Projekte nach dem Goldstandard.

Mit GoGreenPlus geht Ihr noch einen Schritt weiter: GoGreen Plus zielt auf Vermeidung von CO2 statt nachträglicher Kompensation. Durch zusätzliche Investitionen in das deutsche Logistiknetz von Deutsche Post und DHL, z.B. im Bereich Elektromobilität, leistet Ihr Euren Beitrag zur Emissionsvermeidung.

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit im Versand lest Ihr in unserem Blogbeitrag.

10. Kommunikation optimieren

Zeit ist im Weihnachtsgeschäft besonders knapp. Deshalb lohnt es sich, alle Services, die beim Weihnachtseinkauf besonders wichtig für Eure Kunden sind, prominent auf der Seite zu platzieren. Auch bietet es sich an, die FAQs um die typischen Fragen zum Weihnachtshopping zu ergänzen. Lieferzeiten, Rückgabe- und Retourenoptionen gehören hier dazu. Fragen wie: „Bis wann muss ich bestellen, damit mein Geschenk rechtzeitig ankommt?“ oder: „Kann ich auch nach Weihnachten noch umtauschen?“, müsst Ihr so nicht hundertfach persönlich beantworten.

Bestens vorbereitet

Wer beim Jahresendspurt einen starken Partner an seiner Seite wissen will, kann sich auf den Testsieger der Stiftung Warentest verlassen: DHL sorgt mit einer extra starken Fahrzeugflotte und zusätzlich eingestellten Kräften dafür, dass alle rechtzeitig versandten Sendungen Eure Kunden pünktlich zu Weihnachten erreichen.

Wir wünschen Euch ein stressfreies Weihnachtsgeschäft und einen erfolgreichen Jahresendspurt!

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