Aktuelles von Imageworker®, Ihrer Werbeagentur in Hamburg und offizieller JTL Servicepartner

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Jeder von uns kommt in seinem Leben irgendwann an den Punkt, wo er Hilfe benötigt. Für manche ist dies der Einstieg oder die Rückkehr ins Berufsleben. Zum Glück gibt es Einrichtungen wie die Stephanus-Werkstätten, die als christlich gemeinnütziges Unternehmen benachteiligte Menschen mit Einschränkung beim (Wieder-)Eintritt in ein Beschäftigungsverhältnis unterstützen.

Wir sind stolz darauf, dass unsere Lösungen auch in solchen Organisationen zum Einsatz kommen und möchten Euch in diesem Beitrag zeigen, wie bei den Stephanus-Werkstätten am Standort Grenzbergeweg in Berlin der Umgang mit JTL-Wawi & Co. von der Pike auf gelernt wird.

So wurden die Stephanus-Werkstätten durch Corona zum Fulfillment-Profi

Marco Fülle-Löwe, Gruppenleiter im Bereich Fulfillment bei den Stephanus-Werkstätten, nimmt uns mit in die Werkstätten, in denen seine Beschäftigten kommissionieren, Pakete packen und versenden. Alles begann hier vor drei Jahren, als in der ganzen Stiftung Corona-Schutzmittel verteilt werden mussten. Die unterschiedlichen Abteilungen bestellten im eigens dafür eingerichteten Fulfillment-Zentrum die benötigten Artikel und bekamen sie von hier aus zugestellt. Schon bald kam die erste Anfrage von außerhalb. Heute lagert und versendet das Team Ware für 14 Unternehmen.

JTL von Anfang an mit dabei

Unterstützt wird das Fulfillment-Team seit Beginn von JTL-Software. „JTL-Wawi ist für mich wie ein zusätzlicher Mitarbeiter, der mir viel Arbeit abnimmt und sich ständig weiterentwickelt. In der Regel gibt es alle zwei Wochen ein Update, bei dem etwas verbessert wird – das kenne ich von keiner anderen Software“, so Marco. „Wir haben damals mit JTL-Wawi 1.4 angefangen und sind inzwischen bei der Version 1.8. Es ist faszinierend, was für große Sprünge dabei in der Software gemacht wurden.“ Den Umgang mit dem ERP-System haben sich die Gruppenleiter selbst beigebracht und auch die Beschäftigten nutzen JTL täglich. Sie sind schnell so fit in der Bedienung, dass sie selbst Neuzugänge anlernen können.

Über die Warenwirtschaft hinaus nutzen die Stephanus-Werkstätten die Kassenlösung JTL-POS, die Lagerverwaltung JTL-WMS und das Shopsystem JTL-Shop für standortbezogene Bestellungen. JTL-WMS Mobile kommt beim Picken und bei Inventuren zum Einsatz. Langfristig soll eine Permanent-Inventur eingeführt werden. Das heißt, dass ein kleines Team jeden Tag Stellplätze kontrolliert und inventiert. Da in den Werkstätten mittlerweile über 30.000 Artikel lagern, wird eine saubere Jahresabschlussinventur sonst fast unmöglich.

Gruppenleiter Marco Fülle-Löwe erklärt den erfolgreichen Arbeitsablauf. Dieser gelingt mit den Lösungen von JTL.

Stück für Stück an Aufgaben wachsen

Das Erfolgsrezept der Stephanus-Werkstätten: Die Beschäftigten werden Schritt für Schritt an die Prozesse herangeführt und können sich so kontinuierlich verbessern. Für die Einarbeitung gibt es vier Versandtische mit aufsteigenden Schwierigkeitsgraden. Als nächster Einarbeitungsschritt steht das Kommissionieren auf dem Programm. Anschließend geht es im Wareneingang weiter. Das ist der Bereich mit den größten Herausforderungen, aber auch mit dem größten Lerneffekt. Von hier aus geht es meist zu einer Praktikumsstelle außerhalb der Werkstatt, wo die Beschäftigten zeigen können, was sie gelernt haben.

Marco fasst seine Beschäftigten bewusst nicht mit Samthandschuhen an: „Für mich ist es wichtig, die Beschäftigten zwar nicht zu überfordern, aber auch ein gesundes Stresslevel zu erreichen. Denn Stress ist man auf dem freien Arbeitsmarkt immer wieder ausgesetzt. Auch Menschen mit Beeinträchtigung müssen lernen, damit umzugehen.“ Dieses Prinzip hat sich bewährt: 99 Prozent der Programm-Teilnehmer sind am Ende bereit für den erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben.

Gute Berufschancen in der Lagerlogistik

Wie wichtig eine Einrichtung wie die Stephanus-Werkstätten nicht nur für die Lernenden selbst, sondern auch für die Gesellschaft ist, zeigt ein Blick auf den vorherrschenden Personalmangel, gerade in der Lagerlogistik. In diesem Bereich sind in den Werkstätten aktuell die höchsten Vermittlungsquoten zu verzeichnen. Mit ihrem Einsatz leisten die ausgebildeten Kräfte wertvolle Unterstützung für Facharbeiter und ersparen ihnen zahlreiche Handgriffe.

Für unsere Beschäftigten sieht auch Dank JTL die Zukunft sehr gut aus!

Marco Fülle-Löwe, Stephanus-Werkstätten

Mit JTL Zukunft gestalten

Das Potenzial der Einrichtung ist noch lange nicht ausgeschöpft. Bei vielen geplanten Großprojekten wird auch JTL eine wichtige Rolle einnehmen. Marco sieht gerade in JTL-Plan&Produce enorme Wachstumschancen für seinen Standort auch in anderen Arbeitsbereichen und resümiert: „Für unsere Beschäftigten sieht auch Dank JTL die Zukunft sehr gut aus!“

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Wie sieht das ideale Einkaufserlebnis der Zukunft aus? Die Antwort ist eindeutig: Omnichannel! Das belegen die Ergebnisse der Google Omnichannel Excellence Study (GOES) von 2022, deren herausgestellte Potenziale für den deutschen Markt auch im Jahr 2024 noch aktuell sind. Die Studie wirft ein aussagekräftiges Schlaglicht auf die Erwartungslücke zwischen dem, was sich Eure Kunden wünschen, und dem, was Händler ihnen derzeit bieten. Doch wir schauen über den Tellerrand hinaus: In diesem Beitrag verraten wir Euch nicht nur die spannendsten Entwicklungen im Omnichannel-Sektor, sondern beleuchten auch vier weitere Trends, die im E-Commerce 2024 wegweisend sein werden.

1. Omnichannel ist König, aber in Deutschland noch nicht auf dem Thron

Wer im Jahr 2024 erfolgreich verkaufen will, muss seine Kunden ganzheitlich über verschiedene Kanäle ansprechen. Soweit die Theorie. Modelle wie Click & Collect oder die Rückgabe von Onlinebestellungen im Ladengeschäft haben die Verschmelzung von digitalem und stationärem Handel längst besiegelt und zum Standard erhoben.


Die oben genannte Google-Studie zeigt jedoch Erwartungslücken auf, die es in Zukunft zu schließen gilt, um Frustrationspotenziale abzubauen und den Einkauf für Eure Kunden zu einem rundum positiven Erlebnis zu machen. Sie nennt drei Ansätze, die Euer Omnichannel-Angebot verbessern:

Alle verfügbaren Kanäle sichtbar machen, d.h. sowohl den stationären Handel online erwähnen, als auch im Geschäft visuell auf die Möglichkeiten im digitalen Bereich hinweisen.Kontaktpunkte on- und offline nutzbringend gestalten, um einen ausgezeichneten Kundenservice zu gewährleisten und alle wichtigen Informationen jederzeit verfügbar zu machen.Die Benutzerfreundlichkeit kontinuierlich verbessern, d.h. Frustrationspunkte minimieren und die Customer Journey so angenehm wie möglich anlegen, z.B. indem Produktverfügbarkeit und Lieferoptionen jederzeit einsehbar sind.

Die Systemvernetzung innerhalb der JTL-Produktfamilie unterstützt Euch effektiv beim Erreichen Eurer Omnichannel-Ziele. Das nahtlose Zusammenspiel von JTL-Wawi, JTL-eazyAuction, JTL-Shop und JTL-POS automatisiert nicht nur im Tagesgeschäft Eure Verkäufe, sondern stellt auch die Weichen für ein hervorragendes Shoppingerlebnis. Lager- und Versandlösungen wie JTL-WMS und JTL-Shipping beschleunigen die Auftragsabwicklung, stellen aber auch wichtige Informationen wie Verfügbarkeit, Lieferzeit und Status bereit, die das Einkaufen und Bestellen für Eure Kunden angenehmer machen.

2. Künstliche Intelligenz schlägt auch im E-Commerce hohe Wellen

Mittlerweile gibt es neben dem viel zitierten ChatGPT von OpenAI hunderte KI-Tools, die Unternehmen und Organisationen bei der Automatisierung von Prozessen, der Datenanalyse, der Vorhersage von Trends und vielen anderen Aufgaben helfen. Auch im E-Commerce macht künstliche Intelligenz rasante Fortschritte, die Ihr als Händler für Euren Verkaufserfolg nutzen könnt.

Die Möglichkeiten für den Onlinehandel sind vielfältig. Sie reichen von intelligenten Chatbots zur Bearbeitung von Kundenanfragen über personalisierte Customer Journeys bis zur Prozessoptimierung in der Lagerlogistik. Insbesondere das Retourenmanagement könnte in Zukunft mithilfe von KI für eine bessere Zuordnung der zurückgesendeten Ware auf dem Zweitmarkt, für die Ersatzteilgewinnung oder das Recycling genutzt werden.

Auch wir bei JTL stecken gemeinsam mit unseren Technlogiepartnern die Köpfe zusammen, um unsere Produkte durch die Integration von KI noch effizienter und individueller auszurichten. Ein erster Schritt wird die automatische Textgenerierung von Artikelbeschreibungen und Übersetzungen direkt in JTL-Wawi sein. Über alle Updates halten wir Euch natürlich u.a. hier im JTL-Blog auf dem Laufenden.

3. Self Service unterstützt informierte Kaufentscheidungen

Beim Onlinekauf fehlt Kunden oft ein hilfreiches Beratungsgespräch, um eine Kaufentscheidung treffen zu können. Abhilfe schaffen virtuelle Tools, die im Onlinebereich eine persönliche Beratung ersetzen und als digitale Helfer das Geschäft beleben.

Ein Onlineanbieter für Inneneinrichtung könnte dem interessierten Shopbesucher beispielsweise einen Tapetenrechner zur Verfügung stellen, der nach Eingabe der Wandmaße genau berechnet, wie viele Rollen Tapete für ein Wohnprojekt benötigt werden; auch eine virtuelle Farb- und Stilberatung für die eigenen vier Wände ist denkbar. Ein weiteres Praxisbeispiel findet sich bereits in Onlineshops mancher Fahrradhändler: Dort wird potenziellen Käufern anhand eines kurzen Fragebogens zu Körpermaßen und Fahrstil die passende Rahmengröße für das neue Fahrrad empfohlen.

Self Service Tools werden 2024 mit Sicherheit Fahrt aufnehmen und Kunden ein neues Einkaufserlebnis bescheren, das gerade im hochpreisigen Produktsegment die Kaufentscheidung erleichtern und den eigenen Onlineshop deutlich vom Wettbewerb abheben kann.

4. Social Commerce: Teleshopping reloaded

Im kommenden Jahr werden die Einkaufsmöglichkeiten über Social Media Kanäle wie TikTok oder Instagram weiter an Bedeutung gewinnen. Laut der Unternehmensberatung Accenture wird das Marktvolumen von Social Commerce bis 2025 weltweit auf 1.2 Milliarden US-Dollar anwachsen. Es ist an der Zeit, die Kamera zu zücken und vor allem per Livestream Euren Followern die Vorzüge Eurer Produkte zu präsentieren. Denn ähnlich wie beim Teleshopping vor dem Fernseher macht das Zuschauen Spaß und kann durch die Funktionen innerhalb der Plattformen interaktiv gestaltet werden.

Ein weiterer Pluspunkt: Livestreams sind mobil von jedem Ort aus abrufbar, ob im Wartezimmer, im Zug oder vom Sofa aus. Ob es sich um den integrierten In-App-Checkout von Instagram, den TikTok-Shop oder den Shopping-Tab von Pinterest handelt: Mit Social Commerce seid Ihr immer ganz nah an Eurer Zielgruppe und könnt eine persönliche Bindung zu Euren Kunden aufbauen.

5. Ein Blick in die Kristallkugel: Voice Commerce und Virtual Reality

Technologien wie Voice Commerce oder der Einsatz von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sind zwar noch nicht so weit entwickelt, dass sie die breite Masse an kleineren Händlern bedienen können, doch es lohnt sich, auch hier die Möglichkeiten für den E-Commerce im Auge zu behalten.

Domino’s Pizza beispielsweise hat in den USA bereits die Möglichkeit geschaffen, Pizza auf Zuruf über Alexa, Siri oder Google Assistant nach Hause zu bestellen, und testet das Angebot derzeit in 20 weiteren Ländern, um den Service auszuweiten. Bei der Comdirect Bank kann per Sprachbefehl der Kontostand abgefragt oder eine Überweisung getätigt werden. Auch Virtual Reality wird bereits vereinzelt eingesetzt, etwa um im Reisebüro einen ersten Eindruck vom Urlaubsort zu bekommen oder eine Hausbesichtigung bequem vom Maklerbüro aus durchzuführen.

Doch auch wenn die Möglichkeiten von Voice Commerce und Virtual Reality enorm vielfältig sind, wird es noch einige Zeit dauern, bis sie für alle Händler erschwinglich und integrierbar sind. Zumal die Technologie selbst bei Marktgrößen noch nicht ausgereift ist. Eine technische Spielerei, die auch für den Endkunden interessant ist, bleibt sie aber vorerst.

Bleib trendy und up to date!

Manche Trends für 2024 sind nicht wirklich neu. Vielmehr handelt es sich um Technologien, die in den letzten Jahren große Entwicklungssprünge gemacht haben und ihren Platz im E-Commerce zunehmend zementieren. Für Euch als Händler gilt es, die Marktentwicklungen stets im Blick zu behalten und zu schauen, welche Möglichkeiten Ihr für Eure eigenen Verkaufskanäle adaptieren möchtet. Als Euer verlässlicher Partner halten wir Euch natürlich immer auf dem Laufenden und tüfteln im Hintergrund fleißig, um vielversprechende Entwicklungen in unsere Produkte einfließen zu lassen. Es bleibt also spannend! Abonniert unseren Newsletter, um keine Produktneuigkeit zu verpassen.

Der Beitrag 5 spannende Entwicklungen, die den E-Commerce 2024 prägen werden erschien zuerst auf .

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Wer seine Ware über Amazon verkauft, kann die Rechnungserstellung sowie die Umsatzsteuerberechnung bequem mit dem sogenannten VAT Calculation Service (VCS) erledigen. Wir sind nun dabei, die Funktionen für Euch einfacher und besser zu machen. Was genau wir vorhaben, erfahrt Ihr in diesem Entwicklertagebuch.

VCS ist die Kurzform für das „VAT Calculation Service“ von Amazon (VAT steht für Valued Added Tax und ist die englische Bezeichnung für die Mehrwertsteuer). Der VCS bietet Händlern die Möglichkeit, die Umsatzsteuerberechnung an Amazon zu delegieren. Es gibt zwei Varianten dieses Services: VCS und VCS Lite.

Bei VCS übernimmt Amazon die gesamte Umsatzsteuerberechnung für den Händler. Dies beinhaltet nicht nur die Berechnung selbst, sondern auch das Ausstellen von Rechnungen und Gutschriften. Die entsprechenden Dokumente werden dann in Form von Berichten bereitgestellt und sind für Kunden und Händler als PDF im Seller Central einsehbar.

Die VCS Lite-Variante stellt lediglich die Umsatzsteuerberechnung bereit. Der Händler ist selbst dafür verantwortlich, auf Grundlage dieser Berechnung seine Rechnungen zu erstellen. Diese lädt er dann per API-Schnittstelle auf die Amazon-Plattform hoch. Mehr Infos hierzu findet Ihr im JTL-Guide.

Es gibt auch die Option IDU (Invoice Data Upload), bei welcher der Händler den Umsatzsteuerberechnungsservice von Amazon nicht in Anspruch nimmt. Stattdessen lädt der Händler seine eigenen Rechnungen direkt hoch und kümmert sich selbst um die Umsatzsteuerabwicklung.

VCS und JTL-Wawi neu gedacht

Um die Funktionen noch stabiler und userfreundlicher zu gestalten, haben wir uns für eine klarere Darstellung von Aktionen und Status in einer benutzerfreundlichen Oberfläche entschieden.

Fußend auf unseren Erfahrungen seit Einführung der VCS-Funktionalität und unter Berücksichtigung der in den letzten Jahren erfolgten Änderungen durch Amazon, haben wir das Projekt VCS „unter der Haube“ komplett neu konzeptioniert.

Diese Änderungen erwarten Euch:

JTL-Wawi wird automatisch anhand der vorliegenden Daten erkennen, ob VCS- oder VCS-Lite-Daten bereitgestellt werden oder ein IDU-Upload erforderlich ist.

Dies ermöglicht eine präzisere Identifizierung und Verarbeitung der Buchungsdatensätze. Wir haben das Feature außerdem fehlertoleranter gemacht. Beispielsweise können unbeabsichtigte Fehlkonfigurationen der VCS-Funktion im Amazon Seller Central konsequenter erkannt und abgefangen werden. Ebenso werden Bestellungen, für die keine VCS-Buchungsdaten von Amazon bereitgestellt werden, für eine eigene Rechnungsstellung freigegeben und können so z.B. per IDU für Amazon zur Verfügung gestellt werden.
Verarbeitungsstatus der Belege und Fehlerhandling in JTL-Wawi einsehbar

Nach dem Einlesen von VCS und VCS-Lite Buchungsdaten könnt Ihr den Verarbeitungsstatus der Belege, Buchungsdatensätze sowie die automatisch umgesetzten Korrekturen bequem in JTL-Wawi einsehen.
Kommt es bei der Verarbeitung von VCS oder VCS-Lite Buchungsdaten zu einem Verarbeitungsfehler, wird dieser im Status anzeigt und kann im Nachgang selbstständig behoben werden. Wurden z.B. fehlende steuerliche Konstellationen in JTL-Wawi bemängelt, ist dies nun klar sichtbar. Nach Korrektur der Steuereinstellungen könnt Ihr den Datensatz zukünftig erneut bearbeiten.
Eigene Ansicht für Beleg-Upload

Der Beleg-Upload, der über VCS-Lite oder direkt aus JTL-Wawi heraus erstellt wurde, erhält eine eigene Ansicht. Es ist dann klar ersichtlich, in welchem Status sich die PDF-Generierung und der nachfolgende Upload zu Amazon befinden.
Eigener Bereich für Externe Belege in der Verkaufsansicht

Externe Belege erhalten in der Verkaufsansicht einen eigenen Bereich und werden in der Benutzeroberfläche klar von Belegen abgegrenzt, die JTL-Wawi generiert hat. Auch Vernichtungsbelege von Amazon werden zukünftig eingelesen und in der Warenwirtschaft abgebildet.

Aktueller Stand der Amazon VCS Neukonzeption

Derzeit befindet sich die Neukonzeption von VCS in JTL-Wawi in der internen Qualitätskontrolle (QA). In diesem Stadium werden umfassende interne Prüfungen und Tests durchgeführt, um sicherzustellen, dass alle Aspekte des Projekts unseren Standards und Anforderungen entsprechen.

Im Anschluss werden wir erstes externes Feedback von Technologiepartnern einholen. Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, praxisnahe Einblicke zu gewinnen, mögliche Herausforderungen zu identifizieren und konstruktive Anregungen für noch anstehende Verbesserungen zu erhalten.

Ein Blick in Zukunft

Wir peilen an, das neue VCS im kommenden Jahr nach erfolgreicher QA-Phase mit einem Update von JTL-Wawi einzuführen. Die offene Pilotphase soll dann mit der Betaphase von JTL-Wawi 1.10 starten und mit der Stable Version in finaler Form verfügbar sein. Bis dahin werden wir Euch über weitere Entwicklungsschritte z.B. in unserem Newsletter auf dem Laufenden halten:

Der Beitrag Neukonzeption der Amazon VCS-Verarbeitung in JTL-Wawi erschien zuerst auf .

Sehr gute Neuigkeiten: Seit dem Release von JTL-Wawi 1.8 stehen neben Amazon und eBay diese neuen Marktplatzanbindungen für Euch bereit:

Kaufland (Deutschland, Tschechien, Slowakei)OTTO MarketvoelknerMediaMarktSaturn

In diesem Beitrag schauen wir uns den Marktplatz OTTO Market etwas näher an. Was genau unterscheidet OTTO Market von anderen Marktplätzen? Warum sollten Händler gerade bei OTTO verkaufen und warum gibt es so viele Kunden, die regelmäßig bei OTTO einkaufen?

OTTO – die wichtigsten Fakten im Überblick:

OTTO ist der größte deutsche Onlineshop mit 11,3 Millionen aktiven Kunden und ca. 2,9 Millionen qualifizierten Visits pro Tag. Seit 2019 können Händler OTTO Market, den Marktplatz von OTTO, nutzen, um ihre Produkte online zu verkaufen. Das Wachstum der Plattform ist nach wie vor sehr stark. Mittlerweile verkaufen mehr als 6.000 Händler ihre Produkte bei OTTO und erhöhen somit das Sortiment auf ca. 17 Millionen Produkte von mehr als 19.000 verschiedenen Marken. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden gemeinsam 6,3 Milliarden Euro umgesetzt.


Das macht OTTO Market aus

OTTO Market ist nicht als vollständig offener Marktplatz zu verstehen, insbesondere im Vergleich zu anderen Marktplätzen wie Amazon oder eBay. Hier sind einige wichtige Punkte, die OTTO Market auszeichnen:

Auswahl und Qualität der Händler: OTTO legt großen Wert auf die Auswahl und Qualität der auf seinem Marktplatz vertretenen Händler. Das Unternehmen hat spezifische Grundvoraussetzungen, die Händler erfüllen müssen, um ihre Produkte auf dem Marktplatz anbieten zu können. Drei dieser Voraussetzungen sind: Ein Firmensitz in Deutschland, ein deutsches Warenlager und ein deutschsprachiger Kundenservice. Eine vollständige Checkliste findet Ihr hier: Voraussetzungen zum Verkauf auf OTTO Market
Eine frühzeitige Prüfung der Grundvoraussetzungen ist tatsächlich zu empfehlen, damit Händler ihren Verkauf bei OTTO zum geplanten Zeitpunkt starten können.Fokus auf bestimmte Sortimentsbereiche: Bei OTTO können Händler in sieben Sortimentsbereichen verkaufen: Drogerie, Einrichten & Wohnen, Fashion & Lifestyle, Garten & Heimwerken, Gesundheit, Sport & Freizeit und Technik & Medien. Andere Sortimente wie z.B. Autoteile, Bücher oder B-Ware können aktuell nicht bei OTTO verkauft werden. Die Produktentwickler von OTTO haben es sich zum Ziel gesetzt, die Plattform kontinuierlich weiterzuentwickeln. Aktuell arbeiten sie daran, Produkte mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7% und 0% verkaufsfähig zu machen. Eine Realisierung hierfür ist im Jahr 2024 geplant. Wenn es soweit ist, können Händler auch Sortimente mit Produkten verkaufen, die diesen Mehrwertsteuersätzen unterliegen, z.B. Tiernahrung, Pflanzen und Solaranlagen.Nachhaltigkeit: „Was gut für uns ist, darf nicht schlecht für andere sein!“ Nach diesem Grundsatz lebt OTTO bereits seit vielen Jahrzehnten. Die Verantwortung für Mensch und Natur ist im Leitbild der Otto Group fest verankert und soll sich auch in der Zusammenarbeit mit ihren Geschäftspartnern widerspiegeln. Jeder Händler stimmt der Business Partner Declaration on Sustainability zu und leistet damit seinen eigenen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit. Es ist kein Muss, jedoch werden Händler mit mehr Sichtbarkeit belohnt, wenn sie zertifizierte Produkte mit ausgewählten Nachhaltigkeitssiegeln anbieten. Darüber hinaus hat jedes Sortiment einen eigenen Shop, in dem ausschließlich nachhaltige Artikel vorgestellt werden. Wenn Händler nachhaltig gekennzeichnete Produkte anbieten, werden diese automatisch mit im Sortimentsshop aufgelistet.Fokus auf deutschen Markt: Bei Marktplätzen wie Amazon, eBay oder Kaufland.de ist es möglich, international zu verkaufen. Im Gegensatz dazu fokussiert sich OTTO nur auf den deutschen Markt. Internationale Händler haben daher aktuell keine Möglichkeit, bei OTTO zu verkaufen. Auch der Versand der Produkte bei OTTO erfolgt an Lieferadressen innerhalb von Deutschland. OTTO konzentriert sich demnach voll und ganz auf den deutschen Markt und richtet alle Marketing-Aktivitäten, sowohl online als auch offline, auf verschiedene Kundensegmente in Deutschland aus.Potenziale: Trotz des starken Wachstums durch den Zuwachs der Marktplatz-Händler in den letzten vier Jahren, gibt es noch zahlreiche Chancen, die neue Händler nutzen können. OTTO hat sich ambitionierte Marken- und Sortimentsziele gesetzt, um den Kunden eine große Vielfalt zu bieten. In allen sieben Sortimentsbereichen von OTTO Market gibt es noch unausgeschöpfte Potenziale aufgrund von Sortimentslücken und noch fehlenden Marken. Insgesamt wirkt der Marktplatz nicht so „überlaufen“ und der Wettbewerb am Artikel ist damit noch relativ gering, sodass Händler sich die „Buybox“ nicht so hart erkämpfen müssen wie in manch anderen Marktplätzen.

Diese Unterschiede tragen dazu bei, dass OTTO Market eher als ein Marktplatz gesehen wird, der seinen Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und ein spezifisches Sortiment legt. Händler, die bei OTTO verkaufen möchten, müssen daher bereit sein, diesen Standards zu entsprechen. Bisher sind es mehr als 6.000 Partner, die bei OTTO verkaufen und alle Grundvoraussetzungen erfüllen. Hier können sich neue Händler bei OTTO Market anmelden: Registrierungsformular – otto.market

Warum sollten Händler gerade bei OTTO verkaufen?

Der Verkauf über die Plattform bietet mehrere Vorteile, insbesondere für Händler und Marken, die ihre Produkte einem breiten und vielfältigen Publikum präsentieren möchten. Hier sind einige Gründe, warum OTTO eine attraktive Option ist.

Große Reichweite: OTTO ist der größte deutsche Onlineshop mit 11,3 Millionen aktiven Kunden und ca. 2,9 Millionen qualifizierten Visits pro Tag.

Vertrauenswürdige Marke: Als etablierte und angesehene Marke genießt OTTO seit 1949 das Vertrauen vieler Verbraucher. Dies kann sich positiv auf die Kaufentscheidung auswirken.

Marketing und Sichtbarkeit: Produkte bei OTTO profitieren von der Marketing- und Werbekraft der Plattform, was die Sichtbarkeit und den Absatz der Produkte steigern kann.

Etablierte E-Commerce-Infrastruktur: Als erfahrener Onlinehändler verfügt OTTO über eine verlässliche E-Commerce-Plattform, die eine effiziente Abwicklung von Bestellungen und Zahlungen ermöglicht und kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Wie interessant ist OTTO Market für Euch? Nutzt bei Interesse vorerst das Anmeldeformular von OTTO Market, damit geprüft werden kann, ob Ihr bereits alle Grundvoraussetzungen (z.B. Firmensitz in Deutschland) erfüllt. Das Ergebnis der Prüfung wird Euch noch am selben Tag per E-Mail zugeschickt.




Achtung: Vom 01. Dezember 2023 bis zum 31. Januar 2024 können JTL-Nutzer, die noch nicht bei OTTO verkaufen, mehr über die Potenziale in den o. g. sieben Sortimentsbereichen erfahren. Schreibt hierzu einfach eine leere E-Mail an sales@otto.market mit dem Betreff „JTL und OTTO Market“. Vergesst nicht Eure Signatur mitzusenden, um zeitnah eine Antwort zu erhalten.

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Den Black Friday haben wir hinter uns gebracht. Jetzt gilt es, aus dem Jahresendspurt das Beste zu machen. Neben attraktiven Rabattaktionen gilt auch der Gutscheinverkauf als bewährter Umsatz-Pusher zur Weihnachtssaison. Wer modernen Multichannel-Handel betreibt, braucht hier eine flexible Lösung, die über alle Vertriebskanäle hinweg einsetzbar ist – genau hier kommt JTL-Vouchers ins Spiel! In diesem Beitrag präsentieren wir Euch die Top-Features unserer Gutscheinlösung und geben einen Überblick der wichtigsten steuerlichen Basics rund um Euren Gutscheinverkauf.

Gutschein-Goldrausch: Darum sind sie gut für Euren Handel

Für Menschen, die ihre Weihnachtseinkäufe gerne aufschieben, sind Gutscheine praktisch, – für Händler, die sie verkaufen, ebenfalls. Immerhin zahlen sie in eine ganze Reihe verkaufsstrategisch wichtiger Aspekte ein. Sie stärken die Kundenbindung, insbesondere, wenn sie mit kreativem Design versehen und personalisiert werden können oder in Teilbeträgen über einen längeren Zeitraum hinweg einlösbar sind. Bei Retouren sind sie zusätzlich ein bewährtes Mittel, um den Umsatz bei Euch zu halten, auch wenn die Ware zurückgeht. Last but not least: Statistisch betrachtet wird eine relevante Anzahl von Gutscheinen erst gar nicht eingelöst – ein Pluspunkt für Eure Liquidität.

Mit JTL-Vouchers zum perfekten Multichannel-Gutscheinverkauf

Gutscheinsysteme gibt es viele, doch es gibt wenige, mit denen sich Euer Verkauf so kundenfreundlich und flexibel gestalten lässt. Da wir Euren Handel immer als „Schaltzentrale“ denken, haben wir unsere Gutscheinlösung direkt in Eure zentralen Verkaufssysteme JTL-Wawi, JTL-Shop und JTL-POS integriert. Doch das ist noch nicht alles. Hier die Top-Benefits von JTL-Vouchers im Überblick:

Gutscheinverkäufe zentral verwalten: Händler, die sowohl einen Onlineshop als auch ein Ladenlokal betreiben, können ihren gesamten Gutscheinverkauf zentral über das cloudbasierte Vouchers-Portal via Browser steuern.Cross-Channel-Verkauf fördern: Eure Kunden haben die Wahl: Ob sie lieber online shoppen oder im Store vor Ort stöbern möchten: Gutscheine, die Ihr mit JTL-Vouchers erzeugt, können Eure Kunden flexibel an beiden Orten einlösen – auch in Teilbeträgen.Markenwahrnehmung pushen: Egal, ob Ihr Eure Gutscheine digital, in Papier- oder Kartenform anbieten möchtet – mit JTL-Vouchers könnt Ihr jede der drei Varianten anbieten und Euch in puncto Design kreativ austoben.Steuerlich voll abgesichert: JTL-Vouchers kann sowohl Einzweck- als auch Mehrzweckgutscheine. Die Umsatzsteuer wird dabei immer korrekt abgeführt.Flexibel umsteigen: Ihr habt JTL-Vouchers erst kürzlich entdeckt und möchtet wechseln? Kein Problem: Ausgestellte Gutscheine, die sich bereits im Umlauf befinden, können problemlos via CSV-Datei importiert werden.JTL-Vouchers einrichten – so geht’s

JTL-Vouchers jetzt auch für Shopware 6 verfügbar

Als Anbieter von Multichannel-Lösungen stehen wir für Systemoffenheit und möchten daher Händlern, die Drittsysteme nutzen, ebenfalls die Möglichkeiten bieten, von JTL-Vouchers zu profitieren. Die flexible REST-API-Technologie ermöglicht es Euch, das Gutscheinverwaltungssystem an jede Software anzubinden. Jetzt hat unser Servicepartner itratos ein JTL-Vouchers Plugin für die Anbindung an Shopware 6 entwickelt. Wenn Ihr mit diesem Shopsystem arbeitet, könnt Ihr somit in Zukunft ebenfalls JTL-Vouchers nutzen.

Kaffeefachhändler startet mit JTL-Vouchers durch

Dass JTL-Systeme auch in Kombination mit Drittsystemen einwandfrei funktionieren, beweist der Kaffeespezialist gscheid-haferl aus dem bayerischen Bad Kötzting. Inhaber Matthias Wutz nutzt eine Kombination aus JTL-Wawi und Shopware, welche durch die Drittshopanbindung JTL-Connector miteinander kommunizieren. Im Ladenlokal kommt die mobile Kassen-App JTL-POS zum Einsatz. Für einen effizienten Gutscheinverkauf hat er nach einer Lösung gesucht, die sich nahtlos in seine Systemlandschaft integriert. „Unsere Kunden sollen ihre Gutscheine sowohl online als auch im Laden kaufen und einlösen können. Hinweise wie ‚nur im Laden einlösbar‘ können wir uns mit JTL-Vouchers sparen.“ Das Vouchers-Plugin hinterlegt, zum Beispiel im Falle von Personalisierungen, spezielle Kauf- und Versandinformationen. Die Auslieferung erfolgt dann via JTL-Packtisch+.

Reibungslose Integration durch JTL-Partner

Auch die Integration von JTL-Vouchers verlief ohne Probleme. Hier stand der JTL-Partner itratos dem Kaffeehändler zur Seite. Als Pilotkunden konnten sie ihre Anforderungen an das Plugin schon während der Entwicklung einfließen lassen. „Durch die Zusammenarbeit mit den Beta-Testern haben wir tolle Anregungen erhalten – zum Beispiel die Möglichkeit, größere Gutscheinmengen mit unterschiedlichen Werten über einen Warenkorb zu kaufen, wie 50×20 Euro. Das ist vor allem für Unternehmen, die Mitarbeiter-Goodies erwerben, praktisch“, erklärt Walter Panitz von itratos. Auch über das JTL-Forum konnte der JTL-Servicepartner durch die Community kontinuierlich Feedback sammeln.

Auch wenn ausgeklügelte Lösungen wie JTL-Vouchers Euch beim Gutscheinverkauf eine Menge abnehmen, solltet Ihr Überblick über die wichtigsten steuerlichen Aspekte haben – hier ein Rundumschlag:

Aus Kundensicht sind Gutscheine nichts anderes als im Voraus bezahlte Guthaben, die innerhalb ihrer Gültigkeitsdauer eingelöst werden können. Steuerlich betrachtet unterscheidet man zwischen Mehrzweck- und Einzweckgutscheinen. Beim Einzweckgutschein liegen bereits alle Infos (Leistungsort, Steuersatz) vor, um die jeweilige Umsatzsteuer zu berechnen, sodass diese direkt während der Ausstellung erhoben wird. Auf der Rechnung muss in diesem Fall die Mehrwertsteuer ausgewiesen werden. Der Hinweis kommt bei Warensortimenten mit einheitlicher Mehrwertsteuer, meist 19%, zum Einsatz. Beim Einlösen des Gutscheins wird somit keine Umsatzsteuer erhoben.

Mehrzweckgutscheine werden ausgestellt, wenn die Einlösung weder an eine bestimmte Leistung noch an einen Leistungsort gebunden ist. Erst wenn dieser eingelöst wird, kommt die Umsatzsteuer der erworbenen Ware zum Tragen. In diesem Sinne dient der Mehrzweckgutschein als eine Art Geldkarte ohne Besteuerung. Mehrzweckgutscheine gelten für Sortimente mit unterschiedlichen Steuersätzen. Sie werden auch unabhängig vom konkreten Leistungsort ausgegeben und können außerhalb Deutschlands eingelöst werden, wodurch die Umsatzsteuer des Lieferlandes anfällt.

Ein Gutschein ist in der Regel übertragbar, sodass Aussteller dazu verpflichtet sind, den Gutschein von Dritten anzunehmen. Jedoch besteht die Möglichkeit, die Übertragung zu untersagen, wenn der Gutschein ausdrücklich und eindeutig auf eine bestimmte Person ausgestellt ist.

Perfekt beraten mit dem Steuerberater-Netzwerk von JTL

Wer alles sauber bei seiner Buchführung haben möchte, sollte nicht nur auf die richtigen Software-Lösungen schauen, sondern sich auch von einem Steuerberater betreuen lassen, der sich mit den spezifischen Richtlinien im E-Commerce auskennt. Denn je nach Produkt, Branche, Land und Region können sich eine ganze Reihe von Eigenheiten ergeben.

In unserem Steuerberater-Netzwerk findet Ihr deutschlandweit zahlreiche Kanzleien, die sich auf den (Online)-Handel spezialisiert haben. Nutzt die präzisen Filtermöglichkeiten bei Eurer Suche und findet Euren perfekten Experten.

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Ob Kunden sich in Eurem Onlineshop mühelos zurechtfinden, einen Kaufvorgang abschließen und im besten Falle bald wiederkommen, hängt maßgeblich vom UI- und UX-Design Eures Shops ab. Doch was ist der Unterschied zwischen UI und UX und worauf solltet Ihr bei der Gestaltung Eures Shops achten? Wir geben hilfreiche Tipps, mit denen Ihr Benutzerfreundlichkeit, Vertrauen und die Conversion Rate Eures Shops steigern könnt.

Was bedeutet UI- und UX-Design?

User Experience Design konzentriert sich auf die Gestaltung von digitalen (Einkaufs-)Erlebnissen. Ein gelungenes UX-Design berücksichtigt verschiedene Faktoren, die dem Kunden ein positives Nutzererlebnis bieten. Dazu gehören beispielsweise eine sinnvolle und intuitive Kategorisierung und Navigation oder ein einfacher und schneller Checkout, der aus einem Interessenten einen Käufer macht. Das User Interface, kurz UI, bezieht sich auf die visuelle Gestaltung des Shops. Dazu gehören z.B. das Layout, Farben, Schriften, Icons und andere visuelle Elemente.

Unausgereiftes UX- und UI-Design birgt nämlich das Risiko, dass Onlineshop-Besucher ihren Einkauf nicht abschließen und möglicherweise nie wieder kommen. Wer sich jedoch an bewährten Standards für Usability und User Experience orientiert, erzielt für das Geschäft zahlreiche Vorteile: Ihr steigert nicht nur Euren Umsatz und Gewinn, sondern zieht auch mehr Neukunden an, da die Absprungraten sinken und die allgemeine Qualität Eures Shops verbessert wird. Zudem könnt Ihr durch gesteigerte Produktivität und die Reduzierung von Supportanfragen sogar Kosten einsparen. Es zahlt sich also aus, in gutes UI- und UX-Design zu investieren.

Unsere nachfolgende Checkliste zeigt Euch, welche Bereiche sich anpassen lassen, um User Experience in Onlineshops entscheidend zu verbessern und welche Erweiterungen aus dem JTL-Extension Store Ihr zur Optimierung Eures JTL-Shops einsetzen könnt.

Eure Checkliste für optimiertes UI- und UX-Design

Design

Besucher brauchen in der Regel nur eine Zehntelsekunde, um sich eine Meinung über Euren Shop zu bilden. In 94% der Fälle ist das Design ein entscheidender Faktor für diesen ersten Eindruck. Folgende Faktoren solltet Ihr daher bei der Gestaltung berücksichtigen:

Eine aufgeräumte Navigation mit sinnvoller Kategorisierung ist das A und O im digitalen Business. Mit unserem Plugin für präzise Merkmalfilter, das Ihr über JTL-Shop Euren Kunden zur Verfügung stellen könnt, finden diese schnell genau das, was sie suchen.Beim Thema Produkte finden ist auch gleich das nächste hilfreiche JTL-Shop Tool angesiedelt: eine fehlertolerante Suche wie z.B. JTL-Search, die selbst bei der Eingabe von Tipp- und Rechtschreibfehlern oder synonym verwendeten Suchbegriffen schnell zum Ziel führt. JTL-Search bietet den großen Vorteil der After Search Navigation, bei der die Suchergebnisse weiter gefiltert werden können, z.B. nach Farbe oder Preis.Stöbern, Finden, Glücksgefühle: Das Plugin Endless / Infinite Scroll für Artikel ermöglicht Euren Kunden ein bequemes Entdecken des Sortiments ohne zusätzliche Klicks und erhöht durch automatisches Nachladen die Shop-Usability.Auch die Gestaltung der Produktseiten sollte kundenorientiert sein: Ein übersichtliches Design, das das Produkt in den Mittelpunkt stellt und gerade so viele Informationen bietet, wie für eine Kaufentscheidung notwendig sind, ist ein Muss. Schaltflächen, die für einen reibungslosen Bestellprozess notwendig sind, müssen hervorgehoben werden und sowohl am Desktop als auch an mobilen Endgeräten leicht zugänglich sein. Hier sind z.B. der „In den Warenkorb”-Button, der Warenkorb selbst sowie der „Bezahlen”-Button von großer Bedeutung.

Das bekannte Credo „Weniger ist mehr” ist also auch beim Shopdesign ein guter Ratgeber, denn nicht alle Features, die technisch oder visuell machbar wären, sind auch für eine übersichtliche und zielgruppengerechte User Experience förderlich. Der OnPage Composer von JTL-Shop hilft Euch auch ohne tiefgehende Programmierkenntnisse einen ansprechenden Shop zu gestalten, der in Sachen Optik und Usability überzeugt. Übrigens: Ein kostenfreies Upgrade auf JTL-Shop 5 bringt automatisch auch viele Usability-Vorteile in Sachen UI und UX mit sich!

Ladezeiten und Optimierung für mobile Endgeräte

Der „Mobile First”-Ansatz hat sich längst zum Standard gemausert, auch im digitalen Handel. Genau deswegen legt JTL-Shop so großen Wert auf responsive Darstellung. Doch neben dem für mobile Endgeräte ausgelegten Design spielen auch schnelle Ladezeiten eine große Rolle. Plugins wie der JTL Speed Optimizer verhelfen zu einem Geschwindigkeits-Boost, mit dem Onlineshopping noch mehr Spaß macht.

Unnötige Klicks und Schritte vermeiden

Apropos Schnelligkeit: Kunden kaufen online, weil sie es gerne bequem haben. Diesem Anspruch muss Euer Shop gerecht werden. Je schneller User finden, was sie suchen, desto besser wirkt sich das auf die User Experience aus. Deshalb ist es wichtig, Euren Kaufprozess auf die nötigsten Schritte einzudampfen und Kunden entspannt und direkt zum Ziel zu führen: Suchen. Finden. Kaufen.

Die Auswahl mag groß sein, aber Ihr liefert genau die Produkte, die Eure Kunden interessieren: Durch intelligentes Up- und Cross-Selling, bei dem Ihr Euren Usern ähnliche oder ergänzende Produkte wie z.B. passendes Zubehör empfehlt, entlastet Ihr Eure Kunden von weiteren Suchanfragen und steigert gleichzeitig Euren Umsatz.Wenn’s drauf ankommt: Sobald Artikel im Warenkorb gelandet sind, beginnt ein unsichtbarer Wettlauf gegen die Zeit. Hier gilt es, Kunden sicher vom Warenkorb zum Kaufabschluss zu bewegen und die Absprungrate kurz vor dem Ziel auf ein Minimum zu reduzieren. Ein müheloser Checkout ist deswegen einer der wichtigsten Faktoren bei der Gestaltung Eures Shops. In JTL-Shop ist der Checkout deswegen auf drei wesentliche Schritte reduziert: Adresseingabe, Versand und Zahlung sowie eine letzte Prüfung beim Bestellabschluss.Noch bequemer und schneller geht es mit dem 1-Click-Checkout in JTL-Shop. Haben Kunden bereits bei Euch bestellt und dabei ein Kundenkonto eingerichtet, können sie beim nächsten Kauf mit nur einem Klick die Bestellung abschließen. Das System übernimmt dazu die bei der vorherigen Bestellung eingegebenen Daten. Diese Option kann z.B. auch direkt auf einer Produktkachel in der Übersicht angeboten werden, um den Einkauf noch zügiger abschließen zu können.Ein Express-Checkout kann übrigens auch automatisch über unterschiedliche
Zahlungsdienstleister erfolgen. Anbieter, wie PayPal, Amazon oder Apple Pay ersparen Euren Kunden dabei die Eingabe persönlicher Daten und führen den Zahlungsvorgang dabei in wenigen Schritten durch. Generell ist es ratsam, Kunden unterschiedliche Zahlungsdienstleister anzubieten, da diese unterschiedliche Präferenzen haben. Passende Lösungen hierfür findet Ihr ebenfalls im JTL-Extension Store.

️Rezensionen als Vertrauensstifter – Social Proof

Ob Sternebewertung, ausführliche Rezension oder ein Trusted Shops Siegel: Menschen interessieren sich für die Erfahrungen anderer. Tatsächlich sind Kundenbewertungen für mehr als die Hälfte der Onlineshopper die wichtigste Informationsquelle vor dem Kauf. Mit dem kostenfreien Plugin Trusted Shops Easy Integration implementiert Ihr Europas bekanntestes Symbol für Sicherheit und Service in Eurem Shop und könnt gleichzeitig authentische Rezensionen und Bewertungen sammeln und vermarkten. Im Blogbeitrag „Greift nach den Sternen! So kommt Ihr zu mehr Kundenbewertungen” haben wir zusätzlich weitere Tipps zum Thema „Onlineshop- und Produktbewertungen” für Euch auf Lager.

️Fragen beantworten, bevor sie gestellt werden – FAQ und Hilfeseiten

Wenn Kunden zu lange über eine Kaufentscheidung nachdenken müssen und in Eurem Shop keine Antworten auf ihre Fragen finden, führt dies meist zum Kaufabbruch. Deshalb haben sich Hilfeseiten und FAQs auf den Produktdetailseiten als nützliches Instrument erwiesen. Sie liefern erhellende Antworten auf die häufigsten Fragen auf Kundenseite und senken damit nicht nur die Hürden im Kaufprozess, sondern minimieren auch Supportanfragen. Das spart wiederum wertvolle Zeit und damit auch personelle Ressourcen.

Das Auge kauft mit – Investition in UI- und UX Design lohnt sich!

Ihr seht: UI- und UX Design kann auf dem Weg zur abgeschlossenen Bestellung das Zünglein an der Waage sein. Ein durchdachtes User Interface und eine positive User Experience belohnen mit höheren Conversion Rates, stärkerer Kundenbindung und letztendlich mit mehr Umsätzen. Ein ansprechendes UI- und UX Design ist also nicht nur ein ästhetischer Aspekt, sondern ein entscheidender Vorteil gegenüber Euren Mitbewerbern.

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black friday sondersupport onlineshopping nqPc3a

Wie jeden November läutet auch diesmal der Black Friday die – für die meisten Händler – umsatzstärkste Zeit des Jahres ein. Sowohl im E-Commerce als auch im stationären Handel nutzen viele Kunden den Startschuss für die Vorweihnachtszeit, um auf Schnäppchenjagd zu gehen. Da die Auftragsspitzen an diesem Tag für Euch eine besondere Herausforderung sein können, möchten wir Euch dabei unterstützen, dass alles glattläuft: Daher haben wir für den Black Friday selbst sowie für den darauffolgenden Samstag einen erweiterten Support für Euch eingerichtet.




Unser Black Friday-Support für Euch:

24.11.2023 – 08:30 bis 19:00 Uhr

25.11.2023 – 09:00 bis 17:00 Uhr


Der Support an den beiden Tagen ist kostenfrei – unabhängig von Eurem gebuchten Tarif.

Und so geht’s:

An besagtem Freitag und Samstag tragt Ihr einfach „BLACK FRIDAY SUPPORT“ im Betreff Eures Tickets ein, das Ihr wie gewohnt im JTL-Kundencenter erstellt. Mitarbeiter aus jedem Supportbereich setzen alles daran, Euch so schnell wie möglich weiterzuhelfen. Zusätzlich haben wir eine temporäre Hotline eingerichtet, die Ihr im Notfall nutzen könnt: 02433 8056803

Um möglichst all unseren Kunden helfen zu können, werden wir die Tickets und Anrufe nach Dringlichkeit priorisieren. Daher bitten wir Euch, die Hotline nur bei akuten Problemen zu nutzen, die aufgrund des erhöhten Bestellaufkommens auftreten, z.B. bei Ausfall des Bestell- oder Auslieferungsprozesses.

Woher kommt der Black Friday? Vom US-Feiertag zum globalen Shopping-Phänomen

Traditionell wird in den USA am vierten Donnerstag im November im Kreis der Familie Thanksgiving gefeiert. Für ein verlängertes Wochenende nehmen sich viele den darauffolgenden Freitag frei und nutzen den Tag, um erste Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Auch wenn er hierzulande kein Brückentag ist, so hat sich der Black Friday auch bei uns zum beliebten Shopping-Tag entwickelt – und das sowohl im stationären als auch im Onlinehandel.

Auch wer nicht schon die Päckchen unterm Tannenbaum im Blick hat, nutzt den Black Friday oftmals für kleine oder größere Anschaffungen. Und das kann sich lohnen, denn schließlich locken an diesem Tag an jeder Ecke Angebote – von stark reduzierten Preisen über kostenfreien Versand bis hin zur 0%-Finanzierung.

Mit smarten JTL-Shop-Funktionen Kunden zum Kauf animieren

Es gibt viele Möglichkeiten, die Besucher Eures Shops auf Eure Black Friday-Angebote aufmerksam zu machen. Mit JTL-Shop 5 könnt Ihr z.B. individuelle Preise und Rabatte einstellen und den Blick Eurer Kunden auf bestimmte Artikel lenken. Legt mit der Sonderpreisfunktion zeitlich begrenzte Angebote fest oder variiert die Preise je nach Kundengruppe. Zudem könnt Ihr ausgesuchte Artikel mit Boxen oder Overlay-Grafiken optisch hervorheben, sodass sie Kunden schneller ins Auge springen.

Zusätzlich lohnen sich natürlich auch Social-Media-Posts und eine erweiterte Anzeigenschaltung auf diversen Kanälen. Mit einem Newsletter, der über aktuelle Angebote informiert, könnt Ihr außerdem Bestandskunden einen Besuch in Eurem Shop schmackhaft machen.

Jetzt gilt: Füllt Eure Lager, greift tief in die Aktionskiste und nutzt die Kauflust am Black Friday, um Eure Umsätze zu maximieren. Mit unserem Black Friday-Support stehen wir an Eurer Seite und halten Euch den Rücken frei!

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tls1 3 windows 11 sicherheitsupdate jtl shop MbVDAX

Wer seinen JTL-Shop bei einem Drittanbieter hostet und das Betriebssystem Windows 10 nutzt, sollte folgendes auf dem Schirm haben: Zum Jahreswechsel werden die ersten Anbieter die Umstellung auf das Sicherheitsprotokoll TLS 1.3 einleiten. Was das genau ist und welche Auswirkungen das auf Eure Systeme haben wird, erklären wir in diesem Beitrag.

Umstellung auf TLS 1.3 – das müsst Ihr jetzt tun

JTL-Shop-User, deren Hosting von einem Drittanbieter übernommen wird, sollten sich zeitnah darüber informieren, ob der Drittanbieter eine Umstellung auf „TLS 1.3 Only“ plant. In diesem Falle würde er ausschließlich dieses Sicherheitsprotokoll unterstützen. Falls ja, benötigen JTL-Shop-User ab dem Zeitpunkt der Umstellung mindestens Windows 11 bzw. Windows Server 2022 als Betriebssystem. Wer JTL-Wawi noch auf einer Vorgängerversion installiert hat, sollte das Update möglichst zeitnah einplanen. Für TLS 1.3 müsst Ihr außerdem mindestens die Versionen 1.7.14.0 bzw. 1.8.6.0 von JTL-Wawi installiert haben. So weit zu den konkreten To-dos, aber welche Hintergründe hat die Umstellung und was genau ist TLS?

TLS – kurz erklärt

TLS steht für „Transport Layer Security“. Dabei handelt es sich um ein Verschlüsselungsprotokoll, das für die Sicherung internetbasierter Kommunikation verwendet wird. Die Verschlüsselungstechnologie wurde 1999 erstmals eingeführt und ist inzwischen Standard im World Wide Web. Nicht zuletzt bildet sie auch die Grundlage für das HTTPS-Kommunikationsprotokoll, das nahezu jeder Website-Anbieter heutzutage für seine Domain nutzt.

TLS 1.2 ist seit seiner Einführung 2008 inzwischen in die Jahre gekommen. In den letzten Monaten sind erste Hosting-Betreiber daher auf das neue TLS 1.3 gewechselt. Bei Webshop-Hostings dient TLS dazu, die Verbindung zwischen dem Webbrowser des Users und dem Webshop-Server abzusichern. Gegenüber seinem Vorgänger bietet es in sicherheitstechnischer Hinsicht klare Vorteile:

Modernere Verschlüsselungsalgorithmen sorgen für Vertraulichkeit und Integrität.Webbrowser nutzen SSL/TLS-Zertifikate, um die Identität eines Webshops zu überprüfen. Mit TLS 1.3 wird es noch schwieriger, diese zu fälschen oder zu kompromittieren.Die neue TLS-Version bringt Website-Betreibern außerdem eine verbesserte Performance.

Anbieter, die auf TLS 1.3 umstellen, werden die Vorgängerversion TLS 1.2 weiterhin, voraussichtlich bis Ende 2026, unterstützen. Wer jedoch JTL-Wawi in Verbindung mit Windows 10 nutzt, sollte sich zeitnah auf einen Wechsel zur neuen Version des Betriebssystems einstellen. Darüber hinaus gibt es, wie bereits oben erwähnt, auch Anbieter, die mit „TLS 1.3 Only“ nur das aktuelle Sicherheitsprotokoll unterstützen.

Warum ist ein Wechsel auf Windows 11 notwendig?

Das neue TLS 1.3 wird seitens Windows 10 zwar von üblichen Webbrowsern unterstützt, jedoch nicht von Microsofts Entwicklungsplattform .NET Framework, eine Middleware, welche die technische Grundlage zahlreicher Anwendungen bildet, darunter auch die der JTL-Systeme. Wechselt ein Hosting-Anbieter auf „TLS 1.3 Only“, ist eine Warenwirtschaft, die auf Windows 10 installiert ist, nicht mehr in der Lage, die Synchronisation mit dem Shop durchzuführen. Um sicherzustellen, dass Euer Shop weiterhin problemlos funktioniert, ist Windows 11 bzw. Windows Server 2022 also Mindestvoraussetzung. Microsoft hat Windows 11 veröffentlicht, das TLS 1.3 unterstützt. Alternativ könnt Ihr auch in Betracht ziehen, zu einem anderen Hosting-Anbieter zu wechseln, der TLS 1.2 noch unterstützt. Das wäre jedoch nur eine mittelfristige Lösung, denn ältere Windows-Versionen, einschließlich Windows 10 bzw. Windows Server 2019 und älter, entsprechen nicht mehr den aktuellsten Sicherheitsstandards.

Es ist also nicht zuletzt auch ratsam, ein möglichst aktuelles Betriebssystem zu nutzen, um Eure Onlineshop-Sicherheit zu gewährleisten. Spätestens Ende Oktober 2025, wenn Windows 10 sein „End of Life“ erreicht hat, ist auch die Deadline für die Umstellung auf TLS 1.3 abgelaufen. Handelt also lieber jetzt als später!

Software-Sicherheit geht nicht ohne Software-Aktualität

Neben der Gewährleistung guter Usability und Effizienz ist der Faktor Software- und Datensicherheit mit Abstand der wichtigste Grund, Euch regelmäßig um Updates zu kümmern. Das bringt auf den ersten Blick zwar keinen direkten Gewinn für Euren Handel, bildet jedoch die Grundvoraussetzungen für unternehmerischen Erfolg. Schließlich ist das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern im E-Commerce eine der wertvollsten Währungen überhaupt.

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Ab sofort ist JTL-Wawi 1.8 in der Stable Version verfügbar – und sie steht ganz im Zeichen von JTL-eazyAuction und vielen neuen Möglichkeiten rund um das Thema Marktplatz- und Multichannel-Handel. Denn neben Amazon und eBay sind jetzt auch Anbindungen zu Otto.de, Kaufland (Deutschland, Tschechien, Slowakei), voelkner und MediaMarktSaturn als Stable Version verfügbar. In der Warenwirtschaft selbst sowie der dazugehörigen App haben wir ebenfalls Hand angelegt und viele Wünsche der JTL-Community umgesetzt. In diesem Beitrag erfahrt Ihr, was Euch mit dem Release von JTL-Wawi 1.8 alles erwartet. 

Here we grow – das ist neu in JTL-eazyAuction

Neue Marktplatzanbindungen

Es war noch nie so leicht, seinen Multichannel-Handel auszubauen. JTL-eazyAuction ermöglicht es Euch, mit gleich vier neuen Marktplatzanbindungen Euren Kundenstamm erheblich zu erweitern und international durchzustarten. Die Marktplätze Otto.de, Kaufland (Deutschland, Tschechien, Slowakei), voelkner und MediaMarktSaturn stehen jetzt für Euch bereit. Darüber hinaus könnt Ihr auch die Schnittstellen zu Conrad (Open Beta) sowie Check24 und Cdiscount (Closed Beta) in der kostenfreien Betaversion innerhalb Eurer Warenwirtschaft nutzen.

Bessere Bedienbarkeit

Auch wenn Ihr nun mehrere Marktplätze bespielt, heißt das nicht, dass es komplizierter wird – ganz im Gegenteil. Denn mit der neuen Version haben wir die Verwaltung über JTL-Wawi vereinheitlicht. Jede der neuen Marktplatzanbindungen managt Ihr nach ein und demselben Workflow.

Eure Vorteile im Überblick:

Verkaufskanalverwaltung mit einheitlichem WorkflowKomfortable Pflege der ArtikeldatenKein Update von JTL-Wawi bei neuen Marktplätzen notwendigMarktplatzlizenzen selbst buchen, verwalten, kündigen

Lizenzabgleich erfordert ab sofort eine Verknüpfung zum JTL-Kundencenter

Die Nutzung lizenzpflichtiger Produkte erfordert einen Lizenzabgleich. Ab JTL-Wawi 1.8.7.3 funktioniert dieser Abgleich nicht mehr über den ursprünglichen Lizenzschlüssel von JTL-Wawi. Daher ist es nun notwendig, JTL-Wawi für den Zugriff auf die Lizenzinformationen in Eurem JTL-Kundenkonto zu autorisieren. Falls Ihr JTL-Wawi mit lizenzpflichtigen Produkten oder Modulen nutzt, müsst Ihr sie im Rahmen des Updates JTL-Wawi erstmalig oder erneut mit Eurem JTL-Kundencenter verbinden. Dazu benötigt Ihr Eure Zugangsdaten zum JTL-Kundencenter (Firmenlogin).

Bitte prüft genau, in welchem JTL-Kundenkonto Eure Lizenzen liegen, um Eure JTL-Wawi mit dem richtigen Kundenkonto zu verbinden. Die Nutzung eines JTL-Kundenkontos mit mehr als einer JTL-Wawi-Datenbank (Mandant) ist nicht möglich. Ihr benötigt für jeden Mandanten ein separates JTL-Kundenkonto.

Hinweis für Kunden mit einer komplexeren Infrastruktur: Es wird in Kürze eine Wawi-Version geben, die eine Reihe von Features enthält, welche das Verwalten mehrerer JTL-Wawi-Mandanten und Kundenkonten erheblich verbessert. Beispiel: Kunden mit einer eigenständigen Staging-Umgebung oder mit Mehr-Firmen-Mehr-Mandaten-Konstellationen.

Wie verknüpfe ich JTL-Wawi mit meinem JTL-Kundenkonto?Wie gehe ich vor, wenn meine Lizenzen in mehreren JTL-Kundenkonten verteilt liegen?Wie betreibe ich eine Test/Staging-Umgebung?Bei JTL registrieren

Offen für Neues

Ihr möchtet einen Marktplatz anbinden, der bei JTL-eazyAuction noch nicht gelistet ist? Kein Problem! Denn mit der von uns neu entwickelten Schnittstelle SCX (Sales Channel Extension) habt Ihr die Möglichkeit dazu. Wer dabei Unterstützung benötigt, kann sich seine Wünsche von unseren Servicepartnern erfüllen und Anbindungen zu beliebigen Marktplätzen erstellen lassen. Wenn Ihr mehr darüber wissen möchtet, könnt Ihr jederzeit unser Sales-Team kontaktieren!

Details zu den Konditionen, dem kostenfreien Testzeitraum sowie den weiteren Einsatzmöglichkeiten und Funktionen findet Ihr auf unserer neuen Produktseite von JTL-eazyAuction.

The one for the Road – was ist neu in der JTL-Wawi-App?

Ob auf Geschäftsreise, beim Kundentermin oder auf dem Weg in die Mittagspause – mit der JTL-Wawi App habt Ihr Eure Warenwirtschaft immer griffbereit. Um Euch Euren Arbeitsalltag noch einfacher zu machen, sind wir den Wünschen aus der JTL-Community nachgekommen und haben einige Funktionen integriert und optimiert:

Erweiterte Artikelansicht: Wir haben die Artikelansicht um viele nützliche Informationen ergänzt. Zusätzlich zu Brutto- und Einkaufspreisen aller Lieferanten werden nun auch UVPs und eigene Felder angezeigt.Statistikvorlagen: Einen schnellen Überblick der wichtigsten KPIs findet Ihr ab jetzt auf dem Dashboard. Statistikvorlagen, die Ihr am PC in Eurer Warenwirtschaft angelegt habt, lassen sich nun mit der App nutzen.Notizen bearbeiten: Auch von unterwegs aus könnt Ihr einfach alle wichtigen Infos, die Ihr Euch für Kunden oder Aufträge notiert habt, ganz bequem editieren.Filter- und Sucheinstellungen: Ihr möchtet bei sich wiederholenden Anwendungsfällen nicht immer wieder aufs Neue die gleichen Angaben bei Such- und Filterfunktionen eintragen? Müsst Ihr auch nicht mehr, denn diese Einstellungen werden jetzt automatisch gespeichert.Anhänge öffnen: Mit dem Release von JTL-Wawi 1.8 könnt Ihr Anhänge in Aufträgen auch auf Eurem Handy oder Tablet öffnen.

Das „Herz” Eures Handels – was ist neu in JTL-Wawi?

Auch unser Herzstück JTL-Wawi ist von unseren fleißigen Entwicklern aufgemöbelt worden und kann sich mit einigen neuen Features sehen lassen. Ihr habt sie Euch gewünscht, wir haben geliefert:

Bestellvorschlag: Umlagerungen, die sich aus einem Bestellvorschlag ergeben, können jetzt problemlos in eine einzige Lieferung integriert werden. Wenn das Ziellager und die Versandart übereinstimmen, werden Zentral- und Warenlager nun mit nur einem Transportvorgang beliefert – ebenso bei Waren, die über einen Bestellvorschlag eingekauft wurden.Mahnwesen: Ab sofort könnt Ihr für die Erstellung und den Versand von Mahnungen mit JTL-Workflows einen eigenen Prozess festlegen. So müsst Ihr Euch nicht mehr um unbezahlte Rechnungen kümmern, sondern regelt alles über das Automatisierungstool.Umsatzsteuerbefreiung: Auch innerhalb Deutschlands gibt es je nach Region Besonderheiten zu beachten. Um Euch den Handel dort zu erleichtern, könnt Ihr nun in den Auftragsdaten im Reiter Details bei „Sonderbehandlung“ angeben, ob die Ware umsatzsteuerfrei sein soll.

Das kommt als nächstes: JTL-Wawi-API

Mit JTL-Wawi 1.8 wird bald auch die Open Beta-Version der JTL-Wawi API verfügbar sein. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: So lassen sich mit der Programmierschnittstelle maßgeschneiderte Multichannel-Lösungen entwickeln – von kleinen individuellen Funktionen bis hin zu umfangreichen Geschäftsprozessen. Egal ob Ihr selbst technisch versiert seid oder Unterstützung aus unserem Servicepartner-Netzwerk in Anspruch nehmen möchtet: Mit der JTL-Wawi API werdet Ihr die Möglichkeit haben, Euren E-Commerce exakt auf Eure Ansprüche zuzuschneiden. Mehr zur JTL-Wawi API gibt es in unserem Blogbeitrag.

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Das Jahr geht schon wieder dem Ende zu und damit stehen die umsatzstärksten Monate im Onlinehandel an. Rund 15 Prozent des Jahresumsatzes werden im Jahresendgeschäft erzielt. Wer Bücher oder Spielwaren verkauft, macht üblicherweise sogar ein Viertel seines Umsatzes im November und Dezember. Nicht nur die bevorstehende Weihnachtszeit lässt die Verkaufszahlen steigen. Besondere Rabatt-Tage, wie der Black Friday und Cyber Monday, sorgen ebenfalls für sehr steile Anstiege der Verkäufe innerhalb weniger Tage.

„Kräfte schonen und Effizienz steigern!“, so lautet deshalb jetzt die Devise für viele Onlinehändler. Um diese anstrengende Zeit zu meistern und so lukrativ wie möglich zu gestalten, haben wir hier 10 Tipps für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft zusammengestellt.

10 Tipps für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft:

1. Kulante Umtauschfristen einräumen

Ein großer Stressfaktor im Weihnachtsgeschäft ist der hohe Andrang innerhalb weniger Wochen. Gebt Euren Kunden einen Anreiz, die Bestellungen schon früh zu erledigen. Mit besonderer Kulanz, z.B. Umtauschmöglichkeit bis Januar, gewinnt Ihr Frühkäufer für Euch.

2. Lieferzeiten transparent und prominent kommunizieren

Passt die Angabe Eurer Lieferzeiten für die Weihnachtszeit an. Berücksichtigt werden sollten Faktoren wie Lagerbestand, Aufwand, die Bestellungen versandfertig zu machen (Geschenkverpackung), erhöhtes Bestellaufkommen und wann und wie häufig Euer Logistiker Sendungen abholt. Genau kommunizierte Lieferzeiten und letzte Bestellmöglichkeit für Weihnachtsgeschenke erhöhen die Kundenzufriedenheit.

3. Sendungsstatus mitteilen

Die Möglichkeit, den Sendungsstatus zu verfolgen, wird von Kunden das ganze Jahr erwartet. Bei der Bestellung von Geschenken, die zu einem bestimmten Zeitpunkt eintreffen müssen, gewinnt diese Leistung noch mehr an Relevanz. Deshalb könntet Ihr die Sendungsverfolgung prominent auf Eurer Webseite kommunizieren oder auf dhl.de verlinken. Mit JTL-Track&Trace habt Ihr innerhalb Eurer Warenwirtschaft die Staus Eurer Sendungen stets im Blick.

4. Günstige und schnelle Versandoption Warenpost nutzen

Falls Ihr kleine und leichte Produkte verkauft, solltet Ihr auf jeden Fall auch die Warenpost für Euer Weihnachtsgeschäft nutzen. Sie verbindet perfekt die Vorteile von Brief und Paket zu einem günstigen Preis. Aufgrund des Sendungsformats ist es möglich, die Warenpost auch in den Briefkasten zu werfen. Hier findet Ihr alle Vorteile der Warenpost:

5. Alternative Zustellorte anbieten

Mit dem Angebot alternativer Zustellorte, wie die Abgabe beim Nachbarn, am gewählten Ablageort, in der Packstation oder in der nächsten Filiale, gebt Ihr Euren Kunden die Sicherheit, dass ihre Sendung rechtzeitig ankommt. Vor allem die Option „Packstation“ ist attraktiv, da hier die Pakete rund um die Uhr 7 Tage die Woche abgeholt werden können.

6. Bestimmung des Liefertages für die Zustellung anbieten

Bietet die Auswahl eines Liefertages für den Paketempfang an. Gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit sind Eure Kunden dankbar, wenn sie wissen, dass sie einen Tag für den Empfang wählen können, an dem sie sowieso zuhause sind.

7. Rücksendungen wegen Unzustellbarkeit vermeiden

Aufgrund fehlerhafter Adressen oder unzureichender Angaben an der Wohnungstüre treten sehnlichst erwartete Geschenke manchmal leider wieder den Rückweg in Euer Lager an. Das ist ärgerlich für Eure Kunden und für Euch. Den daraus entstehenden Mehraufwand könnt Ihr Euch mit dem Service Filial-Routing von DHL sparen. Denn mit diesem Service können unzustellbare Sendungen – sowohl Pakete als auch Warenpost – am nächsten Werktag in der Filiale abgeholt werden.




Filial-Routing von DHL mit JTL-Shipping

Die Aktivierung des Filial-Routing Services über JTL-Shipping ist denkbar einfach. Ihr müsst nur zur Versandart navigieren und den entsprechenden Haken bei Filial-Routing setzen. Im Falle der Unzustellbarkeit wird die Sendung in die nächste Filiale umgeleitet und kann dort sieben Werktage lang abgeholt werden.

Mehr zu den Vorteilen erfahrt Ihr in unserem Blogartikel.

8. Kundenfreundliche Retourenmöglichkeiten gewähren

Transparente und kundenfreundliche Retourenoptionen sind für den Einkauf zum Jahresende besonders wichtig. Wer unsicher ist, ob das Geschenk Oma, Opa oder der besten Freundin gefallen wird, kann sich leichter entscheiden, wenn die Rücksendung einfach und ggf. darüber hinaus sogar noch kostenfrei ist.

9. Klimafreundlichen Versand nutzen und kommunizieren

Klimaschutz ist selbstverständlich das ganze Jahr lang wichtig. Doch bei besonders hohem Versandaufkommen bringt die Einsparung von CO2 noch mehr als sonst. Grundsätzlich gilt: DHL bietet Euch als klimafreundlichster Paket- und Briefdienstleister der Branche einen möglichst niedrigen CO2-Fußabdruck im nationalen Warenversand an. Außerdem bietet DHL die meisten Empfängerservices an, um zusätzliche Wege aufgrund mehrfacher Zustellungsversuche zu vermeiden.

Bereits seit 2011 habt Ihr die Möglichkeit, den Service GoGreen zu buchen. Wer für einen geringen Aufpreis GoGreen wählt, kompensiert CO2 für nationale und internationale Pakete und Warenpost durch zertifizierte Offsetting-Projekte nach dem Goldstandard.

Mit GoGreenPlus geht Ihr noch einen Schritt weiter: GoGreen Plus zielt auf Vermeidung von CO2 statt nachträglicher Kompensation. Durch zusätzliche Investitionen in das deutsche Logistiknetz von Deutsche Post und DHL, z.B. im Bereich Elektromobilität, leistet Ihr Euren Beitrag zur Emissionsvermeidung.

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit im Versand lest Ihr in unserem Blogbeitrag.

10. Kommunikation optimieren

Zeit ist im Weihnachtsgeschäft besonders knapp. Deshalb lohnt es sich, alle Services, die beim Weihnachtseinkauf besonders wichtig für Eure Kunden sind, prominent auf der Seite zu platzieren. Auch bietet es sich an, die FAQs um die typischen Fragen zum Weihnachtshopping zu ergänzen. Lieferzeiten, Rückgabe- und Retourenoptionen gehören hier dazu. Fragen wie: „Bis wann muss ich bestellen, damit mein Geschenk rechtzeitig ankommt?“ oder: „Kann ich auch nach Weihnachten noch umtauschen?“, müsst Ihr so nicht hundertfach persönlich beantworten.

Bestens vorbereitet

Wer beim Jahresendspurt einen starken Partner an seiner Seite wissen will, kann sich auf den Testsieger der Stiftung Warentest verlassen: DHL sorgt mit einer extra starken Fahrzeugflotte und zusätzlich eingestellten Kräften dafür, dass alle rechtzeitig versandten Sendungen Eure Kunden pünktlich zu Weihnachten erreichen.

Wir wünschen Euch ein stressfreies Weihnachtsgeschäft und einen erfolgreichen Jahresendspurt!

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Die Stable-Version von JTL-Wawi 1.8 steht in den Startlöchern. Ab dem 07. November 2023 wird sie zum Download bereitstehen. Die Warenwirtschaft hat u.a. Neuerungen bei den Bestellvorschlägen und JTL-Workflows im Gepäck. Das größte Highlight ist aber zweifellos die Anbindung neuer Marktplätze in JTL-eazyAuction – darunter Kaufland (Deutschland, Tschechien, Slowakei), Otto.de, voelkner und MediaMarktSaturn. Im Interview erzählt uns Entwickler Ronny, was Händler in Zukunft erwartet.




07.11.23: Stable Release JTL-Wawi 1.8

JTL: Hallo Ronny! Bitte erzähl uns kurz, was sich mit dem Stable Release von JTL-Wawi 1.8 in Bezug auf JTL-eazyAuction verändern wird.

Ronny: Die größte Veränderung ist, dass jetzt neue Marktplatzanbindungen zu Kaufland (Deutschland, Tschechien, Slowakei), Otto.de, voelkner und MediaMarktSaturn hinzukommen. Diese waren bisher schon im Open Beta-Status verfügbar und werden jetzt stable. Außerdem wird mit dem Release die Schnittstelle SCX (Sales Channel Extension) verfügbar sein, über die Partner selbstständig Marktplätze anbinden und ihren Kunden zur Verfügung stellen können. Auch einige „Quality of Life“-Verbesserungen kommen hinzu. Z.B. ist mit der neuen Version die Pflege der Artikeldaten für die Marktplätze deutlich komfortabler. Händler können sich jetzt im System besser zurechtfinden und Artikel schneller konfigurieren. Außerdem haben wir das ganze Thema Lizenzen angepackt: Händler müssen Lizenzen für Marktplatzanbindungen ab dem Stable Release im JTL-Kundencenter buchen und können diese selbstständig verwalten. Dieser komplette Self-Service war vorher nicht möglich.

Lizenzabgleich erfordert ab sofort eine Verknüpfung zum JTL-Kundencenter

Die Nutzung lizenzpflichtiger Produkte erfordert einen Lizenzabgleich. Ab JTL-Wawi 1.8.7.3 funktioniert dieser Abgleich nicht mehr über den ursprünglichen Lizenzschlüssel von JTL-Wawi. Daher ist es nun notwendig, JTL-Wawi für den Zugriff auf die Lizenzinformationen in Eurem JTL-Kundenkonto zu autorisieren. Falls Ihr JTL-Wawi mit lizenzpflichtigen Produkten oder Modulen nutzt, müsst Ihr sie im Rahmen des Updates JTL-Wawi erstmalig oder erneut mit Eurem JTL-Kundencenter verbinden. Dazu benötigt Ihr Eure Zugangsdaten zum JTL-Kundencenter (Firmenlogin).

Bitte prüft genau, in welchem JTL-Kundenkonto Eure Lizenzen liegen, um Eure JTL-Wawi mit dem richtigen Kundenkonto zu verbinden. Die Nutzung eines JTL-Kundenkontos mit mehr als einer JTL-Wawi-Datenbank (Mandant) ist nicht möglich. Ihr benötigt für jeden Mandanten ein separates JTL-Kundenkonto.

Weiterführende Infos im JTL-Guide
Wie verknüpfe ich JTL-Wawi mit meinem JTL-Kundenkonto?Wie gehe ich vor, wenn meine Lizenzen in mehreren JTL-Kundenkonten verteilt liegen?Wie betreibe ich eine Test/Staging-Umgebung?Bei JTL registrieren

JTL: Was sind aus Deiner Sicht die größten Vorteile, die JTL-eazyAuction mit dem Release bereithält?

Ronny: Der größte Vorteil ist, dass der Händler bei allen Marktplatzanbindungen nur einem Prozess in JTL-Wawi folgen muss, um seine Artikel für die Marktplätze vorzubereiten, oder um Bestellungen von den Marktplätzen zu importieren und zu verarbeiten. So können nun auch recht einfach neue Marktplätze für JTL-Wawi bereitgestellt werden. Es wird zukünftig nicht mehr nötig sein, eine neue Version von JTL-Wawi zu installieren, um weitere Marktplatz-Schnittstellen zu bedienen.

Ein weiterer Vorteil ist natürlich die neue Schnittstelle SCX selbst, die wir für Marktplätze und Partner bereitstellen. Diese ermöglicht es nun, sich eigenständig an die Welt von JTL anzubinden. Wir arbeiten bereits mit Marktplatz-Betreibern zusammen, die ihrerseits daran arbeiten, bald in JTL-Wawi verfügbar zu sein. Diese werden dann auch für alle Händler mit JTL-eazyAuction-Tarif in JTL-Wawi einsatzbereit sein und können genau nach demselben Schema wie Kaufland, Otto und allen anderen neuen Marktplätzen genutzt werden.

JTL: Nach welchen Kriterien wählt Ihr die Marktplätze aus, die angebunden werden sollen?

Ronny: Wir richten uns da ganz nach der Nachfrage der Händler bzw. unserer Nutzer. Wir starten mit den großen Playern im deutschen Markt, um die besten und attraktivsten Umsatzmöglichkeiten zu bieten. Dann gibt es noch JTL-Servicepartner, die im Auftrag von Kunden Schnittstellen bauen. Das heißt, da kommt ein Händler, der sagt „Hey, ich würde gerne auf Marktplatz xy verkaufen, kannst Du mir das in den JTL-Systemen ermöglichen?“ Und diese Service- und Technologiepartner bauen dann konkret im Auftrag des Händlers eine Schnittstelle, die sie dann bereitstellen. Das betrifft vor allem Nischen-Marktplätze, die ein ganz bestimmtes Sortiment anbieten.

JTL: Seit wann seid Ihr mit der Entwicklung der neuen Features beschäftigt und welche Hürden musstet Ihr meistern?

Ronny: Ich glaube die Idee wurde 2018/19 geboren, auf einem JTL-Inside war das ein großes Thema. Da kam dann auch das Thema Lizenzen ins Spiel. Denn der große Wunsch von Händlern war, dass sie ihre Marktplatzkonten selbstständig kündigen können, statt über den Support gehen zu müssen. Hier haben wir dann noch mal extra viel Entwicklungsarbeit reingesteckt, damit das sauber läuft. Und für uns im eazyAuction-Team hatte das den Vorteil, dass wir die bestehenden Marktplätze rund machen konnten. Jeden Marktplatz, den wir angebunden haben, mussten wir kennenlernen und verstehen, inklusive aller Eigenheiten, um dann die Schnittstelle so zu bauen.

JTL: Welche unterschiedlichen Anforderungen mussten berücksichtigt werden?

Ronny: Die Herausforderung bestand vor allem darin, dass jeder Marktplatz technisch betrachtet sein eigenes Süppchen kocht, also eigene Prozesse und Regeln hat. In JTL-Wawi funktionieren die Marktplätze (ausgenommen Amazon und eBay) nun im Kern identisch. Die Arbeitsschritte zur Angebotserstellung und Auftragsabwicklung unterscheiden sich nicht mehr innerhalb der Marktplätze.

Bei den neuen Marktplatzanbindungen sollte es für den Händler wirklich einen einheitlichen Prozess geben. Sobald er diesen einmal verstanden hat, kann er auf jedem Marktplatz listen.

JTL: Worauf habt Ihr bei der Entwicklung besonderen Wert gelegt?

Ronny: Darauf, dass wir keine Sonderlocken implementieren. Das war sehr wichtig. Bei den neuen Marktplatzanbindungen sollte es für den Händler wirklich einen einheitlichen Prozess geben. Sobald er diesen einmal verstanden hat, kann er auf jedem Marktplatz listen.

JTL: Wird es einzelne Tools oder Funktionen nur für ganz bestimmte Marktplätze geben?

Ronny: Jein. Die neue Schnittstelle ist mit JTL-Wawi 1.8 nicht fertig. Der ganze Entwicklungspfad, den wir bisher beschritten haben, hat immer dazu geführt, dass wir sehr wohl einzelne Prozesse bei unserer Schnittstelle ermöglicht haben, die aktuell nur von einem Marktplatz gefordert werden. Ein Beispiel ist z.B. Otto. Dieser Marktplatz fordert beim Setzen des Versands, dass direkt das Retouren-Label mit angegeben wird. Da sind sie aktuell die einzigen. Aber wir haben es geschafft, das ganze so zu implementieren, dass theoretisch jeder andere angebundene Marktplatz davon Gebrauch machen könnte. Das heißt, wenn neue Funktionalitäten entstehen, kann es schon sein, dass ein Marktplatz besondere Anforderungen hat, und wir das als so wichtig erachten, dass wir es als generelles Feature verfügbar machen.

Auch ein schönes Beispiel: Der JTL-Amazon-Lister, der heute noch ein eigenes Tool in JTL-Wawi ist, ist aktuell noch in der Closed Beta-Phase. Nach dem Stable Release der 1.8 werden wir einen stärkeren Fokus darauf setzen, um ihn schnellstmöglich verfügbar zu machen.




Warum ist Marktplatzverkauf so wichtig für den Gesamtprofit Eures Handels?

Mehr Infos im Blogbeitrag:
Die Zukunft des E-Commerce: Warum Multichannel-Handel unverzichtbar ist

JTL: Welche Herausforderungen müssen Händler heutzutage meistern, wenn sie auf Marktplätzen verkaufen wollen? Wie sollen die Neuerungen in JTL-eazyAuction dabei helfen, diese Herausforderungen zu managen?

Ronny: Der Markt wächst sehr schnell. Viele Webshops expandieren zu Marktplätzen, und für Händler gibt es zahllose Möglichkeiten, neue Absatzwege zu erschließen. Die Herausforderung ist es, den Markt im Blick zu behalten, schrittzuhalten und keine Chance zu verpassen. Jeder Marktplatz hat seine eigenen Regeln, die er anwendet, damit ein Händler dort überhaupt verkaufen kann. Wir bündeln das soweit es geht durch unsere neue Schnittstelle und bieten jetzt die Möglichkeit, ganz schnell auf all die unterschiedlichen Marktplätze zu expandieren.

JTL: Welche Vorteile hat JTL-eazyAuction gegenüber anderen ERP-Marktplatzanbindungen?

Ronny: JTL-eazyAuction integriert sich perfekt in das ganze JTL-Ökosystem. Außerdem ist die Einstiegshürde sehr gering. Es kostet nicht viel, es einfach auszuprobieren, und dann mit JTL zu wachsen. Das heißt, eine neue Marktplatzanbindung ist in wenigen Minuten eingerichtet. Und wenn man expandieren möchte, gibt es viele Services und Tool, die es Händlern ermöglichen, zu wachsen und dabei trotzdem zu skalieren.

Eure Verkaufskanäle könnt Ihr nun einheitlich in den Artikelstammdaten verwalten

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JTL: Sicher gibt es bereits weitere Pläne, die Ihr in Bezug auf JTL-eazyAuction verwirklichen wollt. Kannst Du uns verraten, woran Ihr als nächstes arbeiten werdet?

Ronny: Es werden weitere Marktplätze kommen, wir arbeiten schon an einigen, wie z.B. Check24 und Cdiscount, die bereits als Closed Beta verfügbar sind. Auch andere stehen schon in den Startlöchern. Darüber hinaus gibt es Marktplätze wie Hood, die sich eigenständig anbinden. Nach dem Release von JTL-Wawi 1.8 wird daran gearbeitet, dass Partner, die eigene Anbindungen schaffen, diese auch eigenständig vermarkten können. Da soll es auch eine Integration der ganzen Marktplätze in den JTL-Extension Store geben, sodass man sich als Händler auch von anderen Anbietern die Marktplatzintegration in JTL-Wawi „hinzuklicken“, und dann auf exotischeren Märkten oder Nischen-Marktplätzen verkaufen kann.

Eine neue Marktplatzanbindung ist in wenigen Minuten eingerichtet. Und wenn man expandieren möchte, gibt es viele Services und Tool, die es Händlern ermöglichen, zu wachsen und dabei trotzdem zu skalieren.

JTL: Möchtest Du abschließend noch etwas zum Projekt loswerden?

Ronny: Ich möchte einen großen Dank an alle am Projekt Beteiligten aussprechen! Um all das zu realisieren war eine enorme Teamarbeit von Nöten. Gemeinsam mit unseren Pilotkunden, Partnern sowie den Kollegen aus Support und Entwicklung haben wir etwas Großes geschaffen. Es waren sowohl JTL-intern als auch extern sehr viele Menschen beteiligt, die Großartiges geleistet haben.

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast!

Der Beitrag Sneak-Peek vor dem Stable-Release: neue Marktplätze in JTL-Wawi 1.8 erschien zuerst auf .